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DSGVO-Compliance: Verschlüsselung kritischer Daten


Datenmanagement: Universität Lausanne sichert ihre Daten und Infrastruktur mit Cohesity
Einfaches, schnelles Backup und Disaster Recovery auf einer einzigen Plattform



Cohesity hat eine umfassende Datensicherungslösung für die Universität Lausanne in der Schweiz erfolgreich implementiert. Gemeinsam mit dem lokalen Partner Infoniqa wurde die von der Universität eingesetzte Lösung installiert. Sie ist deutlich schneller, automatisierter und skalierbarer als die bislang genutzten Systeme. Ein vollständiges Backup der Microsoft-Exchange-Datenbank dauert nun nur noch acht statt 29 Stunden und das inkrementelle Backup kann in knapp zwei Stunden statt bisher 7,5 Stunden Michel Ruffieux, Storage-Backup Manager der Universität Lausanne. "Als einzige Lösung erfüllte sie unsere Anforderung, kritische Daten in verschlüsselter Form zu sichern über eine multimandantenfähige Lösung mit privaten Schlüsseln, die auf einem KMS-Server mit dem Protokoll KMIP verwaltet werden."

Cohesity und Infoniqa konnten die alten und neuen Backup-Systeme an der Universität Lausanne so kombinieren, dass die gesamte virtualisierte Umgebung abgedeckt wird. Infoniqa ermöglichte die Installation der Plattform entsprechend den Wünschen des Kunden. Cohesity lieferte vier Appliances und zu diesem platzsparenden Cluster lassen sich künftig weitere Server hinzufügen. Diese Appliance-Gruppe kann auch für die Speicherung mit dem gleichen Cluster-Konzept verwendet werden.

Durch die "SnapTree"-Technologie von Cohesity kann die Universität nun in maximal drei Schritten auf die Daten zugreifen. Die Anmeldung dauert weniger als fünf Minuten und die vollständige Flash-Wiederherstellung 11,5 Stunden. Darüber hinaus erleichtert eine Webschnittstelle die Wiederherstellung eines virtuellen Windows- oder Linux-Rechners mit granularen Dateien. Dieser innovative Ansatz zur Nutzung, Verwaltung und Sicherung von Sekundär- und Primärdaten gehört zu den Stärken von Cohesity. (Cohesity: ra)

eingetragen: 15.12.19
Newsletterlauf: 13.01.20

Cohesity: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.


Meldungen: Hintergrund

Software-Infrastruktur als Angriffsfläche

Die Bedrohungslandschaft ist erwachsen geworden. Die Cyberkriminalität ist hoch kommerzialisiert. Gezielte Desinformation ist Alltag. Dies sind nur drei der zentralen Aspekte, die Anstöße geben wie sich auch die Cybersicherheit weiterentwickeln muss, wo Handlungs- und Veränderungsbedarf besteht. Welche Auswirkungen hat der massenhafte Verkauf gestohlener Kreditkartendaten auf den Schwarzmarkt-Plattformen der 2000er Jahre und inwiefern profitieren Cyberkriminelle von einer (ihrer) gut funktionierenden Management-Struktur? Kriminalität gedeiht an der Schnittstelle von Wert und passender Gelegenheit. Software hat sich inzwischen in jedem Winkel eines jeden Unternehmens verbreitet. In den letzten 25 Jahren haben Kriminelle sich auf die löchrige Software-Infrastruktur als Angriffsfläche konzentriert. Nicht zuletzt aufgrund der hinter diesen, oftmals nicht ausreichend geschützten, Softwaresystemen liegenden Werten. Kreditkartendaten gehörten schon früh zu den begehrten Zielen.

Offene Fragen im Falle eines Hacks

Die Angriffe auf vernetzte Fahrzeuge haben spürbar zugenommen, immer mehr Schnittstellen bieten zahlreiche Einfallstore. Security by Design muss deshalb in der Automobilbranche künftig bereits bei der Fahrzeugentwicklung umgesetzt werden. Genauso wichtig ist es aus Sicht von NTT Ltd.’s Security Division, die Frage zu klären, wer im Falle eines Hacker-Angriffs eingreifen darf. Ein modernes Fahrzeug verfügt schon heute über rund 130 Millionen Zeilen Programmiercode, am Bordnetz hängen alle elektronischen Komponenten und mehr als 100 Steuergeräte. Jede einzelne Schnittstelle vom OBD-Port über Mobilfunk bis zu Firmware-Updates bietet Hackern dabei ein potenzielles Einfallstor. Um Sicherheitslücken zu schließen, werden Autohersteller dazu verpflichtet, künftig das Thema Cyber Security bereits bei der Fahrzeugentwicklung zu berücksichtigen. Grundlage ist die Norm ISO/SAE 21434 "Road vehicles – Cybersecurity engineering", deren endgültige Version im November 2020 veröffentlicht werden soll. In dem neuen Standard werden alle relevanten Aspekte für das Design, die Implementierung sowie das Testen beschrieben. Ziel ist ein durchgängiges Verständnis für Security by Design in der Produktentwicklung und entlang der gesamten Zulieferkette.

"Wir brauchen auch ein modernes Cyberstrafrecht"

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) ermittelt seit 2015 sehr erfolgreich in der digitalen Welt. Zu ihrem fünfjährigen Bestehen fand in Bamberg eine Feierstunde mit nationalen und internationalen Gästen aus Justiz, Politik, Wirtschaft und Verwaltung statt. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich zu diesem Anlass: "Bereits 2015 hat Bayern die Zeichen der Zeit erkannt und mit der Einrichtung der Zentralstelle Cybercrime die Strukturen für eine moderne Strafverfolgung in Bayern geschaffen. Die Aufgaben der ZCB sind heute wichtiger denn je. Die Bekämpfung von Cybercrime ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Es gilt: Freiheit im Internet ja, aber es darf keine rechtsfreien und keine rechtsverfolgungsfreien Räume geben." Die ZCB hat in den vergangenen Jahren große Ermittlungserfolge erzielt. "Das Besondere an der ZCB ist, dass dort spezialisierte Staatsanwälte mit IT-Spezialisten zusammenarbeiten. Die Bedeutung der ZCB lässt sich auch an den Verfahrenszahlen ablesen: Die Anzahl der Ermittlungsverfahren ist von 502 Verfahren im Gründungsjahr auf 14.200 Verfahren im Jahr 2019 angestiegen", so Justizminister Eisenreich.

Sicherheitsanbieter versus künstliche Intelligenz?

Um ein Szenario für die Zukunft zu entwerfen, wirft man am besten einen Blick auf den aktuellen Status Quo der Cybersicherheit. Branche und Markt sind nach wie vor von dem gekennzeichnet, was man als "Lemon-Market"-Problem bezeichnet. Die Chancen, eine Zitrone zu erwischen, sind relativ hoch. Analog zur Entwicklung der Cyberkriminalität lässt sich auch die Evolution der Branche grob in vier Kategorien einteilen:

>> Der Fachkräftemangel wird sich verschärfen

>> Technologie muss sich stärker am Menschen orientieren

>> Sicherheitsanbieter sind unter Zugzwang

>> Mobile, IoT/OT und Cloud-Sicherheitskriterien

Top-Trends im physischen Sicherheitsmarkt 2020

Genetec zeigt Trends im Markt für physische Sicherheit auf. Dazu zählt auch die Künstliche Intelligenz. Obwohl Künstliche Intelligenz (KI) zu einem alltäglichen Begriff geworden ist, ist die Technologie noch weit von einem alltäglichen Einsatz entfernt. Trotz großer Fortschritte sind Computer noch nicht in der Lage, wie Menschen zu denken oder zu handeln. Allerdings können sie heute bereits enorme Datenmengen analysieren und ermöglichen damit tiefere Einblicke, so dass Nutzer anschließend schneller und effizienter fundierte Entscheidungen treffen können. In 2020 erwartet Genetec enorme Fortschritte im Bereich Machine Learning für den Sicherheitssektor. Mithilfe von Trendprognosen für Kriminalität können Städte und Strafverfolgungsbehörden künftig ihre Ressourcen effizienter einsetzen. Auch Lösungen für automatische Nummernschilderkennung werden davon profitieren. Kfz-Kennzeichen oder auch das jeweilige Land können deutlich besser erkannt und Fehllesungen vom System zurückgewiesen werden.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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