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Sicherheitsstudie: Teilweise werden Security-Budgets um 10 bis 20 Prozent gekürzt 55,4 Prozent zeigen kein Interesse, Investitionen in neue IT-Security-Technologien zu erhöhen (19.02.07) - Obwohl
bei fast 90 Prozent der deutschen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen
nach eigenen Angaben ein Ausfall der IT-Systeme den Geschäftsbetrieb
erheblich stört bzw. erhebliche Folgeschäden nach sich zieht, sind mehr als
50 Prozent nicht bereit, in diesem Jahr mehr für die IT-Sicherheit
auszugeben. Das gilt sowohl für IT-Security-Investitionen in den laufenden
Betrieb (58,9 Prozent) als auch für Investitionen in die Umsetzung neuer
IT-Security-Technologien (55,4 Prozent). Das förderte jetzt die Studie "Sicherheitscheck
2007" der secunet Security Networks AG aus Essen zutage.
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Bei der Zurückhaltung hinsichtlich der IT-Security-Investitionen in den laufenden Betrieb gibt es keine nennenswerten Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen Handel, Dienstleistung, produzierendes Gewerbe und öffentlicher Verwaltung. Generell lässt sich aber feststellen, dass mit zunehmender Unternehmensgröße die Zurückhaltung hinsichtlich der Investitionsbereitschaft abnimmt. Liegt die Zahl der Unternehmen, die ihr IT-Security-Budget 2007 einfrieren bzw. zurück-fahren bei Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern noch bei 64 Prozent, sinkt dieser Anteil bei Unternehmen mit bis zu 5.000 Mitarbeitern auf 54,4 Prozent. Augenfällig ist dabei, dass bei rund 10 Prozent der Unternehmen bis 500 und bis 1.000 Mitarbeitern die Budgets sogar um 10 bis 20 Prozent gekürzt werden. Zudem scheint der Aufmerksamkeitsgrad der IT-Sicherheit in den Chefetagen nur bedingt mit der Investitionsbereitschaft zusammenzu-hängen. Während in weit mehr als 75 Prozent der Unternehmen, in denen die IT-Sicherheit keine große Rolle spielt, die Investitionen stagnieren bzw. gekürzt werden - was noch nachvollziehbar ist - , werden immerhin auch in 58,6 Prozent der Unternehmen, in denen IT-Sicherheit eine hohe Aufmerksamkeit genießt, die IT-Budgets eingefroren bzw. zurückgefahren. Wie die
secunet-Studie zeigt, scheint mehrheitlich bei den deutschen Unternehmen auch
wenig Interesse vorzuherrschen, in 2007 in neue IT-Security-Technologien zu
investieren. Dabei zeigen die Zahlen keine großen Unterschiede im
Investitionsverhalten zwischen den verschiedenen Branchen und
Unternehmensgrößen. Lediglich in den Unternehmen, in denen die IT-Sicherheit
bei der Unternehmensführung einen sehr hohen Stellenwert hat, schlägt das
Pendel deutlich zugunsten höherer Investitionen in 2007 aus: Während 69,7 Prozent
der Unternehmen zwischen 10 Prozent und 20 Prozent mehr in neue
Sicherheits-Technologien investieren wollen, frieren nur 28 Prozent ihr
Budget ein und nur 1,6 Prozent fahren die Ausgaben in diesem IT-Segment
zurück. (secunet: ra) |
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