Rubrik: Markt/Invests

Wachsende Anforderungen und zweites Rechenzentrum: PostFinance virtualisiert mit VMware

Jede Applikation auf einem eigenem Server - Virtualisierung schafft Kosteneinsparungen

(18.11.08) - VMware hat das Schweizer Finanzinstitut PostFinance in einem großen Virtuali-sierungsprojekt unterstützt. PostFinance stand vor der Herausforderung, bei der Neuplanung eines zweiten Standorts mit Rechenzentrum in Zofingen die Serverstruktur so zu optimieren, dass jede der sehr unterschiedlichen Applikationen im Windows Server Umfeld auf einem eigenen Server betrieben werden kann. Diese Notwendigkeit ergab sich aus den gestiegenen regulatorischen Anforderungen und der garantierten Verfügbarkeit der  Applikationen im Desasterfall. Parallel dazu sollten aber auch budget- und energietechnische Aspekte eingehalten werden. Mit dem Aufbau des zweiten Rechenzentrums mit virtualisierter Serverumgebung konnten die gestiegenen Anfor-derungen unter wirtschaftlichen Aspekten umgesetzt werden.

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PostFinance setzt bereits seit 2005 erfolgreich die Virtualisierungsprodukte "VMware Workstation" und "VMware GSX Server" für Testumgebungen ein (20 virtuelle Maschinen auf vier GSX Servern). Deshalb entschieden sich die Verantwortlichen der Informatik PostFinance und der Teamleiter des Windwos Server Teams, Johny Lippuner, für die Integration des "VMware ESX Server", um das zweite Rechenzentrum von Anfang an zu virtualisieren. "Wir hatten zu Beginn eine Kostenkalku-lation vorgenommen, die Einsparungen zwischen 40 und 50 Prozent prognostizierten. Im November 2008 haben wir eine erneute Kostenrechnung vorgenommen, die zu unserer Freude tatsächliche Einsparungen um die 70 Prozent ergab." Insgesamt erwartet das Team bei Zielerreichung nahezu 85 Prozent Einsparungen gegenüber den bisherigen Aufwendungen.

Die Betriebskosten haben sich durch die Virtualisierung erheblich senken lassen. Probst Heinrich ist bei der PostFinance für das System Engineering der Windows Server Domäne zuständig: "Wir erkennen Einsparungen bei der Hardwarewartung in Höhe von 92 Prozent pro 100 Servern. Die Netzwerkkosten beziffern wir mit 70 Prozent pro 100 Server. Hochgerechnet auf unser Ziel von je 240 Servern macht das einen Prozentsatz von 97 bei der Wartung und 88 bei den Netzwerkkosten."

Hinzu kommt, dass der Aufwand zur Einrichtung eines neuen Servers vor der Virtualisierung rund sechs Wochen inklusive Angebotseinholung betrug. "Diese Zeit nahmen Bestellung, Konfiguration usw. in Anspruch. Rechnen wir heute den Initialaufwand zur Bereitstellung der Hardware ab, ergibt sich ein Zeitaufwand von ca. einem Tag für einen virtuellen Server", freut sich Probst Heinrich. (VMware: ra)

 

 

 

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