Rubrik: Markt/Invests

Papierhersteller Felix Schoeller implementiert performante SAN-Software von DataCore

Vollautomatisches Failover/Failback - Schneller Speicher für ESX Server

(30.12.08) - Der IT-Dienstleister ISO Datentechnik hat bei der Felix Schoeller Gruppe, einem Spezialpapierhersteller, ein Projekt zur Server- und Speichervirtualisierung durchgeführt. Zusammen mit VMware kommt dabei DataCore-Technologie zum Einsatz. Zunächst löste "SANmelody" eine weniger performante Speicherlösung ab. Mit SANsymphony wurde das System für unlimitierte Kapazität erweitert.

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"Um die Serverkonsolidierung mit VMware für den Produktivbetrieb weiterzuführen, benötigten wir eine leistungsstarke, ausfallsichere SAN-Lösung. Wir suchten nach einer technisch ausgereiften und erschwinglichen Lösung, die wir schließlich in DataCore gefunden haben", sagt Michael Möhlmann, IT-Leiter Infrastruktur bei Schoeller. "Die DataCore-Lösung erfüllt unsere Forderung nach Performance und Hochverfügbarkeit. Darüber hinaus haben wir eine sehr flexible und stabile SAN-Plattform, die uns Hardwareunabhängigkeit garantiert und langfristig Kosten spart."

Als Storage Domain Server (SDS) wurden zwei Maschinen vom Typ HP DL380 Quadcore Gen. 5 gewählt. Mit 8 GB RAM bringen sie es auf das 32-fache Caching-Volumen der zuvor eingesetzten MSA-Controller. Die Storage Server sind mit 7,25 Terabyte (TB) SAS-Platten bestückt, wovon 6 TB netto zur Verfügung stehen. Vier Fibre Channel-Karten ermöglichen die Verbindung zu den doppelt kaskadierten FC-Switches und damit eine komplett redundante Anbindung der SAN-Infrastruktur.

Während zwei Verbindungen für die Präsentation der virtuellen Platten zu den Applikationen bereit stehen, bleiben zwei für die synchrone Datenspiegelung zwischen den SAN-Servern. Load Balancing zwischen den Seiten sorgt für weitere Performance-Optimierung. Die Hardware ist auf zwei Rechenzentren verteilt, so dass auch bei einer physischen Einwirkung der Betrieb einer Seite gewährleistet ist. Die beiden SANmelody-Disk-Server bilden darin die zentrale Schaltstelle für den schnellen SAS-Plattenspeicher. DataCores Thin Provisioning optimiert dabei die Speicheraus-lastung, indem den Hosts die vom Betriebssystem maximal zugelassenen Volume-Größen suggeriert werden, Speicherplatz aber erst beim tatsächlichen Beschreiben belegt wird.

Im Normalbetrieb tragen dabei beide DataCore-Maschinen zur Performance bei (Active-Active-Modus). Beim Ausfall eines Systems übernimmt das verbliebene die gesamten IO-Transaktionen durch vollautomatisches Failover/Failback für Daten und Datenpfade. Da dies auch bei virtuellen Maschinen funktioniert, hat Schoeller für die Vmotion-Funktion von VMware eine optimale Hochverfügbarkeitsergänzung auf der Speicherseite. Das Zusammenspiel von VMware- und DataCore-Failover musste sich bereits im realen Ernstfall beweisen, als ein Stromausfall drei ESX-Server und ein Disksystem lahm legte. Das Auto-Failover beider Systeme funktionierte wie im Test und schaltete die virtuellen Maschinen (VM) samt virtueller Laufwerke im laufenden Betrieb um. Nach dem Neustart steuerte SANmelody die Daten durch Auto-Failback zurück zu den plan-mäßigen VMs. (DataCore: ISO Datentechnik: ra)

 

 

 

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