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Trend Micro legt Studie zum Risikobewusstsein von Anwendern in Unternehmen vor Unter Anwendern wächst das Bewusstsein für die Gefahren von Web Threats (02.08.07) - Trend Micro präsentiert die Ergebnisse einer Studie zum Risikobewusstsein von Anwendern in Unternehmen und ihren Erfahrungen mit Web Threats. Die Studie basiert auf den Antworten von rund 1.600 Teilnehmern in Deutschland, Großbritannien, Japan und den USA. Deutsche Anwender zeigten im internationalen Vergleich eine besonders ausgeprägte Sensibili-sierung für die Bedrohung durch Web Threats.
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Der Begriff Web Threats umfasst alle Bedrohungen, die von gefährlichen oder unerwünschten Aktivitäten im Web ausgehen. Dabei handelt es sich in der Regel um ein oder mehrere Programme, die während des Internetzugriffs im Hintergrund installiert werden - ohne Wissen oder Erlaubnis des Anwenders. Sobald die Programme einzeln oder in Kombination aktiviert werden, beginnen sie mit dem Diebstahl vertraulicher Informationen bzw. der Zweckentfremdung der Computerressourcen. Die Studie zeigt, dass die Hälfte aller Teilnehmer (54 Prozent) für die Gefährdung durch Web Threats sensibilisiert ist. Das höchste Risikobewusstsein zeigten Anwender in Deutschland Web Threats sind heute verbreiteter denn je und gehören zu den am schnellsten wachsenden Bedrohungsformen. Die technisch ausgeklügelten Angriffe kombinieren verschiedene Komponenten und nutzen das Web für die eigene Aktualisierung, Tarnung und Kommunikation sowie für die Übertragung gestohlener Informationen. Da die Hacker-Szene sich zudem immer effizienter organisiert und verstärkt durch finanzielle Interessen motiviert ist, stehen die Chancen für Internet-Kriminelle besser als je zuvor. Laut der Studie belegen Web Threats auf der Liste der größten Bedrohungen für die Computer-sicherheit den dritten Platz nach Viren und Trojanischen Pferden. Die Bedrohungen aus dem Internet werden somit gefährlicher eingestuft als Pharming, Phishing oder Spam. Web Threats wurden von allen Befragten in erster Linie mit gefährlichen Aktivitäten (59 Prozent) in Verbindung gebracht. An zweiter Stelle standen die Verbreitungsaspekte wie zum Beispiel die Installation ohne Wissen des Anwenders (47 Prozent) und die Verteilung über das Internet Weitere interessante Studienergebnisse · Mit Web Threats werden mehrere Befürchtungen und Bedenken in Verbindung gebracht. Deutsche Teilnehmer zeigten sich am vertrautesten mit dem Begriff und äußerten auch am häufigsten entsprechende Befürchtungen. Ein Beispiel: 53 Prozent der deutschen Befragten gaben an, im Zusammenhang mit Web Threats über gefährliche Downloads besorgt zu sein. In Großbritannien wurde diese Befürchtung von 40 Prozent aller Befragten geteilt. · Laut den Studienteilnehmern ist die Installation (57 Prozent) und Verwendung (54 Prozent) von Sicherheitssoftware die am häufigsten ergriffene Maßnahme zum Schutz vor Web Threats. Befragte in den USA gaben zudem an, beim Aufruf von Websites selektiver vorzugehen und größere Vorsicht walten zu lassen (51 Prozent). Mehr als die Hälfte der deutschen Teilnehmer begegnen E-Mails mit erhöhter Wachsamkeit (51 Prozent). · In Deutschland und Großbritannien ist das Risikobewusstsein für Web Threats in kleinen Unternehmen höher als in Großunternehmen (Deutschland: 66 Prozent zu 59 Prozent, Großbritannien: 60 Prozent zu 53 Prozent). In Japan ist das Risikobewusstsein hingegen in Großunternehmen (48 Prozent) höher als in kleineren Unternehmen (37 Prozent). In den USA hat die Unternehmensgröße nur einen geringen Einfluss auf das Risikobewusstsein. Malware-Programmierer setzen für ihre kriminellen Aktivitäten zunehmend auf das Medium Internet. Motor für diese Entwicklung sind die Profite, die durch den Verkauf gestohlener Informationen erzielt werden können. (Trend Micro: ma) |
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