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Studie: Steigende Bedeutung des Information Managements im Rahmen der IT-Strategie Hoher Mehrwert durch automatisierte E-Mail-Archivierung (15.05.07) - Information Lifecycle Management befindet sich bei großen Unternehmen in der Umsetzungsphase. Das zeigt die aktuelle Anwender-Studie "Information Lifecycle Management 2007" der Lünendonk GmbH, für die 30 große Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern auf hoher Management-Ebene befragt wurden, darunter 13 DAX-Unternehmen. So haben 27 der befragten Unternehmen bereits mit der Einführung begonnen, die anderen sind in der konkreten Planung oder an der Einführung interessiert.
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"Für die großen Unternehmen geht es nicht darum, ob Information Lifecycle Management (ILM) eingeführt werden soll, sondern wie es eingeführt werden soll", beschreibt Hartmut Lüerßen, Geschäftsführer bei Lünendonk, die Situation bei den Unternehmen. Neben dem obersten Ziel der Kostenreduzierung wollen die Unternehmen vor allem gesetzliche Anforderungen besser erfüllen sowie die Geschäftsprozesse des Unternehmens besser unterstützen. Damit stehen die geschäftlichen Anforderungen an die IT bei den Zielen deutlich höher als technologische Ziele, wie "bessere Datensicherheit" oder "besser strukturierte Daten", die durchaus für wichtig erachtet werden. "Diese technologischen Ziele werden aber zunehmend als Voraussetzung interpretiert, um die höherliegenden unternehmerischen Anforderungen zu erfüllen", sagt Lüerßen. Hoher Mehrwert bei E-Mail-Archivierung Bei der Bewertung des Mehrwertes von ILM-Anwendungsbeispielen erhalten automatisierte E-Mail-Archivierungssysteme, die E-Mail-Anhänge verwalten, das Datenvolumen insgesamt reduzieren und Compliance-Anforderungen erfüllen, den höchsten Wert. Auf einer vierstelligen Skala von 1 (sehr hoher Mehrwert) bis 4 (geringer Mehrwert) erhält dieses Anwendungsfeld durchschnittlich die Bewertung 1,7. Derzeit werden diese Lösungen von 44,8 Prozent der befragten Unternehmen eingesetzt. Weitere Unternehmen bereiten die Einführung vor. Zusätzlich stehen Projekte im Zusammenhang mit Archivierung, Enterprise Content Management und Datenmanagement bei den befragten Unternehmen auf der Agenda. Bei der Frage nach den wichtigsten IT-Projekten innerhalb der nächsten zwei Jahre wird diese Kategorie von Projekten nach der Konsolidierung von ERP- und Business-Anwendungen im Allgemeinen und SAP-Projekten im Speziellen an dritter Stelle genannt. Innerhalb der wichtigsten Aktivitäten beim Storage- und Information Management werden Projekte im Zusammenhang mit Storage Management an erster Stelle genannt; dabei geht es den Unter-nehmen insbesondere um die Einführung von Virtualisierungstechnologien. An zweiter Stelle stehen Archivierungs-Projekte, gefolgt von Neustrukturierungen im Storage-Bereich. Bewertung des Informationswertes "Die ersten Erfolge haben die Unternehmen mit der Einführung von Information Lifecycle Manage-ment bereits erzielt", sagt Hartmut Lüerßen. "Zusätzlicher Mehrwert entsteht, wenn das Information Management stärker mit den Geschäftsprozessen verknüpft wird." Als große Herausforderung dabei zeigt sich aus Sicht der Interviewpartner insbesondere die konkrete Bemessung des Informations-wertes. (Lünendonk: ma) |
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