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"it-sa" zielt auf ähnliche Besucherzahlen wie die Infosecurity in London "it-sa" will mehr als nur IT-Security bieten (
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Veranstaltungen, die vor und während der Messe stattfinden, erweitern das Angebot für Besucher: Das BSI wird einen Grundschutztag nach Nürnberg verlegen. Und schon jetzt haben zwei große Tagungsveranstalter messebegleitende Sicherheits-Kongresse angekündigt. Außerdem wird der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft seine diesjährige Mitgliederversammlung zur gleichen Zeit in Nürnberg abhalten. Weitere wichtige Verbände und Firmen werden Tagungen, Seminare, Tutorials und Schulungen ebenfalls während der Messetage durchführen. Wie die NürnbergMesse, die unter den großen europäischen Messeplätzen das stärkste Wachstum aufweist, sehen auch die Organisatoren der it-sa in der heraufziehenden Rezession keine Bedrohung. Messemanagerin Veronika Laufersweiler betont: "Sicherheit ist ein konjunktur-unabhängiges Bedürfnis. Überdies werden günstige Konditionen eine Beteiligung für die Aussteller erleichtern." In einem Interview legen Veronika Laufersweiler, Geschäftsführerin des it-sa Veranstalters SecuMedia, und Thomas Stürm, Mitglied der Geschäftsleitung, NürnbergMesse, ihre Ziele dar. Frau Laufersweiler, warum gehen Sie nach Nürnberg? Veronika Laufersweiler: Es spricht vieles für Nürnberg. Das kompakte Gelände, die guten Kongress-Möglichkeiten, die vernünftigen Konditionen, die gute Verkehrsanbindung, aber auch der sympathische Umgang der Messeverantwortlichen mit Kunden und Partnern bis hin zu der Tatsache, dass die Hotels bezahlbar geblieben sind. Thomas Stürm: Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir die it-sa für Nürnberg gewinnen konnten. Frau Laufersweiler betonte ja schon die Vorzüge von Nürnberg als Messeplatz. Darüber hinaus fügt sich die IT-Security-Messe ausgezeichnet in das Nürnberger IT- und Electronics-Segment ein. Dieses Portfolio umfasst nun mit der it-sa neun Fachmessen unterschiedlicher Couleur, die auf unserem Gelände durchgeführt werden. Die Ankündigung nach Nürnberg zu gehen ist ja noch recht jung. Wie darf man sich Ihre Zusammenarbeit vorstellen und wie gut läuft Ihr Miteinander in Nürnberg? Laufersweiler: Für gute Geschäftspartnerschaften gibt es zwei Kriterien: Ob der Partner kompetent ist und ob man sich im Umgang mit ihm wohl fühlt. Beides haben wir in Nürnberg in einem Ausmaß erfahren, das uns überzeugt hat. Man spart enorm viel Zeit, wenn schnell entschieden wird, die Wege kurz sind und die Wellenlänge stimmt. Stürm: Wir haben schnell festgestellt, dass wir die gleichen Herangehensweisen haben und uns gegenseitig sehr schätzen. Das ist natürlich eine ausgezeichnete Basis für eine fruchtbare und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Wir begreifen uns in Nürnberg als Dienstleister und wollen unseren Gästen und Partnern den bestmöglichen Ort für ihre Veranstaltungen bieten und eine Rundumbetreuung, das heißt auch Geschwindigkeit und Verbindlichkeit. Wir werden die it-sa von A bis Z umfassend unterstützen. Wie und wo positioniert sich die it-sa in der internationalen IT-Landschaft? Laufersweiler: Die it-sa wird auch weiterhin im weltweiten Maßstab zu den unverzichtbaren Events gehören, wenn man hauptberuflich für IT-Sicherheit verantwortlich ist. Es zeichnet sich klar ab, dass die it-sa Nürnberg national und international zum Treffpunkt der Fachwelt im Bereich IT-Sicherheit werden wird. Die it-sa wendet sich an zwei klare hochrangige Zielgruppen. Zum einen an die Welt der Informatiker und Ingenieure, die der schnell fortschreitenden Technik auf den Fersen bleiben müssen. Zum anderen an das betriebswirtschaftlich orientierte Management, das in der IT-Sicherheit vorwiegend Einsparungs- und Risikomanagement-Potentiale sucht. Aus diesem Grund wird es auch im Bereich der Vortragsbühnen zwei Foren geben, eines mit technikorientierten Themen und eines mit wirtschaftlicher Ausrichtung. Welchen Mehrwert generieren Sie außerdem für Aussteller und Besucher? Laufersweiler: Unsere Aussteller schätzen unseren umfassenden Service vor, während und auch nach der Messe, bei dem wir uns durch die NürnbergMesse in ganz besonderer Weise unterstützt fühlen. Dazu gehört auch, dass die Fachbesucher in den offenen Foren über Trendthemen mit interessanten Keyspeakern diskutieren können. Wir bringen Besucher, die Lösungen und Produkte zu bestimmten Themen oder auch Branchen suchen, über Guided Tours und Topic-Routen mit Ausstellern ins Gespräch. Für die Besucher wird künftig das Networking eine noch viel größere Rolle spielen als bisher. Wir fördern das, indem wir ganz gezielt hochwertige Veranstaltungen nach Nürnberg ziehen. Schon jetzt finden parallel zur Fachmesse statt: ein Grundschutztag des BSI zum Thema IT-Security in Kommunen, die Mitgliederversammlungen einschlägiger Verbände, Tutorials, Seminare, Produktschulungen und ein hochkarätiger Notfallmanagement-Kongress. Stürm: Darüber hinaus vermarkten wir die it-sa im Rahmen des IT-Portfolios am Messeplatz Nürnberg. Das bedeutet, wir werden über alle uns zur Verfügung stehenden Kanäle die it-sa mit Besucherwerbung im In- und Ausland unterstützen. Davon werden die Messe selbst, aber vor allem die Aussteller und Besucher profitieren. Frau Laufersweiler, Sie führen ja neben der it-sa noch IT-Security-Sonderschauen auf anderen Veranstaltungen durch. Inwieweit tangiert das die it-sa und ihre Aussteller und wo sehen Sie die Abgrenzung zur it-sa? Laufersweiler: Ich denke, dass man heute mehr denn je die Sicherheitsverantwortlichen thematisch fokussiert ansprechen muss. Nehmen Sie als Beispiel die so genannte klassische Security. Wer für IT-Sicherheit verantwortlich ist und darum nach Nürnberg kommt, weiß, dass seine Rechner in Räumen stehen. Er weiß, dass viele Daten auch dadurch verloren gehen, wenn der ganze Computer gestohlen wird. Er erwartet von uns, dass wir in Nürnberg auch Themen wie Zutrittskontrolle, Fenstersicherungen oder Brandschutz abdecken. Umgekehrt muss sich der Corporate-Security-Manager auch mit "virtuellen Bedrohungen" befassen, für die er normalerweise nicht ausgebildet ist. Er weiß es zu schätzen, wenn wir ihm die logische Sicherheit in einer für ihn umsetzbaren Weise darstellen und als Sonderschau in Essen präsentieren. Auf branchenübergreifenden Messen erreichen wir zusätzliches Publikum, das gewöhnlich nicht den Weg auf eine Spezialmesse wie die it-sa findet. Wie schätzen Sie das Potential der it-sa aus Sicht der NürnbergMesse ein? Stürm: Security, ob klassisch oder IT, ist und bleibt ein Dauerbrenner und ich attestiere der it-sa großes Potential. IT-Security wird ein zentrales Thema bleiben und eher noch mehr an Bedeutung gewinnen. Ich gehe davon aus, dass die Messe in wenigen Jahren deutlich an Ausstellern und Fachbesuchern zulegen und dann weit über unseren Erwartungen für dieses Jahr liegen wird. Welche Vision haben Sie für die it-sa? Laufersweiler: Es sollte für jeden IT-Sicherheitsverantwortlichen ein absolutes Muss sein, zur it-sa nach Nürnberg zu fahren. Viele hochrangige nationale und internationale Besucher werden auch einen Zuwachs der Aussteller zur Folge haben. Stürm: Ich würde sogar einen Schritt weitergehen. Seit vielen Jahren gehört die it-sa weltweit zu den drei größten Veranstaltungen in diesem Segment. Ich glaube, dass sie jetzt als eigenständige Fachmesse der internationale IT-Security-Community-Treff sein wird. (NürnbergMesse: SecuMedia: ra) |
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