|
|
Lediglich 10 Prozent der Deutschen halten demzufolge ihre Daten für absolut sicher Umfrage zeigt Sicherheitsbedarf in deutschen Unternehmen (20.09.06) -
"Wie sicher sind Ihre Daten?" Die Antwort auf diese Frage aus einer
neuen Umfrage von Network Appliance
(NetApp) lässt zu wünschen übrig: Maximal 19
Prozent der Teilnehmer glauben, ihre Daten seien zu 100 Prozent sicher. Der Datenspeicherhersteller
hatte diese und weitere Fragen in einer online Umfrage zum Thema Datensicherheit
gestellt.
Anzeige
"Überlegen
Sie genau! Gehen Sie beim Schutz Ihrer Unternehmensdaten Kompromisse
ein?" lautete der Auftakt der Online-Befragung, die in Deutschland,
Österreich und der Schweiz lief. Gefragt wurde unter anderem nach dem Grad
der Datensicherheit, nach der Zeit, die im Ernstfall auf die
Wiederherstellung der Daten entfallen darf, und nach der Art der verwendeten
Speichermedien. Lediglich 10 Prozent der Deutschen halten demzufolge ihre Daten für absolut sicher und sind damit am misstrauischsten. Mit 19 Prozent haben die Österreicher das höchste Vertrauen in die Sicherheit ihrer Daten. Bei den Schweizern sind es 13 Prozent. Knapp 75 Prozent der Deutschen schätzen das Ausmaß der Datensicherheit auf 85 bis 99 Prozent - und sehen damit im Schnitt einen von zehn Datenunfällen als irreparabel an. Diese Einschätzung kommt nicht von ungefähr: Knapp die Hälfte der Teilnehmer war bereits Opfer einer Sicherheitspanne und musste Daten-verluste verschmerzen. Bedrohungen der Datensicherheit kommen für die meisten Teilnehmer sowohl aus den eigenen Reihen als auch von extern. Interessanterweise ist die Gefahr eines Datenverlusts aus dem Kollegenkreis für 38 Prozent reeller als die von außen. Lediglich 16 Prozent sehen ihre Daten allein durch externe Bedrohungen in Gefahr. Bei der
Wiederherstellung verlorener Daten gehen die Meinungen auseinander: 47
Prozent der Deutschen würden zwei Stunden als Limit für die Wiederherstellung
ihrer Daten akzeptieren, 43 Prozent geben sich sogar mit einem Tag
Wiederherstellzeit zufrieden. 10 Prozent hätten ihre Daten gerne binnen fünf
Minuten wieder zurück - ebenso wie je 4 Prozent der Schweizer und
Österreicher. Über die Dauer der Rücksicherung entscheidet auch die Art des Datenspeichers. Sicherheitskopien von Daten auf Festplatten werden traditionell auf Magnetbandkassetten gespeichert. Die Umfrage ergab, dass sich 22 Prozent der deutschen Teilnehmer nicht mehr ausschließlich auf die klassische Bandsicherung verlassen und zusätzlich auch Festplatten für das Daten-Backup nutzen. Beim Einsatz der Festplatte als Backup-Medium bilden deutsche Firmen hier übrigens das Schluss-licht: Während bei den Österreichern 37 Prozent beide Speichermedien nutzen, sind es bei den Schweizern bereits 60 Prozent. "Die
Einschätzung des Grads an Datensicherheit entspricht keineswegs dem heutigen
Stand der Speichertechnik", sagt Manfred Reitner,
Area Vice President Germany bei Network Appliance. "Das ist wie bei einer gefühlten
Temperatur, die selten mit der Anzeige des Thermometers übereinstimmt. Als
Hersteller von Datenspeichern wissen wir sehr gut, was technisch machbar ist.
Das Wiederherstellen einer fast beliebigen Menge Daten ist heute eine Sache
von Sekunden und eine mehrstufige Backup-Strategie aus Festplatte und Band
sichert gegen Datenverlust ab. Manch ein Datensicherheitskonzept kann mit
Sicherheit noch verbessert werden." (Network Appliance: ra) |
||
|
|||
| Anzeige | |||
|
|