Rubrik: Markt/Invests

Ducati nutzt Emerson-Kühllösungen für Business Continuity in der Abteilung F&E

Konsequenz der Server-Anpassung und -konzentration war die Überarbeitung der relevanten Kühlsysteme

(07.11.08) - Mit der Einführung von "CoolTherm" von Emerson Network Power hat Ducati in der Zweirad-Industrie mit Sitz in Bologna eine Einsparung von Energie-Kosten sowie effektiven Schutz von Business Continuity für Server im Bereich technisch-wissenschaftlicher Anwendungen erreicht. Design, Leistung und technische Vortrefflichkeit sind das Resultat kontinuierlicher Forschung in der F&E-Abteilung in Bologna. Dort engagieren sich über 150 Ingenieure für die Entwicklung von Lösungen, die zur Schaffung unverwechselbarer Motorräder in Sachen Design und Technologie beitragen.

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Zur Bereitstellung der von den Ingenieuren genutzten CAD-Applikationen und EDV-Services nutzt die F&E-Abteilung einen dedizierten IT-Bereich. "1997 starteten wir mit circa 20 Arbeitsplätzen und einem Server; alle Systeme waren in der reinen Büroumgebung aufgebaut", sagt Piero Giusti, CAD Manager F&E. Die technische Weiterentwicklung von Applikationen und die Forderung nach Leistungssteigerung von Endprodukten erhöhte die Anforderung nach erhöhter Rechenleistung in diesem Umfeld.

"Auf die rasante Steigung von Usern und somit auch von Servern folgte die Einrichtung eines dedizierten IT-Raumes, wo alle Systeme für den F&E Bereich konzentriert waren. Natürlich wurde dieser räumlich von den Arbeitsbereichen getrennt", erklärt Giusti.

Die logische Konsequenz dieser Server-Anpassung und -konzentration für technisch-wissen-schaftliche Aktivitäten war die Überarbeitung der relevanten Kühlsysteme. "Während wir früher keinen speziellen Bedarf an Präzisionsklimatisierung hatten, so mussten wir nach der Einrichtung des isolierten Umfeldes und der Expansion der Rechenleistung Konzepte zur Präzisionsklima-tisierung für die neuen IT Installationen einführen", sagt Giusti. Die Wahrung der Business Continuity im neuen Serverraum mit dem geeigneten Kühlsystem war wesentlicher Bestandteil für den Schutz der durch die Forschung & Entwicklung genutzten EDV-Anlagen, als auch der wertvollen Daten und Informationen, die sich in über zehn Jahren Firmenaktivität angesammelt haben.

Das neue Umfeld für die technisch-wissenschaftliche EDV wurde zunächst mittels der bereits im Unternehmen vorhandenen Lösung gekühlt. "Dennoch erforderten die Probleme, die die steigenden Lasten in dieser Umgebung hervorriefen, bald die Installation adäquater und vor allem zukunfts-tauglicher Systeme", erklärt Giusti. Die stetig steigende Anforderung an die Rechenleistung erforderte den Einsatz von Kühllösungen, die in der Lage sind, die zusätzliche, vom Server generierte Hitze effektiv abzuleiten. "Der Fokus auf Business Continuity und passende Klimati-sierungslösungen wird immer wichtiger, wenn man bedenkt, dass wir neues Equipment nutzen, das die Rechenleistung erhöht und folglich der Umwelt mehr Hitze zuführen wird", sagt der Ducati-Manager.

Ducati entschloss sich zur Installation von "CoolTherm", einem modularen Racksystem von Emerson Network Power, in der Version mit 15kW Kühlleistung, was die Installation auf allen 19-Zoll-Einheiten mit verschiedenen Tiefen erheblich vereinfachte. Die von den Servern emittierte Hitze wird mittels eines Wasserkühlsystems eliminiert. Das System ist im Serverschrank installiert und bietet dennoch Sicherheit im höchsten Maße: Das System ist so konstruiert, dass das Kühlwasser in keinem Fall mit elektrischen Komponenten in Verbindung kommen kann. Das Kühlsystem besteht aus einem hochleistungsfähigen Luft/Wasser-Wärmetauscher, Lüftern mit Kontrolleinheit zur Luftkanalisierung, wärmeabhängiger Lüftergeschwindigkeit und einem entsprechenden Anschlussteil für das Kühlwasser.

Der Luftkreislauf ist geschlossen, so dass die Emission der Wärmelast in die Umwelt verhindert und nur eine limitierte Luftmenge aufbereitet wird. Die heiße Luft von den laufenden Servern wird bei beispielsweise 35°C an einen speziellen Wärmetauscher mit Hochleistungs-Lüftern geleitet. Dort wird die Luft auf z. B. 20°C gekühlt und zur Vorderseite des Servers geleitet. Die Server-Lüfter können Luft ansaugen und sie an das interne Equipment ableiten (Temperaturschwankungen von 10K bis 15K). Das Kühlwasser wird von einem lokalen Kaltwassersatz geliefert. Kondenswasser wird in der unter dem Wärmetauscher befindlichen Sammelbox aufgefangen. (Emerson: ra)

 

 

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