Rubrik: Markt/Invest

Avocent macht das COMback Rechenzentrum zum IT-Sicherheitstrakt

Out-of-Band-Management-Lösungen minimieren mögliche Gefahren im Hochsicherheits-Rechenzentrum

(30.07.10) - Mithilfe von Avocent, einem Geschäftsbereich von Emerson Network Power für das Data Center Infrastructure Management, wird die COMback GmbH den hohen Sicherheitsan-sprüchen ihrer Kunden ab sofort mit wesentlich geringerem Zeit- und Arbeitsaufwand gerecht. Der Betreiber eines Hochsicherheits-Rechenzentrums stieß mit herkömmlichen Lösungen an die Grenzen der räumlichen Trennung zwischen dem überirdischen Kontrollraum und dem unterirdischen Rechenzentrum. Durch den Einsatz der "Avocent DSR" KVM-over-IP-Switches, "ACS 6000" Konsolenserver und der "DSView 3" Managementsoftware ist die Einhaltung der Sicherheitsstandards auch in Zukunft gewährleistet.

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In einem ehemaligen Atomschutzbunker der Landesregierung Baden-Württemberg befindet sich heute das Hochsicherheits-Rechenzentrum der COMback GmbH. Ihre Serverfarm von rund 200 Systemen - darunter Mainframes, IBM-Power-Systemen und Intel Server - birgt einen enormen Verwaltungsaufwand. COMback bietet Systemwiederherstellungslösungen für Kunden aus dem Finanzwesen, dem öffentlichen Sektor und der Industrie. Entsprechend hoch sind die Anfor-derungen an die Sicherheit. Mit dem ehemaligen Bunker steht zwar ein sicheres Rechenzentrums-gebäude zur Verfügung. Doch können auch im Inneren Gefahren entstehen, die es zu vermeiden gilt. Durch die Trennung des Rechenzentrums vom komfortablen Kundenbereich soll der physische Kontakt und Zugang zum Wiederherstellungszentrum möglichst gering gehalten werden. Da COMback jedoch bisher mit direkten Kupferverbindungen arbeitete, führte das zu physischen Grenzen und verlangte nach einer neuen Lösung. 

"Egal ob Windows, Linux, NetWare, AIX oder HP-UX - seitdem wir die Remote Management-Lösungen von Avocent implementiert haben, können wir alle unsere Server mit den verschiedensten Betriebssystemen problemlos und sicher per Remote-Zugriff verwalten", erläutert Andreas Kessen, Prokurist der COMback GmbH. Die Technologien ermöglichen die vollständige Trennung der Netzwerke und erfüllen damit einen wichtigen Aspekt bei der Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien für die ISO 27001-Zertifizierung auf Basis des IT-Grundschutzes des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Um ihren Kunden zusätzlich eine sichere und standardisierte Verwaltungsumgebung bieten zu können, verwendet die COMback nur eine Lösung. Die daraufhin angewendeten KVM-over-IP-Geräte ermöglichen das Out-of-Band-Management verschiedener Servertypen. Das sorgt dafür, dass Mitarbeiter und Kunden das Hochsicherheits-Rechenzentrum nur selten betreten müssen. "Mit der Avocent-Lösung können wir den Zeit- und Arbeitsaufwand deutlich reduzieren, da wir keine großen Entfernungen mehr zurücklegen und dabei zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen beachten müssen, nur um einen Server aus- und wieder einzuschalten", so Kessen.

Durch den Einsatz der DSView 3-Managementsoftware ist die COMback außerdem in der Lage, ihren Klienten vom Kundenbereich aus uneingeschränkte Kontrolle über ihre Systemwieder-herstellungsinfrastruktur zu gewähren. "Die Software bietet unseren Kunden bei der Arbeit im Wiederherstellungszentrum eine praktische Benutzeroberfläche. Zudem sorgt sie für lückenlose Sicherheit, da sie Anwendern nur den Zugriff auf ihre eigenen Server gewährt", sagt Kessen. Kommt es zu einer Datenwiederherstellung, benötigen die Kunden meist für einen kurzen Zeitraum physischen Direktzugriff auf ihre Hardware, um die Installation oder Wiederherstellung starten zu können. Dabei wird der Zugang zum Rechenzentrum aus Sicherheitsgründen streng überwacht. Anschließend gehen die Kunden zurück in ihren Bereich, in dem sie mithilfe der DSView 3 Software und der KVM-over-IP Appliances den Wiederherstellungsprozess abschließen. Darüber hinaus setzt COMback die Avocent-Technologie auch zur Verwaltung von Spiegelungssystemen der Kunden ein. (Avocent: Emerson: ma)

 

 

 

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