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Foundry Networks beschleunigt Datenverkehr bei der Sparkasse Paderborn Kreditinstitut installiert schnellen 100 Mbit/s Metro-Ring auf Ethernet-Basis (03.12.08) - Zur effizienteren Verbindung ihrer 52 Haupt- und Geschäftsstellen sowie der neun SB-Stützpunkte installierte die Sparkasse Paderborn ein neues Weitverkehrsnetz (WAN). Dieses basiert anstelle der herkömmlichen Schnittstelle X.21 jetzt auf Ethernet und stellt den Haupt-verkehrsadern eine Datenübertragungsrate von mindestens 100 Mbit/s zur Verfügung. Gleichzeitig migrierte das Kreditinstitut seinen gesamten internen Sprachverkehr auf Voice over IP und ersetzte noch vorhandene Router mit Layer 3-Switches von Foundry Networks. Das zukunftsorientierte Konzept für die Netzwerkmodernisierung legte die buerodata business solutions AG vor.
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Sparkassen benötigen eine zuverlässige Kommunikationsinfrastruktur. Da bei den meist zeitkritischen Anwendungen keine Ausfälle tolerierbar sind, ist vor allem ein jederzeit verfügbares Netzwerk unabdingbar. Aus diesem hat die Sparkasse Paderborn jetzt ihre Netzwerkinfrastruktur modernisiert und wickelt jetzt ihren gesamten Daten- und Sprachverkehr im Unternehmensnetz ausschließlich über Ethernet mit Equipment von Foundry Networks ab. Dadurch vereinfacht die Sparkasse den Netzwerkservice und minimiert ihre Betriebskosten. "Wir wollten unser vorhandenes Netzwerk so modernisieren, dass wir künftig nur noch ein Kommunikationsprotokoll und möglichst wenige Geräte von genau einem Hersteller benötigten", berichtet Oliver Grimme, zuständig für die allgemeine Organisation bei der Sparkasse Paderborn. "Das Netzwerkmanagement und der Service sollten somit vereinfacht werden. Außerdem wollten wir bei dieser Gelegenheit alle Server in unserem Rechenzentrum in Paderborn vereinen und für Redundanz und Ausfallsicherheit im gesamten Netzwerk sorgen." Weitverkehrsnetz ohne Router Das Herz des neuen Netzwerks der Sparkasse Paderborn befindet sich im Rechenzentrum in der Hauptgeschäftsstelle. Hier stehen zwei "FastIron Super X" Switches von Foundry Networks, die über zwei 10 Gbit/s LWL-Verbindungen miteinander gekoppelt sind. Beide Systeme sind identisch bestückt und konfiguriert, so dass im Fehlerfall ein Switch alleine die Kommunikation aufrecht erhalten kann. Die Server und die Etagenverteiler sind größtenteils redundant mit beiden SuperX-Systemen verbunden. Zur Versorgung der Geschäftsstellen hat die Sparkasse einen LWL-basierten Metro-Ring aufgebaut, der Paderborn, das ca. 50 Kilometer entfernte Marsberg und zwei weitere, strategisch günstig gelegene Geschäftsstellen mit einer Bandbreite von 100 Mbit/s und auf einer Teilstrecke sogar von 1 Gbit/s koppelt. Zwischen je zwei dieser vier Standorte werden die weiteren Geschäftsstellen über insgesamt zehn kaskadierte 2 Mbit/s-Datendirektverbindungen mit dem Netzwerk verbunden, sodass mehrere Ringstrukturen (Stege) entstehen, die für Redundanz und Ausfallsicherheit sorgen. An jedem Ringstandort befinden sich je nach Größe der Geschäftsstelle ein oder zwei FastIron Edge L3-Switches (FESX) von Foundry Networks, sowie ein Media Gateway zum Anschluss von vorhandenen analogen Fax- und Telefonsystemen. Die Switches vereinen die Funktionen eines klassischen Routers (Open Shortest Path First-Routing; Quality-of-Service-Priorisierung) mit Layer 2-Switching-Fähigkeiten (Ethernet, Port Security, etc.) in einem Gerät und leisten zudem die Stromversorgung für die angeschlossenen IP-Telefone via Power-over-Ethernet. Insgesamt sind bei der Sparkasse Paderborn nun 129 Foundry Networks Switches, 900 Datenports und 800 VoIP-Anschlüsse in Betrieb. Die Portbelegung auf den Switches wurde konsequent für Daten und VoIP festgelegt und auch eingehalten. Zusammen mit der strikten Farbgebung der Patch-Kabel und der neuen, eindeutigen IP-Struktur ist so ein pflegeleichtes Netz entstanden. (Foundry Networks: ma) |
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