Rubrik: Markt/Invests

Infortrend unterstützt Forschungsarbeit des CERN

Speicher-Infrastruktur des CERN umfasst größtenteils NAS-ähnliche Konfigurationen

(27.10.08) - Infortrend unterstützt mit ihren "EonStor" RAID-Subsystemen die Europäische Organisation für Kernforschung CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucláire). Das weltweit größte Labor für Teilchenphysik nutzt EonStor-Systeme, um damit einen Teil der notwendigen Speicherkapazitäten für Testreihen mit dem weltweit größten Teilchenbeschleuniger, dem Large Hadron Collider (LHC, dt. großer Hadronen-Speicherring), abzudecken. Dazu wurden Fibre-to-SAS-EonStor-Subsysteme mit 8, 12, 16 und 24 Festplatteneinschüben im Mischbetrieb implementiert. Die Testreihen begannen am 10. September 2008. Das CERN sichert mit Infortrends Speicher-infrastruktur über 400 TB an Forschungsdaten, die der LHC derzeit in insgesamt vier laufenden Experimenten generiert.

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Das CERN wurde 1954 als eines von Europas ersten gemeinschaftlichen Forschungszentren gegründet, da sogar größere Staaten den Aufbau einer solchen Forschungseinrichtung nicht allein finanzieren konnten. Heute zählt es 20 Mitgliedsstaaten. Das CERN stellt seinen 10.000 Wissen-schaftlern alle notwendigen Arbeitsmittel für ihre Forschungsarbeit zur Verfügung. Die wissen-schaftlichen Erfolge sprechen für sich. So hat das Institut maßgeblich zu Fortschritten in der Krebstherapie, in der medizinischen und industriellen Bildgebung, der Elektronik und der Entwicklung neuer Produktionsprozesse beigetragen. Ebenso war es an der Gestaltung des World Wide Web beteiligt.

Die Speicher-Infrastruktur des CERN umfasst größtenteils NAS-ähnliche Konfigurationen. Viele Applikationen laufen auf Linux-Servern. Jeder dieser Server verfügt über fünf bis 14 TB an SATA-Speicher, die mit einer RAID-Logik vor Datenverlust geschützt werden. Insgesamt sind hier 7.000 TB an Speicher im Einsatz. Für anspruchsvollere Anwendungen - hauptsächlich für die Metadaten fast aller Speichersysteme - nutzt das CERN Datenbanken, die als Oracle Real Application Cluster aufgebaut sind. Diese fünf Instanzen bestehen jeweils aus 30 PC-Servern ohne lokales Storage und aus 30 RAID-Subsystemen, die über ein redundant ausgelegtes Fibre-Channel-Netzwerk verbunden sind. Zusätzlich fungieren Band- und RAID-Systeme als Backup-, Archiv- und Langzeitaufbewahrungslösung.

"Als weltweit führendes Forschungszentrum muss das CERN seinen Wissenschaftler permanent die beste IT-Infrastruktur zur Verfügung stellen. Obwohl die Datenmenge, die das Labor generiert, unaufhörlich steigt, können wir keine Beeinträchtigung von Leistung und Zuverlässigkeit in Kauf nehmen, wenn wir unsere Kapazitäten erweitern", sagt Dr. Helge Meinhard, Technischer Koordinator für Server Procurement beim IT Department des CERN. "Infortrends EonStor war die optimale Lösung für all unsere Anforderungen. Ein Schlüsselargument für Infortrend war außerdem die Möglichkeit, von zahlreichen unterschiedlichen Servern auf den RAID-Speicher zugreifen zu können."

Ziel der IT-Abteilung des CERN war es, den Forschungsteams eine bestmögliche IT-Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, ohne dass vorgegebene Budgets und Termine überschritten werden. Die Infortrend EonStor RAID-Systeme liefern für das CERN die richtige Mischung aus Zuverlässigkeit, technischen Leistungsmerkmalen und Investitionsaufwand. Darüber hinaus war die einfache Bedienbarkeit besonders entscheidend, die durch das LCD-Display an der Gehäusefront erreicht wird. Leistung und Nutzen der Systeme wurden durch den umfassenden und kompetenten techni-schen Support des Infortrend-Teams verstärkt. (Infortrend: ma)

 

 

 

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