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BKA registrierte 2010 wieder mehr "Skimming"-Angriffe in Deutschland Keine gesetzgeberischen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von EC- und Kreditkarten (17.05.11) - Die Bundesregierung beabsichtigt derzeit keine gesetzgeberischen Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von EC- und Kreditkarten. Dies geht aus der Antwort der Regierung (17/5659) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/5407) zum so genannten Skimming hervor, bei dem die Daten von EC- und Kreditkarten an Bankautomaten ausgespäht werden.
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Danach hat das Bundeskriminalamt (BKA) im vergangenen Jahr im Inland 3.183 Fälle von so genannten Skimming-Angriffen registriert, von denen in Deutschland lebende Bürger betroffen waren. Im Jahr 2009 lag diese Zahl den Angaben zufolge noch bei 2.058 nach 2.397 im Jahr 2008 und 1.349 im Jahr 2007. Die Zahl entsprechender Skimming-Angriffe im Ausland stieg laut Vorlage von 332 im Jahr 2007 über 514 im Jahr 2008 auf 619 im Jahr 2009 und sank dann auf 533 im vergangenen Jahr. In ihren Vorbemerkungen hatte die Fraktion Die Linke festgestellt: "Am Seit dem In ihrer am Der Bericht zitiert Daniele Bianco, einen der vier Forscher, mit folgender Aussage: "Das eigentliche Problem bei EMV ist, dass durch die scheinbare Sicherheit des Verfahrens die Beweislast auf den Kunden abgewälzt wird. Es wird ihm unterstellt, dass er fahrlässig mit seiner PIN umgegangen ist." Betroffen seien nach Daniele Biancos Ansicht alle EMV-Installationen, demnach auch die in der Bundesrepublik Deutschland. Von diesen grundsätzlichen Sicherheitsproblemen wissen Hersteller und Banken jedoch offenbar schon seit über fünf Jahren. Am Laut FAS schlägt das BKA im Kampf gegen Skimming den Banken vor, standardmäßig EC- und Kreditkarten ohne Magnetstreifen auszugeben. Lediglich an Kunden, die ihre Karten auch im außereuropäischen Ausland einsetzen wollen, soll auf Antrag eine zweite Karte mit Magnetstreifen ausgehändigt werden, was jedoch nur 5 Prozent der Bankkunden betreffe (FAS vom Schon im Juli 2010 hatte das BKA davor gewarnt, dass bei Skimming-Angriffen ein neuer Höchststand bevorstünde. Nach Angaben des BKA wurden bereits im ersten Halbjahr 2010 so viele Skimming-Fälle registriert wie im gesamten Vorjahr und dieser Trend hätte sich auch im zweiten Halbjahr fortgesetzt (vgl. FAS vom |