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Studie zeigt große Sicherheitsunterschiede zwischen Top-Level-Domains Weltkarte der Internet-Gefahren (13.04.07) - McAfee hat eine weltweite Internet-Landkarte zur Sicherheit im World Wide Web vorgelegt: Das auf Analysen von "McAfee SiteAdvisor" beruhende Dokument veranschaulicht, wo das Surfen und die Suche im globalen Datennetz vergleichsweise ungefährlich sind und wo besonders riskant. Insgesamt hat der Hersteller 265 Top-Level-Domains wie Japan (.jp), Frankreich (.fr) und Commercial (.com) mit seinen Websicherheits-Tests auf Spyware, Spam, Scams und das gezielte Ausnutzen von Sicherheitslücken hin untersucht. Die Studie erscheint unter dem Titel "Mapping the Mal Web“ und offenbart überraschend große Diskrepanzen zwischen den einzelnen Ländern. Den Analysen zufolge klicken Internet-Anwender jeden Monat mehr als 550 Millionen gefährliche Websites an. Selbst auf die relativ sicheren Top-Level-Domains Deutschland (.de) oder Großbritannien (.uk) entfallen Millionen solcher riskanten Web-Aktivitäten.
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Der McAfee SiteAdvisor steht kostenlos zum Download bereit. Das Sicherheits-Tool nutzt ein intuitiv verständliches Ampel-Farbsystem, so dass User auf den ersten Blick sehen, welcher Gefährlichkeitsgrad einer Website oder einem Suchergebnis im SiteAdvisor-Rating zugewiesen ist. Diese Bewertungen beruhen auf proprietären Tests, die mehr als 95 Prozent des besuchten Internets abdecken. Gefährdungsstufe rot gilt für all jene Online-Präsenzen, die in mindestens einem der von McAfee durchgeführten Tests aufgefallen sind - sei es durch die Verbreitung von Adware, Spyware und Viren, das Ausnutzen von Browser-Sicherheitslücken, eine Beteiligung am Versand von Spam-Mails, den exzessiven Einsatz von Pop-up-Bannern oder enge Verbindungen zu anderen Websites dieser Risikoklasse. Mit grün kennzeichnet der SiteAdvisor ausschließlich Links zu Seiten, die alle Prüfungen ohne Beanstandung durchlaufen haben. Als gelb stuft McAfee solche Websites ein, die zwar die Tests bestanden haben, aber angesichts belästigender Elemente dennoch eine entsprechende Aufmerksamkeit von Internetanwendern erforderlich machen. Unternehmen und private Haushalte haben die Wahl, ob sie den SiteAdvisor im Zusammenspiel mit weiteren McAfee-Produkten oder als Ergänzung zu Lösungen anderer Hersteller nutzen. Weitere wichtige Ergebnisse der Studie im Überblick: · Das Aufkommen von Internetpräsenzen der Gefahrenklassen rot und gelb in den einzelnen Top-Level-Domains unterscheidet sich drastisch. Am sichersten ist Finnland (.fi) mit 0,1 Prozent, am gefährlichsten sind die Tokelau-Inseln (.tk) mit 10,1 Prozent. Im Durchschnitt schaltet die SiteAdvisor-Ampel bei 4,1 Prozent aller getesteten Websites auf rot oder gelb. · Bestimmte Internet-Aktivitäten wie eine Nutzerregistrierung und der Download einer Datei sind auf Websites mit gewissen Domain-Endungen erheblich riskanter. Beispielsweise resultiert die Eingabe einer E-Mail-Adresse bei einer beliebigen .info-Adresse sehr wahrscheinlich im Empfang unerwünschter Mails - das Spam-Risiko beläuft sich in diesem Fall auf erstaunliche 73,2 Prozent. · Als bedrohlichste Top-Level-Domains von größeren Ländern erwiesen sich Rumänien (.ro; mit einem Anteil gefährlicher Seiten von 5,6 Prozent) und Russland (.ru; 4,5 Prozent). Bei den in diesen Staaten betriebenen Internetpräsenzen ist zudem das Risiko am höchsten, dass diese es auf Browser-Sicherheitslücken abgesehen haben oder Schadprogramme per Drive-by-Download verbreiten. · Mit einem 7,5-prozentigen Anteil von Websites der Gefahrenstufe gelb und rot ist .info die gefährlichste der allgemeinen, nicht länderspezifischen Top-Level-Domains - gefolgt von .com mit einer Quote von 5,5 Prozent. · Vier der fünf sichersten Länder-Domains gehören zu nordischen Ländern: Neben Finnland mit 0,10 Prozent sind auch Norwegen (.no) mit 0,16 Prozent, Island (.is) mit 0,19 Prozent und Schweden (.se) mit 0,21 Prozent vertreten. Irland (.ie) mit 0,11 Prozent komplettiert die Top 5. · Mit .gov gibt es nur eine regelmäßig getestete Top-Level-Domain, für die der McAfee SiteAdvisor keine gefährlichen Websites identifiziert hat. Diese Domain-Endung ist Behörden der Vereinigten Staaten vorbehalten. · Auch wenn die Top-Level-Domain .com lediglich die fünfthöchste Quote gefährlicher Websites hat, birgt sie aufgrund ihrer enormen Popularität auch ein besonders großes Risiko für Suchmaschinenanwender und Web-Surfer. 86,6 Prozent aller Klicks auf Internetpräsenzen der Gefahrenstufen gelb- und rot entfallen auf .com-URLs. · Die Top-Level-Domains der Niederlande (.nl), Deutschlands (.de) und Großbritanniens (.uk) sind angesichts der Plätze 31, 33 beziehungsweise 51 im Risiko-Ranking allesamt als vergleichsweise sicher einzustufen. Dennoch entfallen auch auf jede dieser drei Länder-Domains pro Monat mehr als zwei Millionen Klicks auf Websites der Risikoklassen gelb und rot. Ähnliches gilt für Japan (.jp) mit Rang 57 beim Anteil gefährlicher Internetpräsenzen, aber immerhin 1,6 Millionen monatlichen Klicks auf URLs, für die der SiteAdvisor gelb oder rot anzeigt. Offenbar ist es die Option zur preiswerten oder sogar kostenlosen URL-Registrierung sowie eine unzureichende Domain-Aufsicht, die dafür sorgen, dass einige der Top-Level-Domains ein besonders hohes Gefährdungspotenzial aufweisen. Beispielsweise liegt ein Grund auf der Hand, warum Spammer sich derzeit sehr häufig für .biz-Seiten entscheiden: Diese lassen sich nämlich sofort verwenden, da die übliche 24-stündige Sperrfrist entfällt. Das erweist sich als ein entscheidender Vorteil im Wettrennen mit den Anbietern von Spam-Abwehr-Diensten und deren Tools und Schwarzen Listen. (McAfee: ma) |
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