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Infineon liefert Sicherheitscontroller für die elektronische Gesundheitskarte in Deutschland "Integrity Guard" sichert die persönlichen Daten nach dem neuestem Stand der Technik ab (
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60 Millionen elektronischen Gesundheitskarten, die die gesetzlichen Krankenversicherungen seit Oktober 2011 in Deutschland ausgeben. Genutzt werden Sicherheitscontroller aus der Familie "SLE 78", die die Sicherheitstechnologie "Integrity Guard" verwendet. Integrity Guard ist eine Technologie, um Daten auf Chipkarten besonders gut und lange zu sichern. Bei der sechs Jahre gültigen elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sind das beispielsweise Name, Geburtsdatum, Geschlecht und Adresse des Versicherten sowie Versicherungsnummer und Versicherungsstatus. Noch im Jahr 2011 sollen mindestens zehn Prozent der gesetzlich Versicherten in Deutschland - sechs Millionen - die eGK erhalten. In 2013 soll sie dann an alle 60 Millionen gesetzlich Versicherten ausgegeben sein. Das entspricht etwa 75 Prozent der deutschen Bevölkerung. In Deutschland gibt es überdies etwa zehn Millionen privat Versicherte. Mit einem Sicherheitscontroller von Infineon enthält die eGK einen Chip, der die persönlichen Daten nach dem neuestem Stand der Technik absichert. Wie bei allen Integrity Guard-basierten Sicherheitscontrollern werden auch bei dem der eGK die Daten nicht nur verschlüsselt gespeichert, sondern auch verschlüsselt verarbeitet. Chips mit Integrity Guard haben zwei Recheneinheiten, die sich gegenseitig überwachen. Erkennen sie einen Fehler, der von Manipulationen rühren könnte, leiten sie umgehend Schutzmaßnahmen ein und brechen laufende Rechenoperationen ab. Mit dem Integrity Guard-Chip ist die eGK bereits für zusätzliche Anwendungen gerüstet, die die Qualität der Patientenversorgung und die Effizienz der Behandlung weiter verbessern sollen. Mit Einverständnis des Versicherten können auf der eGK weitere personenbezogene Informationen gespeichert werden. Dazu gehören u. a. Notfalldaten, lebenswichtige Medikamente, Allergien, Arzneimittelunverträglichkeiten oder der Hinweis auf eine Schwangerschaft. Wenn bundesweit eine einheitliche Kommunikationsinfrastruktur aufgebaut ist, ist es mit der eGK leichter, die für Behandlungen notwendigen medizinischen Informationen, wie Blutbild oder Röntgenaufnahmen, zwischen Ärzten auszutauschen. So lassen sich z. B. Doppeluntersuchungen durch unter-schiedliche Ärzte vermeiden und Verwaltungsdaten online aktualisieren. Die eGK ersetzt die bisherige, fünf Jahre gültige Krankenversichertenkarte (KVK). Diese war 1993 eingeführt worden, um u. a. die Verwaltungskosten zu senken. Damals hatte jede der etwa 280 Krankenversicherungen in Deutschland einen eigenen Krankenschein, den die Versicherten vor dem Arztbesuch handschriftlich auszufüllen hatten. Der Verwaltungsaufwand und die Fehleranzahl beim Datenübertrag waren sehr hoch. Mit der Einführung der KVK waren diese individuellen Kranken-scheine nicht mehr erforderlich. Der Speicherchip der KVK enthält den Namen und die Adresse des Versicherten, seinen Versichertenstatus und den Namen seiner Versicherung. In den 18 Jahren seit ihrer Einführung hat Infineon etwa 325 Millionen Chips für die KVK geliefert. Infineon beliefert zehn der derzeit insgesamt elf nationalen Gesundheitskarten-Projekte in Europa. Ihre Chips sind neben den deutschen auch in den elektronischen Gesundheitskarten von Belgien, Großbritannien (ohne Irland), Italien, Österreich, Polen, Portugal, Schweiz, Slowenien und Spanien enthalten. (Infineon: ma) |
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