Rubrik: Markt/Invests

Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie schafft mit Isilon Scale-out NAS Kapazität für Forschungsprojekte

Zentrales Speichersystem punktet durch nahezu unbegrenzte Skalierbarkeit

(01.07.10) - Das Max-Planck-Institut (MPI) für Evolutionsbiologie setzt als zentralen Speicher für Gruppenlaufwerke und Homeverzeichnisse sowie die Archivierung wissenschaftlicher Rohdaten auf ein "Scale-out NAS" von Isilon Systems. Den Ausschlag für die Entscheidung gab, dass sich die Lösung praktisch unlimitiert und zudem unterbrechungsfrei ausbauen lässt, ohne dass starre Volume-Grenzen im Weg stehen.

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Grundlage hierfür ist das Betriebssystem OneFS (One File-System), das derzeit die Verwaltung von bis zu 10 Petabyte Speicher in einem einzigen Dateisystem zulässt. Selbst große Mengen an projektbezogenen Rohdaten können so sicher bei gleich bleibendem Administrationsaufwand gespeichert und für den gemeinsamen Zugriff bereitgestellt werden. Ebenso überzeugte das Institut die Performance, die sich ebenfalls bedarfsgerecht und unabhängig von der Kapazität skalieren lässt sowie die architekturbedingte hohe Ausfallsicherheit und Redundanz.

Das in Plön angesiedelte MPI für Evolutionsbiologie besteht derzeit aus den Abteilungen Evolutionsökologie und Evolutionsgenetik, die sich unterschiedlichen Methoden und Ansätzen der evolutionsbiologischen Grundlagenforschung widmen. Bei der Durchführung der Projekte fallen immer wieder größere Datenmengen an, die es zu speichern gilt. Bei tomografischen Unter-suchungen kommen pro Woche schnell 200 bis 300 Megabyte an Bilddaten zusammen, noch gravierender wirkt sich die Arbeit mit Sequenziertechniken aus, die das Institut zur Entschlüsselung von Erbmaterial nutzt.

Jeder Lauf erzeugt in etwa 40 Gigabyte an Daten, dies summiert sich schnell zu mehreren Terabyte. Mit den fünf über InfiniBand zu einem Cluster verbundenen "Isilon IQ 6000"-Systemen verfügt das MPI jetzt über eine Nutzkapazität von 30 Terabyte, die sich sobald erforderlich unkompliziert erweitern lässt. Dies ist insofern entscheidend, da sich schwer voraussagen lässt, welche Datenvolumina bei künftigen Projekten möglicherweise bewältigt werden müssen.

(Isilon: ma)

 

 

 

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