|
|
Mobilität: Fast ein Drittel der CIOs haben Sicherheitsbedenken 29 Prozent befürchten Probleme mit der Zuverlässigkeit (23.01.07) - Viel zu viele Entscheider wissen nicht, wie viel ihr Unternehmen für mobile Dienste ausgibt. Dies belegt eine aktuelle Befragung von Orange Business Services (OBS) unter CIOs von 650 Unternehmen in Deutschland, Österreich, Skandinavien, Italien, Belgien sowie in der Schweiz und in der EEMEA-Region. Ziel war es, aus erster Hand mehr über die Mobility-Strategie von führenden Unternehmen in diesen Märkten zu erfahren. Unter mobilen Mitarbeitern werden nicht nur die Geschäftsreisenden zusammengefasst, sondern auch all diejenigen, die von zu Hause aus tätig sind und mindestens ein Fünftel ihrer Arbeitszeit außerhalb des Unternehmens verbringen.
Anzeige
42 Prozent der CIOs haben keinen Überblick, wie teuer mobile Sicherheit für ihr Unternehmen ist. Bei den Kosten für mobile Geräte und für Remote Access fehlt ebenfalls vielen die Transparenz: 40 beziehungsweise 37 Prozent der Befragten fühlen sich nicht im Bilde. "Ohne strikte Unter-nehmenspolitik haben CIOs hier wenig Kontrolle. Es kann sogar passieren, dass mobile Mitarbeiter selbst Standards festlegen und ihre eigenen Geräte und Netzverbindungen nutzen. Diese Kosten sind jedoch nicht Teil des IT-Budgets, werden aber über die Reisekosten abgerechnet. Somit entziehen sie sich jeglicher Kontrolle und Planung", erklärt Frank Sommerfeld, Vice President bei Orange Business Services und für das Geschäft in Deutschland verantwortlich. Geld ist auch der Hauptgrund, dass IT-Entscheider zögern, eine mobile Lösung einzuführen. Hier mussten die Befragten diverse Aspekte wie Kosten, Mangel an interner Expertise, Sicherheits-bedenken oder eine fehlende globale Strategie der Wichtigkeit nach einstufen. Ein möglicherweise zu geringer ROI hält 37 Prozent von einer mobilen Datenlösung ab. Fast ein Drittel der CIOs haben Sicherheitsbedenken und 29 Prozent Probleme mit der Zuverlässigkeit, befürchten also eine schlechte Servicequalität. 22 Prozent haben einfach kein ausreichendes Budget für eine Mobility-Lösung. Mangelnde interne Expertise hält jedoch kaum ein Unternehmen ab: Für 64 Prozent ist dies absolut unwichtig nur zehn Prozent bewerten dieses Kriterium mit Priorität eins. Mobility-Anbieter mit großer Reichweite sind im klaren Vorteil. Bei der Wahl eines Service Providers für mobile Dienste spielen unterschiedliche Kriterien eine Rolle. Nach den wichtigsten befragt, stehen die Reichweite des Anbieters (39 Prozent), der Preis (36 Prozent) sowie die Service-Qualität und Customer Care (34 Prozent) an erster Stelle, gefolgt von der Sicherheitsexpertise des Anbieters (24 Prozent). Für 12 Prozent sind die Qualifikation und die Expertise der Mitarbeiter sowie die Fähigkeit des Anbieters, komplette End-to-End-Lösungen zu bieten, wichtig. Zehn Prozent bevorzugen einen Anbieter, der alles aus einer Hand bieten kann. Dabei scheinen sich Unternehmen nicht nach Analystenmeinung zu richten: 70 Prozent meinen, das dies nicht ausschlaggebend für sie sei. Das gleiche gilt für das Portfolio-Angebot (66 Prozent) und die Innovationsfähigkeit (63 Prozent). Im Gegensatz dazu, steht der Preis, der von nur 13 Prozent nicht berücksichtigt wird. An was denken Entscheider, wenn sie an künftige mobile Themen denken? Field Force Automation ist mobil am interessantesten. Supply Chain Management, Field Force Automation, sensorische Netzwerke, Telemetrie, Asset Tracking, Location Aware-Lösung oder Nomadic Work-Lösung sind klassische Anwendungen, bei denen Unternehmen von mobilen Infrastrukturen profitieren. Der Umfrage zufolge haben sich mit 60 Prozent die meisten CIOs bereits einmal für eine mobile Lösung für Field Force Automation interessiert. Fast die Hälfte der Befragten hat sich schon einmal mit einer Nomadic Work-Lösung und 46 Prozent mit einer mobilen Lösung für das Supply Chain Management beschäftigt. Dagegen gaben nur neun Prozent an, über eine Mobility-Lösung für sensorische Netzwerke und 11 Prozent für Location Aware-Lösungen nachgedacht zu haben. (Orange: ra) |
||
|