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Hälfte aller Unternehmen hat keine Sicherheits-Policy für ihre mobilen Geräte Private Daten belegen bis zu 25 Prozent der gesamten Speicherkapazität in einem Unternehmen (08.05.07) - Viele Unternehmen schützen die Daten auf ihren mobilen Endgeräten unzureichend - so das Ergebnis von "Storage Index", einer Studie von Hitachi Data Systems (durchgeführt durch Vanson Bourne). Die Befragung von 950 Unternehmen in der Region EMEA ergab, dass trotz der Zunahme der Internetkriminalität nur 53 Prozent aller Unternehmen über interne Sicherheitsvor-schriften für Daten auf mobilen Endgeräten wie PDAs, Laptops und USB Keys verfügen.
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In Westeuropa nimmt man die Sicherheitspolitik für mobile Geräte generell wichtiger: Beispiele sind Schweden mit 76 Prozent, Frankreich mit 74 Prozent sowie Deutschland und Schweiz mit jeweils 72 Prozent. In Ost- und Mitteleuropa haben weniger Unternehmen eine diesbezügliche Policy: Israel (18 Prozent), Russland (18 Prozent), Polen (20 Prozent) und die Vereinigten Arabischen Emirate (26 Prozent). Laut der HDS-Studie sind Unternehmen in anderen Bereichen ihrer Sicherheitspolitik aktiver. So verfügen in Europa 72 Prozent über ein Passwort-Management, obwohl nur 57 Prozent Richtlinien für die Datenverschlüsselung haben. Mit 86 Prozent sind die schwedischen Unternehmen beim Passwort-Management führend. Dagegen verfügen nur 54 Prozent der englischen Unternehmen über einen entsprechenden Schutz. Die Studie zeigt, dass die Bereitschaft der Unternehmen zu Business Continuity (BC) und Disaster Recovery (DR) hoch ist. 80 Prozent der Unternehmen haben ihre Disaster Recovery- und Business Continuity-Strategie in den letzten zwölf Monaten getestet (40 Prozent in den letzten drei Wochen). Insbesondere Deutschland und Spanien haben hier die Nase vorn: In beiden Ländern haben 94 Prozent der Unternehmen ihre Strategie im vergangenen Jahr überprüft. Am schlechtesten schnitten die englischen Unternehmen ab, von denen nur rund ein Drittel entsprechende Tests im selben Zeitraum durchgeführt haben. Die Studie ergibt weiterhin, dass annähernd die Hälfte (45 Prozent) der privaten Daten wie persönliche E-Mails, Videos, Musik rund 10 bis 25 Prozent der gesamten Speicherkapazität in einem Unternehmen einnehmen. Die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien, die mehrfache Kopien von Daten erfordert und das wachsende Volumen privater Daten erhöhen die Komplexität und die Kosten für die Administration von Speicher. Dreiviertel der Unternehmen gaben deswegen auch an, eine interne Verordnung für nicht arbeitsbezogenen Speicher in den nächsten zwölf Monaten einführen zu wollen. Michael Väth, Senior Vice President und Geschäftsführer, Hitachi Data Systems EMEA, erklärt: "Es ist wichtig, dass Unternehmen die Kosten für diese Art der Speichernutzung reduzieren. Zwar haben die meisten Unternehmen angegeben, dass sie die Speicherkapazität für persönliche Daten der Mitarbeiter limitieren, der Studie zufolge scheinen die Maßnahmen jedoch nicht sehr effektiv zu sein. Da muss sicher mehr gemacht werden." Zur Studie Der Storage Index ist eine unabhängige Befragung von 950 IT-Entscheidern, die von Vanson Bourne im Januar und Februar 2007 durchgeführt wurde. Im Rahmen von Telefoninterviews beantworteten die IT-Entscheider Fragen über Storage Management, Data Security, Business Continuity, Virtualisierung, Archivierung und grüne IT-Lösungen. Aufschlüsselung nach Befragten: Nach Ländern: 100 Deutschland, 100 UK, 50 Österreich, 50 Benelux, 50 Tschechien, 50 Finnland, 50 Frankreich, 50 Israel, 50 Norwegen, 50 Polen, 50 Russland, 50 Spanien, 50 Schweden, 50 Schweiz, 50 Vereinige Arabische Emirate Unternehmensgröße: 475 mittelständische Unternehmen (250 bis 1.000 Mitarbeiter), 475 Unter-nehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern Branchen: 191 Finanzdienstleister, 189 Gesundheitswesen und Pharmazie, 188 Produktion, 192 Öffentlicher Sektor, 190 Handel, Distribution oder Transport (Hitachi Data
Systems: ra) |
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