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Überdurchschnittlich hoch ausgeprägt ist die Security-Sensibilität im Handel Trotz ausgeprägter Sensibilität für IT-Sicherheit stagnieren bzw. sinken (22.01.07) - IT-Sicherheit ist
ein wichtiges Thema in den Chefetagen deutscher Unternehmen und öffentlicher
Verwaltungen. Fast 70 Prozent der Entscheidungsträger in Wirtschaft und
Verwaltung haben ein Auge auf die IT-Sicherheit im
eigenen Haus - mehr oder weniger. Während davon knapp 45 Prozent der
Unternehmensverantwortlichen der IT-Sicherheit
einen hohen Stellenwert einräumen, genießt bei nur rund 25 Prozent der
Entscheidungsträger das Thema Sicherheit der IT-Systeme
höchste Aufmerksamkeit. Das ist angesichts der allgemein bekannten Tatsache,
dass IT-Ausfälle Unternehmen ruinieren können, ein noch sehr geringer Prozentsatz. Zudem scheint ein hoher Aufmerksamkeitsgrad in deutschen Chefetagen noch nicht gleichbedeutend mit hoher Investitions-bereitschaft zu sein. Denn trotz der ausgeprägten Sensibilität planen nur 41 Prozent der Befragten in Wirtschaft und Verwaltung, die Investitionen in die IT-Sicherheit zu erhöhen.
Dagegen wollen 59 Prozent die Ausgaben für die IT-Sicherheit
ihres Unternehmens einfrieren bzw. zurückfahren. Zu diesen Ergebnissen kommt
die Studie "Sicherheitscheck 2007"der secunet
Security Networks AG aus Essen. Während in Handel, Dienstleistung, produzierendem Gewerbe
und öffentlicher Verwaltung mit nur geringen Abweichungen die Befragten zu
rund 45 Prozent angeben, dass die Chefetage der IT-Sicherheit
eine "hohe Aufmerksamkeit"
einräumt, widmen die Entscheider in den einzelnen
Branchen in sehr unterschiedlichem Maße der IT-Sicherheit
eine "sehr hohe Aufmerksamkeit". Überdurchschnittlich hoch
ausgeprägt ist die Sensibilität in IT-Sicherheitsfragen bei den Verant-wortlichen im Handel (32,8 Prozent), dicht gefolgt von der Dienstleistungsbranche mit 29,1 Prozent. Schlusslicht bildet mit deutlichem Abstand das produzierende Gewerbe mit 14,7 Prozent knapp vor der öffentlichen Verwaltung (13,0 Prozent). Die mangelnde Aufmerksamkeit in den Führungsebenen des produzierenden Gewerbes ist umso erstaunlicher, als dass 93,7 Prozent der produzierenden Unternehmen ihre IT-Systeme selbst
als geschäftskritisch ("hoch kritisch" = 34,5 Prozent; "kritisch"
= 59,2 Prozent) einstufen und mit ihrer Einschätzung deutlich vor den anderen
Branchen liegen. Dabei scheint der "sehr hohe Aufmerksamkeitsgrad" nicht unbedingt mit der Größe des Unternehmens zu korrelieren. Denn bewundernswerter Weise richten die Chefs von überdurch-schnittlich vielen Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiter, nämlich 32,5 Prozent, ein ganz besonderes Augenmerk auf die IT-Sicherheit. Erst mit deutlichem Abstand widmen Unternehmens-lenker mit mehr als 5.000 Mitarbeitern (21,5 Prozent) der IT-Sicherheit eine sehr hohe Aufmerk-samkeit, wobei der prozentuale Anteil der Unternehmen, die der IT-Sicherheit eine sehr hohe Aufmerksamkeit
widmen, mit abnehmender Mitarbeiterzahl weiter sinkt. (secunet:
ra) |
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