Rubrik: Markt/Invests

Zentrum für Biosystemanalyse an der Uni Freiburg entscheidet sich für Dell-SAN-Lösung

Die neue Infrastruktur ist die Basis für den gesamten Laborbetrieb

(30.09.09) - Das Zentrum für Biosystemanalyse (ZBSA) an der Universität Freiburg hat eine umfassende Fibre-Channel-SAN-Lösung, 16 neue Server und annähernd 200 Arbeitsplatzrechner von Dell in Betrieb genommen. Das Gesamtvolumen der erteilten Aufträge beläuft sich auf rund 800.000 Euro. Die neuen Lösungen sichern heute den reibungslosen und zuverlässigen Betrieb der meisten Applikationen des Forschungszentrums.

Anzeige

Nach einer intensiven Marktanalyse, der detaillierten Evaluierung verschiedener technischer Lösungsansätze und einer EU-Ausschreibung für die SAN-Lösung hat sich das ZBSA für die Einführung von Dell-Lösungen entschieden. Dr. Michael Heinrich, Verwaltungsleiter am ZBSA, betont: "Für Dell sprach das überzeugende Leistungsversprechen in Kombination mit dem wirtschaftlichsten Angebot. Nach dem erfolgreichen Abschneiden von Dell bei der EU-Ausschreibung für die SAN-Speicherlösung konnten wir uns so auch bei der Serverinfrastruktur und PC-Ausstattung für Dell entscheiden und eine einheitliche Lösung aus einer Hand realisieren."

Projektstart mit der Marktevaluierung und Analyse erster Angebote war bereits im Jahr 2007. Im ZBSA und Rechenzentrum der Universität Freiburg waren insgesamt rund 10 Mitarbeiter in das Projekt involviert. Die Dell-Lösungen wurden Anfang 2009 erfolgreich in Betrieb genommen.

Im Mittelpunkt des Projektes stand die Implementierung der SAN-Lösung. Eingesetzt werden beim ZBSA Fibre-Channel-Arrays Dell/EMC CX3-20. Diese Netzwerkspeicherplattform bietet mit einer Fibre-Channel-Datenübertragungsrate von 4 GBit/s einen sehr schnellen Speicherzugriff. Pro Array werden bis zu 120 Laufwerke und 128 Server unterstützt. Jedes Array hat eine maximale Speicherkapazität von 48 TB beim Einsatz von Fibre-Channel-Laufwerken. Die hochskalierbaren Speichersysteme sind beim ZBSA voll ausgebaut. Eingesetzt werden 15 Fibre-Channel-Laufwerke mit jeweils 400 GB und 105 1 TB große SATA-HDDs. Die Brutto-Speicherkapazität liegt damit bei rund 110 TB.

Die Lösung ist zur Sicherheit komplett gespiegelt. Zur umfangreichen Softwareausstattung der CX3-20 gehören unter anderem "EMC VisualSAN", eine zentrale Konsole für die SAN-Verwaltung, "EMC PowerPath" für den Lastenausgleich oder "EMC MirrorView" für die dezentrale synchrone Datenspiegelung.

Darüber hinaus hat Dell im Rahmen des Projektes vier Rack-Server "PowerEdge R900", die speziell für daten- und rechenintensive Anwendungen konzipiert sind, und zwölf "PowerEdge-Server 2950 III" in Betrieb genommen. Abgerundet wurde der Projektauftrag mit der Implementierung von rund 150 Arbeitsplatzrechnern "Dell OptiPlex 755" inklusive TFT-Monitoren und rund 30 Powerrechnern des Typs "Dell Precision T7400" für besonders rechenintensive Applikationen.

Die neue Dell-Infrastruktur ist die Basis für den gesamten Laborbetrieb: von der Großgeräte- über die Kleinmessgerätesteuerung bis hin zur Datenauswertung. Außerdem wird das IT-System für alle Officeanwendungen genutzt. (Dell: ma)

 

 

 

Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken