Rubrik: Markt/Invests

All England Lawn Tennis and Croquet Club virtualisiert Storage mit "SANsymphony"

Sofortige Einsparungen von 15.000 Pfund sorgten zusätzlich für eine Umsetzung eines Disaster Recovery-Plans

(02.07.10) - Bis zu 6000 professionelle Anwender greifen während des Turniers im alterwürdigen All England Lawn Tennis and Croquet Club in Wimbledon parallel auf eine IT-Infrastruktur mit umfang-reichen Datenmengen zu. Im übrigen Jahresverlauf sind es höchstens 200. Die extremen Anforderungsunterschiede können jetzt mit "VMware ESX Server" und der "SANsymphony"-Speichervirtualisierung von DataCore Software flexibler und kosteneffizienter abgebildet werden als zuvor.

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Sieben Mann kümmern sich um den Betrieb von zwei Rechenzentren, die sich unter den 42 Hektar Clubgelände mit den typischen Rasencourts befinden. Alljährlich sind sie im Juni und Juli besonders gefordert: Reservierungs- und Ticketingsystem, das Wimbledon Information System mit Statistiken aus 124 Turnierjahren, Informationssysteme für Presse und Spieler, Video-Leinwände und das elektronische Linienrichtersystem, die CCTV-Überwachung für die Sicherheit der internationalen Gäste sowie die TV-Bilder vom berühmtesten Tennisturnier weltweit. Jeder Ausfall wäre eine Katastrophe für Renommee und Vermarktung, zumal während des Turniers auch externe Anbieter auf die Ressourcen zurückgreifen.

Zwischen den Rechenzentren spiegelt man deshalb Daten auf "IBM Fibre Channel SAN Storage 4300"-Systemen. Ein Großteil der Hardware bleibt im Jahresverlauf ungenutzt, der Ausbau der CCTV-Überwachung erforderte dennoch eine Erweiterung des Storage Area Network. Statt die vorhandene Hardware-Systeme auszubauen, implementierte der lokale DataCore-Partner Triangle eine Alternativlösung mit SANsymphony, der Virtualisierungssoftware für Plattenspeicher.

SANsymphony ist die zentrale Management-Plattform für den angeschlossenen Storage. Je ein herkömmlicher IBM-Server mit SANsymphony Software pro Rechenzentrum ermöglicht die Spiegelung auch zwischen heterogener Hardware. Die notwendige Speichererweiterung konnte auf Grund der Virtualisierung mit günstigeren iSCSI-Systemen erfolgen, die zusammen mit den vorhandenen IBM-Arrays eingesetzt wird. Die flexible, einfache Verteilung von virtuellen Maschinen und virtuellen Disks per Drag-and-Drop erlaubt die Kapazitätserweiterung für einzelne Applikationen zum jeweils benötigten Zeitpunkt. Mit der Lösung sparte der Club nach eigenen Angaben sofort 15.000 Pfund, bei jedem künftigen Ausbau der Speicherumgebung erhöht sich der Betrag.

Durch die Einsparungen konnte zusätzlich zur Hochverfügbarkeit in den Rechenzentren vor Ort ein Disaster Recovery-Plan umgesetzt werden. Hierfür werden die Daten bzw. Snapshots asynchron auf einen dritten SANsymphony-Server in das etwa fünf Kilometer entfernte National Tennis Centre in Roehampton geschickt. Von dort aus soll der IT-Betrieb im Katastrophenfall nach vollständiger Implementierung innerhalb von fünf Minuten wieder vollständig aufgenommen werden können. (DataCore: ma)

 

 

 

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