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Report: RFID setzt sich durch - aber Chips müssen billiger werden 25 Prozent der Fach- und Führungskräfte planen in ihren Unternehmen ohne RFID (15.11.06) - Der Siegeszug der RFID-Technologie ist nicht mehr aufzuhalten. Allerdings müssen die Chips deutlich billiger werden. Diese zwei Kernaussagen sind das Ergebnis des aktuellen Eurospace RFID-Reports 2006. Dem Report liegt eine Umfrage unter 100 Fach- und Führungs-kräften zugrunde, die von der High-Tech-Beratungsgesellschaft Eurospace durchgeführt wurde und zur SYSTEMS 2006 vorgestellt wurde. Danach sehen nur 25 Prozent der Manager in ihren Unternehmen eine Zukunft ohne RFID, während 34 Prozent die Technologie bereits einsetzen und immerhin 41 Prozent einen Einsatz planen. Eine fast identische Gewichtung lässt sich konstatieren, wenn es um den Einsatz von RFID-Karten als Zahlungsmittel geht. Diese Möglichkeit nutzen bereits 31 Prozent. Knapp die Hälfte der Befragten (44 Prozent) zieht dies konkret in Erwägung, und nur 25 Prozent wollen sich dem nicht anschließen.
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Die Manager zeigten sich aber wenig kompromissbereit bei der Frage nach dem geduldeten Zeitraum für die Amortisierung eines RFID-Systems: Nur 33 Prozent würden diesen Prozess längerfristig akzeptieren, während 67 Prozent hier nach maximal anderthalb Jahren ein befriedigendes Resultat sehen wollen, davon 32 Prozent noch im ersten Jahr. Komplementiert wird dieser Trend durch die klare Aussage der Manager, dass die Kosten per Einheit der wichtigste Punkt für den Einsatz der RFID-Technologie ist. Für 57 Prozent ist dies der entscheidende Faktor. Danach folgen Lebensdauer der Chips (48 Prozent), Speicherplatz auf dem Chip (45 Prozent), Funkfrequenz, Übertragungsrate sowie Funktionsumfang mit je 42 Prozent und Lesereichweite mit 36 Prozent (Mehrfachnennungen waren erwünscht). "Unser Report zeigt, dass es trotz Bedenken hier und da mittel- bis langfristig keine echte Alternative zur RFID-Technologie gibt, wollen die Unternehmen dem internationalen Wettbewerb standhalten", kommentiert Eurospace-Geschäftsführer Vincent Ohana die Ergebnisse der Umfrage. "Allerdings muss die Produktion der Chips deutlich billiger werden, um als Massenartikel eingesetzt zu werden." (Eurospace: ma) |
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