Rubrik: Markt/Nachrichten

Illegaler Download auch unter Mitarbeitern der Telekommunikationsbranche verbreitet

Lösung des Problems in modernen, benutzerfreundlichen Digital Rights Management-Systemen

(26.04.07) - Nach einer im Februar 2007 auf dem 3GSM World Congress in Barcelona durchgeführten Umfrage des Informationssicherheits-Spezialisten SafeNet, haben zwei von drei Beschäftigten in der Telekommunikationsbranche schon einmal digitale Inhalte illegal auf ihre Handys oder Computer geladen. 69 Prozent der Befragten hatten sich in der Vergangenheit Musik- oder Filmdateien beschafft, ohne die fälligen Lizenzen oder Gebühren zu bezahlen. In der Studie wurden 350 Beschäftigte aus allen Bereichen der Telekommunikationsindustrie, darunter Handy-Hersteller, Mobilfunkanbieter und Content Provider, zu ihren Surf- und Download-Gewohnheiten befragt.

Anzeige

Immerhin 70 Prozent der Gruppe, die schon einmal digitale Inhalte herunter geladen hat, taten dies laut eigenen Angaben mit Absicht, bei 30 Prozent sei der illegale Download versehentlich geschehen. Auf nur 29 Prozent trifft die Aussage zu, sie seien noch nie mit raubkopierten, digitalen Inhalten in Berührung gekommen, ganze zwei Prozent können dazu keine Angabe machen.

"In der Vergangenheit waren legale Download-Angebote für die Verbraucher schwer zugänglich und ihre Benutzung umständlich. Das führte dazu, dass illegale Sharing-Gemeinschaften an Bedeutung zulegten", sagt Ansgar Dodt, Director Sales Embedded Systems EMEA bei SafeNet. "Weltweit büßte die Musik- und Filmindustrie laut einer LEK-Studie im Jahr 2005 aufgrund von Raubkopien 22,6 Milliarden Dollar Umsatz ein."(1)

"SafeNet sieht die Lösung des Problems in modernen, benutzerfreundlichen Digital Rights Management-Systemen, die zahlenden Kunden maximale Flexibilität im Umgang mit den erworbenen Inhalten bieten und gleichzeitig die Musik- und Filmindustrie vor illegalem Sharing und Download der Produkte schützen", so Ansgar Dodt weiter.

"Schon jetzt greifen viele Unternehmen zu den neuesten Lösungen, wenn es um das Rechte-Management geht. Es ist jedoch wichtig, dass die neuesten DRM-Modelle zum Industriestandard werden. Setzen Unternehmen weiterhin unflexible und veraltete Modelle ein, geht der illegale Download weiter und die Qualität und Vielfalt des legalen Angebots leiden massiv." (SafeNet: ma)

(1) Ergebnisse der LEK Studie, durchgeführt von der Motion Picture Association of America (MPAA) und Daten der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI).

 

 

 

Diesen Beitrag per E-Mail versenden Diesen Beitrag ausdrucken