Rubrik: Markt/Studien

Triple- und Quad-Play-Angebote können Security-Anforderungen zu wenig erfüllen

Sicherheitsbedenken verzögern die Einführung neuer Servicepakte

(29.01.07) - Einer von IBM Internet Security Systems Ende Oktober 2006 unter den größten Netzbetreibern weltweit durchgeführten Umfrage mit dem Titel "The State of Security in Carrier Service Delivery" zufolge, verzögern vor allem Sicherheitsbedenken die Einführung neuer Servicepakte, die Sprache, Daten und Fernsehen bündeln. 55 Prozent der befragten Verantwort-lichen sehen dies als bedeutendsten Grund an, der derzeit der schnellen Bereitstellung markt-gerechter Triple- und Quad-Play-Angeboten entgegensteht. Eine hohe Verfügbarkeit und Qualität von Kommunikationsdiensten auf Basis des Internet-Protokolls steht inzwischen außer Frage.

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Anders schaut es jedoch beim Thema Security aus, das inzwischen bei den Anbietern ganz oben auf der Prioritätenliste steht. Beispielsweise erachten 78 Prozent eine umfassende Absicherung von Voice-over-IP-Sprachdiensten als notwendig, um diese erfolgreich zu etablieren. Gleiches gilt für das Internet-Fernsehen. Hier herrscht jedoch Nachholbedarf: 30 Prozent der Befragten gaben an, dass dieser Service bislang "nicht im mindesten sicher" sei.

Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung lag darin, mehr über die Zukunftsstrategien von Carriern zu erfahren. Im Mittelpunkt standen vor allem deren Pläne, so genannte "In-the-Cloud"-Security-Services anzubieten. Darunter wird die Übernahme bestimmter Kernaufgaben zur Absicherung von Kommunikationsinfrastrukturen verstanden. Dies bietet Kunden den Vorteil, dass sie beispielsweise Intrusion-Prevention- oder Firewall-Systeme nicht länger in Eigenregie betreuen, sondern deren Betrieb dem Netzbetreiber überlassen. Doch der Weg von der Strategie hin zur Umsetzung ist noch weit: Nur 49 Prozent der Befragten gaben an, dass sie derzeit bereits über die entsprechende Kompetenz verfügen. Nichtsdestotrotz besteht bei den Carriern kein Zweifel, dass es sich hierbei um einen Wachstumsmarkt handelt: 41 Prozent der Verantwortlichen sind der Meinung, dass Security-Services sich in den kommenden drei Jahren zu einem wichtigen Umsatztreiber entwickeln werden, 78 Prozent gehen von fünf Jahren aus. (IBM: ra) ISS:

 

 

 

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