Rubrik: Markt/Invests

Städtische Werke Magdeburg managt wachsendes Datenaufkommen mit IBM

Hochverfügbare SAN- und Storage-Lösung basiert auf zwei IBM-Speichersystemen "XIV" mit je 43 Terabyte Kapazität

(30.09.10) - Das Datenaufkommen bei der Städtischen Werke Magdeburg GmbH (SWM) ist in den vergangenen Jahren rapide angestiegen. Gründe hierfür sind unter anderem die Anforderungen aus der Liberalisierung des Energiemarktes und technologische Entwicklungen. Der mittelständische Energieversorger hat deshalb seine IT-Infrastruktur mit Unterstützung von IBM und dem IBM Geschäftspartner SVA System Vertrieb Alexander GmbH konsolidiert. Mit dem IBM Speicher-system "XIV" bewältigt die SWM Magdeburg nicht nur ihre digitale Datenflut, sondern reduziert zudem die Kosten pro Gigabyte Speicherkapazität um rund 50 Prozent.

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Die SWM Magdeburg rechnet in und um Magdeburg rund 500.000 Verträge ab und hat außer Strom, Gas, Wasser, Abwasserentsorgung und Wärme auch individuelle Energieberatung im Portfolio. Aufgrund der veränderten Marktbedingungen in jüngster Zeit war es unumgänglich, die IT-Infrastruktur zu konsolidieren und das Datenmanagement neu aufzusetzen.

In Zusammenarbeit mit dem IBM Premier Business Partner SVA hat der Magdeburger Energie-versorger eine hochverfügbare SAN- und Storage-Lösung implementiert, die auf zwei IBM-Speichersystemen "XIV" mit jeweils 43 Terabyte Kapazität basiert. XIV verfügt über eine modulare Grid-Architektur, die horizontal skalierbar ist und bei jeder Erweiterung nahezu linear hinsichtlich Kapazität, Performance und Bandbreite mitwachsen kann. Die ganzheitliche Speicherplattform weist Daten und Anwendungen nicht fix einer Speichereinheit zu, sondern kann durch die integrierte Virtualisierung flexibel auf alle Festplatten zugreifen und so die Speicherkapazität zu über 95 Pro-zent auslasten.

Gerade die jüngsten Entwicklungen im Energiemarkt stellen besondere Herausforderungen an mittelständische Energieversorger. Wo bisher eine Energieabrechnung je Jahr genügte, fordert der Gesetzgeber eine Netz- und eine Vertriebsabrechnung. Die freie Wahl des Messdienstleisters erhöht das Datenaufkommen zusätzlich. Wenn dann noch künftig durch Smart Metering täglich

96 Strommesswerte je Kunde erfasst werden sollen, macht dies bei den genannten Abrechnungs-zahlen mehr als 14 Millionen Datensätze am Tag. Aber bereits heute fallen allein zur Kommuni-kation des Netzbetriebes mit den Vertrieben monatlich zirka 50.000 E-Mails an. Diese Daten bilden die Basis für Abrechnungsprozesse und sind damit aus rechtlichen Gründen zehn Jahre aufzubewahren. (IBM: ra)

 

 

 

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