Lösegelderpressung, Spionage und Störabsichten

Cybersicherheitsvorhersagen für 2024: Die Cybersicherheit wird 2024 von sechs Schlüsselaspekten geprägt werden

Cyberangriffe im Gesundheitswesen und Großangriffe auf kritische Infrastrukturen



Von Peter Machat, Senior Director EMEA Central bei Armis

Insbesondere Organisationen im Gesundheitswesen sind in diesem Jahr häufiger Opfer von Cyberangriffen geworden. Einer Umfrage zur Folge gaben 58 Prozent der in der Branche tätigen IT-Experten in diesem Jahr an, von Ransomware-Angriffen betroffen gewesen zu sein. Cyberkriminelle verfolgen dabei unterschiedliche Ziele. Im Fokus stehen finanzielle Gewinne durch Lösegelderpressung, Spionage oder sogar Störabsichten. Der Ransomware-Angriff auf den NHS in Großbritannien und die Datenpanne bei Anthem in den USA sind Beispiele mit erheblichen Folgen wie Unterbrechungen der Patientenversorgung und finanziellen Einbußen. Aufgrund der sich kontinuierlich verbesserten Technologie werden Cyberkriminelle in ihren Machenschaften immer ausgeklügelter. Weshalb auch im kommenden Jahr mit derartigen Angriffen zu rechnen ist. Damit essenzielle Infrastrukturen geschützt werden können, ist es wichtig, dass Führungskräfte im Gesundheitswesen in den Schutz ihrer IT-Systeme investieren.

Stromnetze, Wasser- und Abwassersysteme, Verkehrs- und Telekommunikationsnetze gehören zu kritischen Infrastrukturen, die für das Funktionieren der Gesellschaft unentbehrlich sind. Ein Ausfall dieser Infrastrukturen würde schwerwiegende Folgen mit sich bringen, was sie zu einem lohnenswerten Ziel für Cyberangriffen macht. Beispiele hierfür sind der Angriff auf das ukrainische Stromnetz im Jahr 2015. In der westlichen Welt ist das Risiko derartiger Angriffe groß und könnte erhebliche Störungen und wirtschaftliche Schäden verursachen. Daher ist es entscheidend, dass Organisationen und staatliche Organe kritische Infrastrukturen vor Cyberangriffen schützen.

2024: Wachsende Ransomware-as-a-Service-Bedrohung durch strategischere Hacker

Mit Ransomware as a Service (RaaS) erhalten böswillige Akteure einfach Zutritt zu Netzwerk- und Geräteschwachstellen. Deshalb eignet sich dieses Vorgehen insbesondere für effektive Erpressung und Cyberangriffe.

Ransomware as a Service (RaaS) ermöglicht Cyberkriminellen einen leichteren Zugang zu Netzwerk- und Geräteschwachstellen, was es zu einer äußerst effektiven Methode für Erpressung und Cyberangriffe macht. Suchmaschinen wie Shodan sind attraktiv, da sich anfällige Geräte sowie Netzwerke für Dritte rasch identifizieren lassen. Die Folgen von RaaS können für Unternehmen, Organisationen und auch Einzelpersonen schwerwiegend sein. Das Ausmaß geht von finanziellen Einbußen über Rufschädigung bis hin zur Beeinträchtigung kritischer Dienste. Für böswillige Akteure wird diese Angriffsmethode nur zugänglicher, was eine Zunahme von RaaS-Angriffen im Jahr 2024 bedeuten kann. Organisationen sollten branchenübergreifend mehr Maßnahmen ergreifen, um die IT-Sicherheit von Netzwerken und Geräten zu gewährleisten.

KI verändert die kriminelle Landschaft durch das Entdecken und Ausnutzen bisher unbekannter Schwachstellen

Durch die Fähigkeit, enorme Datenmengen zu analysieren und aus Mustern zu lernen, ist KI in der Lage, rasch Schwachstellen in Computersystemen, Netzwerken und sogar menschlichem Verhalten zu erkennen. Dies erhöht das Risiko von Cyberangriffen in verschiedenen Branchen und kritischen Infrastrukturen, da kriminelle Organisationen KI nutzen können, um ausgefeilte und gezielte Angriffe zu initiieren.

Zusätzlich können KI-gestützte Tools verwendet werden, um anfällige Personen oder Organisationen zu identifizieren. Mithilfe von sozialen Medien und anderen Online-Plattformen kann KI eine Vielzahl von Informationen über potenzielle Opfer sammeln, darunter finanzieller Status, Interessen und Verhaltensmuster. Das erleichtert Cyberkriminellen, ihre Opfer zu täuschen und zu betrügen. Mit der fortschreitenden Entwicklung und zunehmenden Zugänglichkeit von KI wird das Potenzial für kriminelle Organisationen, diese für ihre ruchlosen Aktivitäten zu nutzen, weiter steigen.

Fokus von Schwachstellen-Teams auf Verständnis und Risikoüberblick einzelner Assets steigt

In den nächsten zwei Jahren wird sich das Schwachstellenmanagement verändern. Für ein besseres Risikoverständnis müssen Organisationen die Zugänglichkeit von Assets bei Entscheidungsfindungen berücksichtigen. Insbesondere bei der Hinterfragung der Rolle von geschäftskritischen Assets bedarf es einem tieferen Asset-Verständnis.

Cloud-basierte, KI-gestützte Cybersicherheitslösungen für kritische Infrastrukturen: Überwindung regulatorischer Hürden

Die Verwendung Cloud-basierter Anwendungen zur Datenspeicherung- und Verwaltung wird immer weiter zunehmen. Damit erhöht sich jedoch auch das Risiko für Cyberangriffe. Hier kommt der Einsatz von KI ins Spiel. Mithilfe von KI lassen sich Sicherheitslücken in Cloud-basierten Lösungen schnell und präzise erkennen sowie einfacher verwalten. Darüber hinaus bietet sie zusätzliche Schutzmaßnahmen für kritische Infrastrukturen. Daher ist anzunehmen, dass sich die regulatorischen Hürden und Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit reduzieren werden.

In diesem Zusammenhang ist die Balance zwischen Innovation und Ausfallsicherheit wichtig, weshalb in bestimmten Rechtsvorschriften der Fortschritt von Cloud-Implementierungen in bedeutenden Sektoren gebremst wird. In den USA und Kanada gestaltet sich der Übergang zur Cloud für die Energie- und Versorgungswirtschaft aufgrund der Einhaltung der Standards der North American Electric Reliability Corporation (NERC) für den Schutz kritischer Infrastrukturen (CIP) schwierig. Im kommenden Jahr wird eine Verlagerung in die Cloud erwartet. Diese Entwicklung wird durch die zunehmende Anerkennung der Sicherheitsvorteile von Cloud-Lösungen für sämtliche Branchen sowie angepasste Vorschriften begünstigt. Eine solche Umstellung wird flexiblere und skalierbare Cybersecurity-Maßnahmen für kritische Infrastrukturen ermöglichen.

NIS2-Umsetzung in Europa erfordert Paketerfassung und stärkt das Risikomanagement in der Cybersicherheit

Die Einführung der Richtlinie 2022/0383 über Netz- und Informationssysteme (NIS2) bedeutet einen grundlegenden Wandel der Cybersicherheit im europäischen Raum. Dies betrifft insbesondere eine Vielzahl von Unternehmen, die gemäß der NIS2-Richtlinie als wesentliche und bedeutende Einrichtungen gelten. Diese Unternehmen müssenFunktionen zur Erfassung von Datenpaketen implementieren. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssen die notwendigen Tools für das Risikomanagement in der Cybersicherheit und die Berichterstattung über Vorfälle eingeführt werden.

Fazit: 2024 werden für die Cybersicherheit ein paar zentrale Weichen gestellt. KRITIS rückt mehr und mehr in den Fokus der Angreifer. Die Bedrohung durch Ransomware as a Service (RaaS) wird weiter wachsen, während kriminelle Organisationen vermehrt auf KI setzen, um Schwachstellen zu identifizieren. In den nächsten zwei Jahren verschiebt sich der Fokus der Schwachstellen-Analyse auf ein tieferes Verständnis einzelner Assets. Cloud-basierte, KI-gestützte Cybersicherheitslösungen werden zunehmen, begleitet von einer erwarteten Reduzierung regulatorischer Hürden. Die NIS2 erfordert von Unternehmen die Einführung von Datenpaket-Erfassungsfunktionen und den Ausbau des Risikomanagements.

eingetragen: 12.12.23
Newsletterlauf: 13.03.24

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Meldungen: Hintergrund

Rechte auf Kernel-Ebene erlangen

BYOVD (Bring Your Own Vulnerable Driver) stehen als EDR-Killer bei Bedrohungsakteuren nach wie vor hoch im Kurs. Ein Grund ist, dass hiermit ein Angriff auf Kernel-Ebene in Aussicht steht, was den Cyberkriminellen ein breites Spektrum an Handlungsmöglichkeiten einräumt – vom Verstecken von Malware über das Ausspähen von Anmeldedaten bis hin zum Versuch, die EDR-Lösungen zu deaktivieren.

Geld auf gefälschten Investmentplattformen anlegen

Infoblox hat Einzelheiten über Savvy Seahorse in einem neuen Threat Intel Report veröffentlicht. Savvy Seahorse ist ein DNS-Bedrohungsakteur, der seine Opfer dazu bringt, ihr Geld auf gefälschten Investmentplattformen anzulegen, indem sie sich als bekannte Firmen wie Tesla, Meta oder Imperial Oil tarnten. Um dies zu erreichen, nutzte die Gruppe fortgeschrittene Techniken, wie Fake-Chatbots, Meta Pixel Tracking oder die missbräuchliche Nutzung der Domains verschiedener Zahlungsdienstleister.

Attacken aus dem Ransomware-Ökosystem

Cyberkriminelle werden in 2024 verstärkt mit opportunistischer Ransomware und koordinierten Manövern Unternehmen attackieren: Einen Hinweis für die Gültigkeit dieses Trends liefert die in einer aktuellen forensischen Analyse von den Bitdefender Labs untersuchte Attacke auf zwei Unternehmen einer Unternehmensgruppe durch die Ransomware-Bande CACTUS.

Verlagerung von Makros zu Office-Exploits

Hewlett-Packard (HP) stellt die Ergebnisse ihres neuen, vierteljährlich erscheinenden "HP Wolf Security Threat Insights Report" vor. Dabei zeigte sich, dass Cyber-Kriminelle weiterhin innovative Wege finden, um Endgeräte zu infizieren. Das HP Wolf Security Threat Research-Team deckte eine Reihe interessanter Kampagnen auf, darunter: Die DarkGate-Kampagne nutzt Werbe-Tools, um Angriffe zu verstärken: Bösartige PDF-Anhänge, die sich als OneDrive-Fehlermeldungen ausgeben, leiten Benutzer und gesponserten Inhalten weiter. Diese Seiten werden in einem beliebten Werbenetzwerk gehostet und führen zu DarkGate-Malware. Durch die Nutzung von Anzeigendiensten können Bedrohungsakteure analysieren, welche Köder Klicks generieren, und die meisten Benutzer infizieren. Damit sind sie in der Lage, ihre Kampagnen für eine maximale Wirkung zu verfeinern.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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