Rubrik: Markt/Invests

Instrumentenhersteller Warwick virtualisiert mit DataCore und VMware

Zur Virtualisierung wurden zwei "Quadcore"-Maschinen auf das primäre und das Ausweich-Rechenzentrum verteilt

(02.01.08) - Ihre konstant wachsende Katalog- und Bilddatenbank brachte die Warwick GmbH & Co. Music Equipment KG, Hersteller von Musikinstrumenten und -zubehör, nicht zum ersten Mal an ihre Kapazitätsgrenze. Man entschied sich jedoch nicht für eine schlichte Aufrüstung der Kapazität, sondern darüber hinaus für die Server- und Speichervirtualisierung auf Basis von "VMware" und "SANmelody". Seither profitiert man von Hochverfügbarkeit, einer deutlich höheren Auslastung und einer ungeahnt hohen Flexibilität bei Erweiterungen.

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"Wir nahmen den Speicherengpass und einen Neubau am Hauptstandort als Anstoß zu einer Umstrukturierung der Server- und Speicherumgebung von Grund auf", berichtete Mario Rockoff, System-Administrator bei Warwick. "Wir wollten ein zweites Rechenzentrum aufbauen um Hochverfügbarkeit der Daten zu erreichen und eine Möglichkeit für ein effizienteres Ressourcen-Management zu finden."

Nachdem die Bauarbeiten am neuen Gebäude abgeschlossen waren, konnte IT-Dienstleister Godyo mit der Umsetzung des Virtualisierungsprojekts beginnen. Zur Virtualisierung der Server wurden für "VMware ESX Server" zwei "Quadcore"-Maschinen mit je 16 GB RAM und 10 GHz auf das primäre und das Ausweich-Rechenzentrum verteilt. Auf ihnen laufen fünf virtuelle Server für das anspruchs-volle Unix-Cluster für die Bilddatenbank, die ERP (Enterprise Ressource Planing)-Systeme für die Warenwirtschaft, sowie für weitere Applikationen unter Windows.

Ein MSA 1500-System wurde in den neuen RZ-Raum verbracht und über FC redundant ange-bunden. Beide Storage-Subsysteme wurden mit zusätzlichen SCSI-Platten aufgerüstet. Insgesamt stehen heute physikalisch je 39 SCSI-Platten à 300 GB und damit insgesamt fast 11,5 Terabyte Kapazität zur Verfügung. Die Bereitstellung der Speicherkapazität erfolgt über DataCores SANmelody 2.0. Hierzu wurde die Disk Server-Software auf zwei Opteron-Server von HP mit 2,6 GHz-Prozessoren und 4GB RAM unter Windows 2003 Server aufgespielt und in beiden Rechen-zentren über Fibre Channel (FC) in das SAN integriert. Eine zusätzliche direkte FC-Verbindung zwischen den Servern garantiert dabei eine optimale Performance bei der synchronen Spiegelung der Daten.

Optional kann die Bereitstellung auch über iSCSI oder in gemischten Umgebungen erfolgen. Vorerst ist Warwick jedoch mit der vorhandenen Hochverfügbarkeit vollauf zufrieden. (DataCore:ra)

 

 

 

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