Rubrik: Markt/Invests

Klimaforscher der NASA nutzen Archivierungslösung von Hitachi Data Systems

US-Weltraumbehörde wählt Hitachi Content Archive Platform als Archivierungslösung für Umweltdaten

(28.08.08) - Künftig nutzen mehrere Projektgruppen der US-Weltraumbehörde NASA (National Aeronautics and Space Administration) die "Hitachi Content Archive Platform" (HCAP), um auf wissenschaftliche Daten über die Erdatmosphäre zurückzugreifen. Der Speicherhersteller Hitachi Data Systems liefert eine skalierbare Lösung, die schnellstmögliche Datenverfügbarkeit garantiert und somit zur reibungslosen Überwachung der Ozonschicht und des Klimawandels beiträgt.

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Die Hitachi Content Archive Platform ist ein integraler Bestandteil der Services Oriented Storage Solutions (SOSS) Methodik von Hitachi Data Systems. Bei der Ozon-Überwachung stellt die Archivierungslösung die Basis für das eigentliche Instrument der NASA, das Ozone Monitoring Data Processing System (OMIDAPS), dar. OMIDAPS sammelt wissenschaftliche Daten über die Zusammensetzung der Erdatmosphäre, die langfristig gesichert und schnell verfügbar sein müssen. Mit der Hitachi Lösung hat die NASA nun Zugriff auf ein leistungsstarkes und skalierbares System zur Langzeit-Archivierung bei gleichzeitig äußerst schnellen Bereitstellungszeiten.

Verfügbarkeit häufig Flaschenhals für Forscher

"Wenn der Zugriff auf die Daten nicht einfach und zeitnah erfolgen kann, erschwert dies unsere Forschungsarbeit enorm. Daher brauchen wir eine Technologie, die Suchanfragen automatisieren und beschleunigen kann. Zudem sollten die Daten auf Festplatten verbleiben, und das Gesamtpaket muss einfach zu bedienen sein", sagte Curt Tilmes, Computer Scientist bei der NASA. "Der größte Vorteil der Hitachi-Lösung ist, dass wir Daten eingeben und abrufen können, ohne Zeiteinbußen wie bei der Speicherung auf Bändern in Kauf nehmen zu müssen. Da das System sehr einfach zu bedienen ist, können sich unsere Wissenschaftler auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren: Das Erforschen der Gesundheit unseres Planeten."

70 Terabyte Daten zum Wohle der Umwelt

Kritisch für den Erfolg der Wissenschaftler ist der Zugriff auf wichtige globale Umweltdaten, wie zum Beispiel die Erderwärmung. Geschwindigkeit, Systemstabilität, Schutz vor Datenverlust – das sind die entscheidenden Faktoren, die über Erfolg oder Misserfolg der Forschungsarbeit entscheiden. Um entsprechend erfolgreich zu sein, hat die NASA zusammen mit Hitachi Data Systems ihr System zur Informationsspeicherung verbessert; dies betrifft sowohl häufig als auch eher selten genutzte Daten. Die Hitachi Content Archive Plattform verwaltet nun insgesamt 70 Terabyte an Daten – das entspricht etwa 11.200 Regalkilometern großer Aktenordner.

Leichte Einbindung in das vorhandene System

"Unser Content Services Ansatz ermöglicht Kunden jeglicher Couleur, die Nutzungsgrade vorhandener Infrastrukturen deutlich zu erhöhen. Zugleich lassen sich Redundanzen und unnötiger Ballast verringen. Schließlich kann mit dieser Lösung Downtime vermieden werden, wie sie konventionell bei Migrationsszenarien noch immer notwendig ist," sagt Andreas Faltinek, Director Pre-Sales & Core Sales Strategies bei Hitachi Data Systems. "Die Hitachi Content Archive Software integriert sich in alle Anwendungen der NASA und bietet damit eine einheitliche Plattform, die heterogene Systeme unterschiedlicher Hersteller unterstützt. Zudem bietet die Lösung eine eingebettete, einfach zu bedienende Such- und Indizierungsfunktionen. Damit sind die NASA-Forscher in der Lage, ihre Recherchen schneller und effektiver als zuvor durchzuführen." (Hitachi Data Systems: ra)

 

 

 

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