IT-Security & Datenschutzmaßnahmen


Barracuda unterstreicht Channel-Fokus: Ezra Hookano wird VP of Channels - Hatem Naguib wird neuer Security-Chef
Kunden sehen Cloud und Virtualisierung als einen Weg, ihre IT-Investitionen zu maximieren und die Forderung, die Sicherheit solcher Implementierungen einfacher zu gestalten, war nie größer



Hatem Naguib

Hatem Naguib

"Kunden sehen Cloud und Virtualisierung als einen Weg, ihre IT-Investitionen zu maximieren", Bild: Barracuda Networks

Barracuda Networks erweitert ihr Management-Team um zwei Führungskräfte. Hatem Naguib leitet ab sofort als Senior Vice President und General Manager das Security Business. Ezra Hookano soll als Vice President of Channels das Partner-Geschäft vorantreiben. Naguib kommt von VMware, wo er mithalf, NSX zu einer der erfolgreichsten Infrastruktur-Softwares zu machen. Hookano, vormals Vice President of Worldwide Channels bei Fusion-io, kennt Barracuda dagegen sehr gut. Er gehörte dem Unternehmen bereits als Vice President of Sales an.

Beide Manager sollen Barracudas weltweite Strategie stärken, Kunden mit Produktlösungen zu unterstützen, die eine vereinfachte IT-Security sowie Datenschutzmaßnahmen on-premise, in der Cloud und in hybriden Umgebungen ermöglichen.

Als SVP & GM, Security Business verantwortet Hatem Naguib künftig die weltweite Strategie für die Security-Produkte von Barracuda. Er bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung aus seiner Arbeit bei verschiedenen High-Tech-Unternehmen für Enterprise-Software, Cloud-Services, Rechenzentrums-Virtualisierung, software-defined Networking sowie Cyber-Sicherheit mit. Vor seiner Tätigkeit bei Barracuda war er als Vice President of Networking and Security bei VMware für das Produkt- und technische Marketing zuständig und leitete die Business Development-Teams von VMware NSX, eine führende software-defined Networking- und Sicherheitslösung.

Davor wiederum hatte Nagib verschiedene Führungspositionen bei VMware inne, in denen er unter anderem die weltweiten Partnerschaften mit Cisco, EMC und HP verantwortete. Zudem bekleidete er die Funktion des VMware Executive-Leaders bei VCE, einem von VMware, Cisco und EMC gegründeten Startups für konvergierte Infrastruktur. Vor seiner Zeit bei VMware bekleidete er technische und vertriebliche Führungspositionen bei verschiedenen Start-ups sowie weltweit tätigen Unternehmen wie etwa CenterRun (übernommen von Sun Microsystems), GE, Walt Disney sowie Accenture.

Als VP of Channels verantwortet Ezra Hookano Barracudas weltweite Channel-Strategie. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Vertrieb von High-Tech-Unternehmen. Vor seinem Wechsel zu Barracuda war er Vice President of Channels bei Exablox und Vice President of Worldwide Channels bei Fusion-io. Davor gründete er den Geschäftsbereich von Drobo. Hookano ist bei Barracuda kein Unbekannter. In der Vergangenheit gehörte er sechs Jahre lang als Vice President of Sales, Nordamerika dem Management an. Damals schaffte er es, den Umsatz des Unternehmens seit Gründung innerhalb von drei Jahren auf 100 Millionen US-Dollar zu schrauben. Weitere frühere Stationen in seiner Karriere waren führende Vertriebspositionen bei schnellwachsenden, erfolgreichen Start-ups, die später von Symantec (Clyde Digital/Raxco), Intel (Dayna Communications) sowie SonicWALL (Phobos Corporation) übernommen wurden.

"Kunden sehen Cloud und Virtualisierung als einen Weg, ihre IT-Investitionen zu maximieren und die Forderung, die Sicherheit solcher Implementierungen einfacher zu gestalten, war nie größer", erklärt Hatem Naguib. "Security hat die Aufgabe, die Geschäfte der Unternehmen vor gefährlichen Angriffen über alle Geräte hinweg zu schützen. Netzwerk-Zugriffe und Leistungsfähigkeit sind nicht verhandelbar. Barracuda löst diese Herausforderungen heute erfolgreich. Ich sehe große Chancen, diese Erfahrung, Ressourcen und Fähigkeiten innovativ weiter voranzutreiben und Barracuda als die eine Anlaufstelle für Kunden zu machen, die ihre Nutzer und Geräte wirkungsvoll schützen wollen, sowohl on-premise als auch in der Cloud und in hybriden Umgebungen." (Baracuda Networks: ra)

"Von dem Zeitpunkt an als Barracuda sich vor über einem Jahrzehnt aufmachte, die Herausforderungen an die E-Mail-Sicherheit zu lösen, waren Channel-Partner ein fester Bestandteil des Unternehmenserfolges", kommentiert Ezra Hookano. "Es ist schon etwas Besonderes wieder bei Barracuda zu sein und mit der Channel-Gemeinschaft zu arbeiten, die ich seinerzeit mithalf zu entwickeln. Wir alle befinden uns in einer neuen Ära der Herausforderungen, in der Kunden nach Lösungsanbietern suchen, die nicht nur ihre Organisationen schützen, sondern sie darüber hinaus befähigen, die Geschäfte durch Cloud- und Virtualisierungstechnologien zu verbessern. Ich freue mich darauf, unseren Channel-Partnern zu helfen, diese Herausforderungen annehmen zu können und, ihr Geschäft mit unseren Lösungen zu stärken."
(Barracuda Networks: ra)

eingetragen: 07.06.16
Home & Newsletterlauf: 24.06.16


Barracuda Networks: Kontakt und Steckbrief

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Meldungen: Personen

Erfolgsbilanz im Cybersecurity-Marketing

Hornetsecurity, Anbieterin von E-Mail-Security und -Backup, hat Katja Meyer als neuen Chief Marketing Officer bekannt gegeben. In dieser Rolle wird sie die globale Marketingstrategie der Hornetsecurity Group entwickeln und umsetzen sowie ein internationales Team von mehr als 40 Marketingexperten leiten.

Besser vor ausgeklügelten Cyberangriffen geschützt

Cybereason, das XDR-Unternehmen, befördert Frank Koelmel zum General Manager EMEA. Kölmel war zuvor Vice President Central Europe des Unternehmens, wo er seit März 2020 für das Rekordwachstum und die Expansion in der Region verantwortlich war. Er wird nun die Geschäfte von Cybereason in der EMEA-Region leiten und das weitere Wachstum vorantreiben.

Cybersicherheitsexperte BlueVoyant baut DACH-Team aus

BlueVoyant, Plattform zur internen und externen Cyberabwehr, gab die Expansion des Unternehmens in der DACH-Region bekannt. Den künftigen Marktaufbau in dieser Region wird Markus Auer als Sales Director Central Europe gemeinsam mit seinem Team verantworten und vorantreiben. So sollen kurzfristig auch weitere Positionen im Channel, Marketing, Technik und Customer Success Management besetzt werden.

Erfahrung in der strategischen Unternehmensführung

ForgeRock, Plattformanbieterin für digitales Identitätsmanagement, gibt die Ernennung von zwei neuen Mitgliedern für sein Board of Directors bekannt: Rinki Sethi, Chief Information Security Officer (CISO) von Twitter, und Johanna Flower, ehemalige Chief Marketing Officer (CMO) von CrowdStrike. Rinki Sethi, mit über 20 Jahre Erfahrung in der strategischen Unternehmensführung, begann ihre Karriere als Entwicklerin. Sie war unter anderem für die Leitung und Entwicklung von Online-Sicherheitsinfrastrukturen für Fortune 500-Unternehmen wie IBM, Walmart.com, eBay und Palo Alto Networks verantwortlich. Sethi war zudem am Aufbau der IT-Sicherheitsinfrastruktur für Walmart.com beteiligt und entwickelte Sicherheitsstrategien für die mehr als 30 globalen Unternehmen von eBay in China, Indien, Australien, Korea, Deutschland und England. Im Laufe ihrer Karriere war sie eine Schlüsselfigur bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit globaler Systeme im Rahmen von Fusionen und Übernahmen. Johanna Flower ist eine Go-to-Market-Führungskraft mit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Als erste CMO von CrowdStrike leitete Flower das globale Marketing und trug maßgeblich dazu bei, den ARR (Annual Recurring Revenue) des Unternehmens von 12 Millionen US-Dollar auf fast 800 Millionen US-Dollar zu steigern. Vor ihrer Tätigkeit bei CrowdStrike war Flower CMO bei Websense Inc. (jetzt Forcepoint LLC). Dort setzte sie Marketing- und Markteinführungsstrategien um, die dazu führten, dass das Unternehmen den weltweit größten Marktanteil im Bereich Web-Security erlangte. Derzeit ist sie im Board of Directors von Freshworks, Theta Lake und Expel tätig.

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Fachartikel

Grundlagen

Big Data bringt neue Herausforderungen mit sich

Die Digitale Transformation zwingt Unternehmen sich mit Big Data auseinanderzusetzen. Diese oft neue Aufgabe stellt viele IT-Teams hinsichtlich Datenverwaltung, -schutz und -verarbeitung vor große Herausforderungen. Die Nutzung eines Data Vaults mit automatisiertem Datenmanagement kann Unternehmen helfen, diese Herausforderungen auch mit kleinen IT-Teams zu bewältigen. Big Data war bisher eine Teildisziplin der IT, mit der sich tendenziell eher nur Großunternehmen beschäftigen mussten. Für kleinere Unternehmen war die Datenverwaltung trotz wachsender Datenmenge meist noch überschaubar. Doch die Digitale Transformation macht auch vor Unternehmen nicht halt, die das komplizierte Feld Big Data bisher anderen überlassen haben. IoT-Anwendungen lassen die Datenmengen schnell exponentiell anschwellen. Und während IT-Teams die Herausforderung der Speicherung großer Datenmengen meist noch irgendwie in den Griff bekommen, hakt es vielerorts, wenn es darum geht, aus all den Daten Wert zu schöpfen. Auch das Know-how für die Anforderungen neuer Gesetzgebung, wie der DSGVO, ist bei kleineren Unternehmen oft nicht auf dem neuesten Stand. Was viele IT-Teams zu Beginn ihrer Reise in die Welt von Big Data unterschätzen, ist zum einen die schiere Größe und zum anderen die Komplexität der Datensätze. Auch der benötigte Aufwand, um berechtigten Zugriff auf Daten sicherzustellen, wird oft unterschätzt.

Bösartige E-Mail- und Social-Engineering-Angriffe

Ineffiziente Reaktionen auf E-Mail-Angriffe sorgen bei Unternehmen jedes Jahr für Milliardenverluste. Für viele Unternehmen ist das Auffinden, Identifizieren und Entfernen von E-Mail-Bedrohungen ein langsamer, manueller und ressourcenaufwendiger Prozess. Infolgedessen haben Angriffe oft Zeit, sich im Unternehmen zu verbreiten und weitere Schäden zu verursachen. Laut Verizon dauert es bei den meisten Phishing-Kampagnen nur 16 Minuten, bis jemand auf einen bösartigen Link klickt. Bei einer manuellen Reaktion auf einen Vorfall benötigen Unternehmen jedoch circa dreieinhalb Stunden, bis sie reagieren. In vielen Fällen hat sich zu diesem Zeitpunkt der Angriff bereits weiter ausgebreitet, was zusätzliche Untersuchungen und Gegenmaßnahmen erfordert.

Zertifikat ist allerdings nicht gleich Zertifikat

Für Hunderte von Jahren war die Originalunterschrift so etwas wie der De-facto-Standard um unterschiedlichste Vertragsdokumente und Vereinbarungen aller Art rechtskräftig zu unterzeichnen. Vor inzwischen mehr als einem Jahrzehnt verlagerten sich immer mehr Geschäftstätigkeiten und mit ihnen die zugehörigen Prozesse ins Internet. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit dem Zeitalter der digitalen Transformation beginnen handgeschriebene Unterschriften auf papierbasierten Dokumenten zunehmend zu verschwinden und digitale Signaturen werden weltweit mehr und mehr akzeptiert.

Datensicherheit und -kontrolle mit CASBs

Egal ob Start-up oder Konzern: Collaboration Tools sind auch in deutschen Unternehmen überaus beliebt. Sie lassen sich besonders leicht in individuelle Workflows integrieren und sind auf verschiedenen Endgeräten nutzbar. Zu den weltweit meistgenutzten Collaboration Tools gehört derzeit Slack. Die Cloudanwendung stellt allerdings eine Herausforderung für die Datensicherheit dar, die nur mit speziellen Cloud Security-Lösungen zuverlässig bewältigt werden kann. In wenigen Jahren hat sich Slack von einer relativ unbekannten Cloud-Anwendung zu einer der beliebtesten Team Collaboration-Lösungen der Welt entwickelt. Ihr Siegeszug in den meisten Unternehmen beginnt häufig mit einem Dasein als Schatten-Anwendung, die zunächst nur von einzelnen unternehmensinternen Arbeitsgruppen genutzt wird. Von dort aus entwickelt sie sich in der Regel schnell zum beliebtesten Collaboration-Tool in der gesamten Organisation.

KI: Neue Spielregeln für IT-Sicherheit

Gerade in jüngster Zeit haben automatisierte Phishing-Angriffe relativ plötzlich stark zugenommen. Dank künstlicher Intelligenz (KI), maschinellem Lernen und Big Data sind die Inhalte deutlich überzeugender und die Angriffsmethodik überaus präzise. Mit traditionellen Phishing-Angriffen haben die Attacken nicht mehr viel gemein. Während IT-Verantwortliche KI einsetzen, um Sicherheit auf die nächste Stufe zu bringen, darf man sich getrost fragen, was passiert, wenn diese Technologie in die falschen Hände, die der Bad Guys, gerät? Die Weiterentwicklung des Internets und die Fortschritte beim Computing haben uns in die Lage versetzt auch für komplexe Probleme exakte Lösungen zu finden. Von der Astrophysik über biologische Systeme bis hin zu Automatisierung und Präzision. Allerdings sind alle diese Systeme inhärent anfällig für Cyber-Bedrohungen. Gerade in unserer schnelllebigen Welt, in der Innovationen im kommen und gehen muss Cybersicherheit weiterhin im Vordergrund stehen. Insbesondere was die durch das Internet der Dinge (IoT) erzeugte Datenflut anbelangt. Beim Identifizieren von Malware hat man sich in hohem Maße darauf verlassen, bestimmte Dateisignaturen zu erkennen. Oder auf regelbasierte Systeme die Netzwerkanomalitäten aufdecken.

DDoS-Angriffe nehmen weiter Fahrt auf

DDoS-Attacken nehmen in Anzahl und Dauer deutlich zu, sie werden komplexer und raffinierter. Darauf machen die IT-Sicherheitsexperten der PSW Group unter Berufung auf den Lagebericht zur IT-Sicherheit 2018 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) aufmerksam. Demnach gehörten DDoS-Attacken 2017 und 2018 zu den häufigsten beobachteten Sicherheitsvorfällen. Im dritten Quartal 2018 hat sich das durchschnittliche DDoS-Angriffsvolumen im Vergleich zum ersten Quartal mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 175 Angriffen pro Tag wurden zwischen Juli und September 2018 gestartet. Die Opfer waren vor allem Service-Provider in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz: 87 Prozent aller Provider wurden 2018 angegriffen. Und bereits für das 1. Quartal dieses Jahres registrierte Link11 schon 11.177 DDoS-Angriffe.

Fluch und Segen des Darkwebs

Strengere Gesetzesnormen für Betreiber von Internet-Plattformen, die Straftaten ermöglichen und zugangsbeschränkt sind - das forderte das BMI in einem in Q1 2019 eingebrachten Gesetzesantrag. Was zunächst durchweg positiv klingt, wird vor allem von Seiten der Bundesdatenschützer scharf kritisiert. Denn hinter dieser Forderung verbirgt sich mehr als nur das Verbot von Webseiten, die ein Tummelplatz für illegale Aktivitäten sind. Auch Darkweb-Plattformen, die lediglich unzugänglichen und anonymen Speicherplatz zur Verfügung stellen, unterlägen der Verordnung. Da diese nicht nur von kriminellen Akteuren genutzt werden, sehen Kritiker in dem Gesetzesentwurf einen starken Eingriff in die bürgerlichen Rechte. Aber welche Rolle spielt das Darkweb grundsätzlich? Und wie wird sich das "verborgene Netz" in Zukunft weiterentwickeln? Sivan Nir, Threat Analysis Team Leader bei Skybox Security, äußert sich zu den zwei Gesichtern des Darkwebs und seiner Zukunft.

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