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IT-Infrastruktur für Bankdienstleister


IBM und Rittal realisieren hochverfügbares Rechenzentrum für Inventx
Schweizer Bankengeschäft läuft auch im Katastrophenfal



Rechenzentren im Bankgeschäft müssen rund um die Uhr verfügbar sein. Denn Kunden brauchen jederzeit Zugriff auf Daten und Services auch im Katastrophenfall. Um eine ausfallsichere IT-Infrastruktur seiner neuen, georedundanten Tier-3-Rechenzentren in der Schweiz zu betreiben und sich weiterhin als leistungsstarker IT-Partner für die Finanzindustrie zu positionieren, setzt Inventx auf Partnerschaften mit IBM Resilience Services und Rittal und spart Raum und Energiekosten.

Die Inventx AG ist der schweizerische IT-Partner für führende Banken und Finanzinstitute. In einem jetzt abgeschlossenen Projekt erweiterte das Unternehmen seine IT-Infrastruktur und errichtete an zwei Standorten neue Rechenzentren. Rittal arbeitete in diesem Vorhaben gemeinsam mit dem Partner IBM am Aufbau einer hochverfügbaren und kompakt aufgebauten IT-Infrastruktur für den Bankdienstleister.

Einer der Gründe für das Projekt sind die in der Schweiz gültigen Anforderungen seitens der Finanzmarktaufsicht FINMA bezüglich der geografischen Lage und Distanz zweier Rechenzentren. Bislang betrieb Inventx zwei Rechenzentren nahe beieinander in Chur, Schweiz, und wollte zwecks Erhöhung der Georedundanz neue Standorte aufbauen. Zu den zentralen Anforderungen der neuen Infrastruktur gehörte eine hohe Ausfallsicherheit, wie sie heute im Bankumfeld von den Kunden gefordert wird.

Weniger Platzbedarf
Die neuen Rechenzentren wurden mit Hilfe des IT-Anbieters IBM und IT-Infrastrukturlösungen von Rittal an zwei Standorten in der Ost- bzw. Südostschweiz errichtet. Die TS IT-Racks von Rittal wurden an den zwei Standorten eingesetzt. Die Serverschränke ermöglichen den kompakten Einbau von IT-Komponenten und unterstützten damit die Verdichtung der IT-Umgebung. Damit konnten beispielsweise die Wege zwischen Storage-, Netzwerk- und Server-Komponenten verkürzt werden.

Hohe Anforderung an die Kühlung
IBM entwickelte gemeinsam mit Rittal und Inventx das Klimakonzept, mit dem die laufenden IT-Betriebskosten optimiert werden sollten. In Chur sorgen Rittal LCP Inline Kühlsysteme sowie eine Warmgangeinhausung dafür, dass die IT-Systeme auf einer konstant niedrigen Betriebstemperatur bleiben. Im Rechenzentrum in St. Gallen sorgt eine Kaltgangeinhausung für eine energieeffiziente Klimatisierung. Darüber hinaus konnten die Experten von IBM und Rittal mit ihrer Lösung für ein intelligentes Kabelmanagement überzeugen, sodass die IT-Administration künftig ihre Wartungsarbeiten und Systemerweiterungen sehr effizient vornehmen kann.

Die beiden Rechenzentren verfügen je über die Klassifizierungsstufe Tier-3. Dies bedeutet eine Fehlertoleranz von fast 100 Prozent sowie eine sehr hohe Ausfallsicherheit. Dank einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) und leistungsfähigen Dieselaggregaten vermindert sich zudem die Gefahr von Ausfällen und Datenverlusten.

"Der in der Regel hohe Strombedarf von Rechenzentren konnte durch die USV sowie die neue Kühlanlage um insgesamt 25 Prozent verringert werden. Die Betriebskostenersparnis bei Inventx liegt dabei im zweistelligen Prozentbereich", sagt Jörg Schanze, IBM Schweiz.

"Rittal leistete mit seinen innovativen Lösungen und dem ausgezeichneten Fachwissen der IT-Experten einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer ausfallsicheren und energieeffizienten Infrastruktur. Die TS IT-Racks ermöglichten die schnelle Montage. Dank der leistungsfähigen Klimasysteme LCP inline konnten wir unsere IT-Umgebung insgesamt weiter verdichten und somit effizienter betreiben", sagt Roman Flütsch, Leiter Operations Inventx.

"Das erfolgreiche Projekt bei Inventx zeigt anschaulich, welchen Nutzen die Kunden aus unserer Partnerschaft mit IBM ziehen. Bei Inventx realisierten wir eine kompakt aufgebaute IT-Landschaft mit einem innovativen Kühlkonzept, das eine hohe Dichte in den IT-Racks erlaubt und somit insgesamt die IT-Betriebskosten optimiert", sagt Marcus Fischbach, Director Global Business Development IT, Rittal. (Rittal: ra)

eingetragen: 21.08.16
Home & Newsletterlauf: 22.09.16


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Meldungen: Invests

Kameras mit Nachtsicht und integrierter Videoanalyse

Southeastern Rail Network, eines der größten Bahnunternehmen Großbritanniens in öffentlicher Hand, setzt jetzt auf eine intelligente Videosicherheitslösung von Bosch. Mit dieser werden zwölf Zugdepots, darunter fünf unbemannte Standorte, gegen Diebstahl und unbefugten Zutritt geschützt. Das digitale Videosystem stellt eine bedeutende Verbesserung der Sicherheit für das britische Bahnunternehmen dar, das Zugverbindungen zwischen London, Kent und Teilen von East Sussex anbietet und an jedem Wochentag 640.000 Passagiere in seinen 392 Zügen befördert. Kernstück der Sicherheitslösung sind Kameras mit integrierter intelligenter Videoanalyse. Die Lösung wurde vom Bosch-Integrationspartner Taylor Technology Systems innerhalb von sechs Monaten installiert und entsprechend den spezifischen Anforderungen der Zugdepots konfiguriert.

Professionelle Testdienstleistungen

Durch eine neue Partnerschaft mit IoT Inspector stärkt Eurofins Digital Testing, Anbieterin von End-to-End-Qualitätssicherungs- und Prüfdienstleistungen, ab sofort ihr Leistungsportfolio im Bereich IoT-Security. So setzt Eurofins Digital Testing die Analyseplattform ab sofort im Rahmen der Testautomatisierung als Prüfwerkzeug ein, um die automatisierte Identifizierung von Schwachstellen in der Firmware von IoT-Geräten zu optimieren und die Konformität mit einer Vielzahl von IoT-Sicherheitsstandards zu überprüfen. Im Rahmen ihres Cybersicherheits-Portfolios bietet Eurofins Digital Testing als akkreditiertes Zertifizierungslabor derzeit eine Reihe von professionellen Testdienstleistungen an, um mit dem Internet verbundene Geräte zu analysieren, Sicherheitsprobleme sichtbar zu machen und diese gegebenenfalls zu beheben. Dabei werden verschiedene Stadien – von Referenzdesigns bis hin zu Endprodukten – berücksichtigt, sowie serielle Datenprotokolle auf digitalen Schnittstellen, drahtlose Kommunikationsstandards, Leistungs-, Stabilitäts- und Kompatibilitätsaspekte der eingebetteten Designs, Fernseh- und Automobil-Medienstandards, Stromverbrauchsstandards und mehr abgedeckt.

TÜV Hessen setzt auf den IoT Inspector

Der unabhängige Prüfdienstleister TÜV Hessen und die Analyseplattform IoT Inspector gehen im Rahmen einer strategischen Partnerschaft ab sofort erfolgreich gemeinsame Wege. So hat TÜV Hessen sein Leistungsspektrum im Bereich IoT-Sicherheit jüngst um den IoT Inspector erweitert und stellt seinen Kunden damit erstmals ein vollautomatisiertes Tool zur Verfügung, um die Firmware von IoT-Geräten – sowohl vor als auch nach der Inbetriebnahme – zuverlässig auf Schwachstellen zu überprüfen. Egal ob smarte Maschinen, vernetzte Geräte oder Firmware – das Internet der Dinge ist allgegenwärtig und eine wichtige Säule für den Erfolg unserer digitalen Wirtschaft. Dennoch kommen Sicherheitsaspekte bei der Entwicklung neuer IoT-Geräte bislang oft viel zu kurz. Das Ergebnis sind teils kritische Schwachstellen und Sicherheitslücken, welche die Geräte anfällig für Kompromittierungen oder weitreichende Angriffe auf das Unternehmensnetzwerk machen.

Automatisierte Datensicherung: 90 Prozent Zeitersparnis

Das Studentenwerk Frankfurt am Main vertraut bei der Datensicherung auf die Komplettlösung des deutschen Herstellers NovaStor. Das Studentenwerk setzt die Backup- und Restore-Software "NovaStor DataCenter" ein. Die Datenmenge des Studentenwerks Frankfurt ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und umfasst inzwischen 50 Server, die es zu sichern gilt. Die bisherige Backup-Software war den steigenden Datenmengen nicht gewachsen und wurde fehleranfällig. "Die Backup-Fenster konnten nicht eingehalten werden und es wurde zunehmend zeitaufwändiger die Datensicherung nachzuhalten, zu kontrollieren und zu protokollieren", erinnert sich Ronny Weiß, IT-Administrator beim Studentenwerk Frankfurt. Die Anforderungen an die neue Backup-Lösung bestanden darin, dass die Lösung große Datenmengen innerhalb der vorgegebenen Backup-Fenster sichert und eine zuverlässige Sicherung von Hyper-V-Umgebungen gewährleistet, da sich die Infrastruktur des Studentenwerks von physischen Maschinen zu virtuellen Umgebungen entwickelt hat. Diese Vorgaben erfüllt die Backup- und Restore-Software NovaStor DataCenter. Eine kostenlose Test-Installation der Software in der eigenen IT-Umgebung überzeugte das Studentenwerk.

Industrielle Cybersicherheit in drei Schritten

Seit 2019 sichern die Lösungen für industrielle Cybersicherheit und Stabilität von Rhebo auch die Prozessnetzsteuerung und Fernwirktechnik beim Darmstädter Energieversorger e-netz Südhessen AG. Damit schützt Rhebo in Deutschland − bezogen auf die Flächenabdeckung − bereits über ein Drittel der Energieversorgung vor Cyberangriffen. Die e-netz Südhessen AG versorgt als Verteilnetzbetreiber der Entega AG rund eine Million Menschen in 63 Kommunen der Region Rhein-Main-Neckar zuverlässig mit Strom und Gas. Der Energie- und Infrastrukturdienstleister arbeitet dabei aktiv für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Energieversorgung, in der sowohl Qualitäts- und Umweltmanagement als auch Digitalisierung und Cybersicherheit fest verankert sind. Bereits 2012 setzte das Unternehmen deshalb ein zertifiziertes Informationssicherheitsmanagements (ISMS) auf Basis der Empfehlungen des BDEW um. Mit dem industriellen Netzwerkmonitoring mit Anomalieerkennung von Rhebo folgt die e-netz Südhessen nun den aktuellen Empfehlungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Anfang 2019 hatte sich das Bundesamt für Netzwerkmonitoring und Anomalieerkennung in vernetzten industriellen Anlagen ausgesprochen.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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