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InfoWatch-Umfrage zur "Sicherheit mobiler
Geräte 2007": Daten kaum verschlüsselt Die überwiegende Mehrheit speichert vertrauliche Daten auf ihren (06.06.07) - InfoWatch veröffentlicht eine Untersuchung zur Sicherheit mobiler Geräte 2007 in Russland. Die Studie durchgeführt mit dem Portal Zoom.CNews beschäftigt sich erstmals mit den Risiken, die durch die Speicherung von Daten auf mobilen Geräten entstehen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Gefahr des Abflusses vertraulicher Daten durch Diebstahl oder Fahr-lässigkeit gelegt. Der Bericht des russischen Anbieters von Lösungen zur Einhaltung von Sicher-heitsrichtlinien und zum Schutz vor Datenlecks basiert auf einer Umfrage unter 1.500 Anwendern mobiler Geräte in Russland. Laut den Umfrageergebnissen verfügen viele Anwender nicht nur über Pocket-PCs oder Notebooks, sondern zudem auch über ein Smartphone. Schon jetzt werden die meisten mobilen Geräte genutzt, um neben vertraulichen, privaten Daten, auch kritische Informationen aus ihrem Unternehmen zu speichern. 17 Prozent der Befragten haben bereits mindestens einmal ihre mobilen Helfer verloren; dennoch sind 78,1 Prozent nicht bereit, Verschlüsselungs-Methoden zu nutzen. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich, dass der Datenabfluss über mobile Geräte ein immer größer werdendes Problem ist. Um massive Verluste zu vermeiden, gilt es daher für Unternehmen, in geeignete Maßnahmen zur konsequenten Umsetzung der internen Datenschutzrichtlinien zu investieren. Mobile Geräte sind mittlerweile überall anzutreffen und verbreiten sich immer mehr. Das ist nicht verwunderlich, denn es sind hilfreiche Geräte - sowohl für die Arbeit als auch für den privaten Alltag. Jedoch führen ausgerechnet tragbare Geräte zu Verlusten vertraulicher Unternehmensdaten oder persönlicher Daten von Bürgern. Somit ist der wichtigste Vorzug - die Mobilität - zugleich der größte Mangel, da die Daten auf den tragbaren Geräten oft nicht ausreichend gesichert sind. Die vorliegende Studie ist das erste Projekt, das die Besonderheiten mobiler Geräte unter dem Aspekt der Speicherung vertraulicher Daten sowie den ungewollten Abfluss dieser Daten durch Diebstahl oder Fahrlässigkeit untersucht. Thesen
Methodologie der Studie Die Befragung erfolgte im Zeitraum vom 1. Februar 2007 bis 1. März 2007. An der Sammlung der statistischen Daten über eine Online-Umfrage auf den Webseiten von Zoom.CNews und InfoWatch nahmen 1.500 Anwender mobiler Geräte teil. Die nachstehend aufgeführten Daten wurden auf ein Zehntel Prozent aufgerundet. Aufgrund der teilweisen Verwendung von Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten übersteigt die Summe der Antworten 100 Prozent. Anwendungsgebiete mobiler Geräte Ausgehend davon, für welche Anwendung die Befragten das Gerät vorrangig verwenden, kann man bestimmen, welche Informationen sich darauf befinden. 77,8 Prozent der Anwender speichern auf den tragbaren Geräten ihre eigenen sowie persönlichen Daten von Freunden und Kollegen. Alle diese Angaben werden im Adressbuch gespeichert. Fast genauso viele Anwender speichern ihre persönliche und geschäftliche Korrespondenz, aber auch Zugangsdaten für Ihre Mailboxen auf dem mobilen Gerät. Der Verlust dieser Daten kann nicht nur zur ungewollten Weitergabe privater Informationen führen, sondern auch zu Erpressung, Diebstahl oder Industriespionage. Eine weniger angreifbare Anwendung mobiler Technik ist das Web-Surfing. Im Falle eines Dieb-stahls oder Verlusts des Geräts erhält der Übeltäter nur die History der aufgesuchten Webseiten. Wenn der Anwender jedoch Einkäufe über das Internet tätigte, wie das bei 23,4 Prozent der Befragten der Fall ist, so kann ein Datenabfluss zu direkten finanziellen Verlusten führen, da der Browser die Nummer der Kreditkarte, den Namen, das Passwort des Anwenders für das Online-Geschäft oder ähnliche Angaben gespeichert haben könnte. All diese Daten sind außerordentlich wertvoll und für Kriminelle von großem Interesse. Top 10 der teuersten mobilen Datenlecks
Vertrauliche Daten Der folgende Punkt betrifft die auf dem Gerät
gespeicherten Daten. Während der Umfrage wurde festgestellt, dass nur 29,3
Prozent der Befragten keine sensiblen Daten auf mobilen Geräten speichert. Die
Mehrheit der Anwender speichert aber persönliche Daten. Vertrauliche
Unternehmens-Dokumente oder intellektuelles Eigentum eines Unternehmens
werden seltener auf mobile Geräte gespeichert. Nur 12,2 Prozent verwenden
mobile Geräte für die Speicherung persönlicher Daten von Kunden oder Partnern
des Unternehmens. Somit speichert die überwiegende Mehrheit (70,7 Prozent) der Befragten - auf die eine oder andere Art vertrauliche Daten auf ihren mobilen Geräten. Doch wie gut sind diese Daten vor Daten-Verlust geschützt? Es erwies sich, dass nur 29,8 Prozent zum Schutz von Daten Verschlüsselungs-Methoden verwenden (Abb. 5). Überträgt man diese Kennziffer auf die Gruppe der Anwender, die auf mobilen Geräten vertrauliche Unternehmens-Dokumente, intellektuelles Eigentum des Unternehmens oder private Daten der Kunden und Partner speichern, kann man errechnen, dass nur 40,7 Prozent dieser Anwender ihre Daten verschlüsseln. Das bedeutet, dass über die Hälfte die wertvollen und geheimen Daten überhaupt nicht schützen. Sie sind dem Diebstahl und dem Verlust ausgesetzt. Nur 29,8 Prozent der Anwender schützen ihre Daten durch Verschlüsselung. Fazit: Die
ständige Weiterentwicklung der mobilen Technologien verschärft unweigerlich
das Problem der Datenlecks. Schon jetzt speichern die meisten Anwender
vertrauliche Daten auf ihren mobilen Geräten. Dabei haben 17 Prozent der
Anwender schon mindestens einmal ihre mobilen Helfer verloren und dennoch
sind 78,1 Prozent davon nicht bereit, Verschlüsselungs-Methoden zu nutzen. Wie dem auch sei, alle diese Kennziffern beweisen, dass das Problem von Datenabfluss über mobile Geräte aktueller ist denn je und immer ernsthaftere Folgen hat - bis hin zu massiven Verlusten für Unternehmen. (InfoWatch: ra) |
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