Rubrik: Markt/Studien

Studie: Migration zu Exchange 2007 - Nur 16 Prozent planen keine Umstellung

Fast 69 Prozent der Befragten erwarten eine sehr zeitaufwendige Umstellung

(13.08.07) - Die Migration zu Exchange 2007 bereitet vielen Unternehmen große Kopfschmerzen. Dies belegt eine Studie, welche die Befürchtungen der Unternehmen bezüglich Zeit- und Kostenaufwand der Migration als auch den Bedarf für alternative Lösungen zeigt: Viele Unter-nehmen planen eine Migration zu "Microsoft Exchange 2007", befürchten aber einen hohe Zeit- und Kostenaufwand für die Umstellung. Dies zeigt eine Studie von Osterman Research im Auftrag von PostPath. Demnach planen nur 16 Prozent der Befragten keine Umstellung auf den neuen Exchange-Server.

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70 Prozent der Unternehmen fürchten allerdings einen besonders komplexen und kostspieligen Migrationsprozess. Fast genauso viele (69 Prozent) der Befragten erwarten eine sehr zeitauf-wendige Umstellung.

Die meisten Entscheidungsträger rechnen mit einem Prozess, der drei bis zwölf Monaten in Anspruch nehmen wird und mit hohen Kosten für Ausstattung, Lizenzen und Administration verbunden ist. Es ist erstaunlich, dass viele Unternehmen, die an der Studie teilgenommen haben, nichts von den höheren Lizenzkosten wissen, die aus der Migration resultieren können. Mehr als der Hälfte der Befragten war nicht bewusst, dass für Outlook 2007T eine separate Client Access License (CAL) nötig ist. In früheren Exchange-Versionen war diese bereits enthalten. Weitere Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass 59 Prozent der Unternehmen unsicher sind was die erforderlichen Archivierungskapazitäten für das zunehmende E-Mail-Aufkommen betrifft.

44 Prozent gaben an, nicht über die finanziellen Mittel zu verfügen, um Compliance-Vorschriften und Anforderungen an die Offenlegung elektronischer Dokumente (zum Beispiel GDPdU) zu erfüllen.

"Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass viele Unternehmen sich nach alternativen Lösungen zu Exchange 2007 sehnen", folgert Michael Osterman von Osterman Research. "E-Mail-Server-Lösungen, welche die Performance verbessern, die Kosten reduzieren sowie eine Vielzahl von Compliance- und Mobilitätsanforderungen unterstützen, sollten ernsthaft in Erwägung gezogen werden." Zu den existierenden Alternativen zählen Linux- und Open-Source-basierte Systeme. "Bei Performance und Speichervolumen für E-Mails sind diese Systeme schon deutlich weiter als Exchange", sagt Eric Dumas, Vice President von PostPath. "Ein kritischer Faktor für viele Anwender ist aber die unkomplizierte Unterstützung von Outlook, was bei reinen Linux-Systemen nicht gewährleistet ist." Der PostPath-Server ist eine kostengünstige und leistungsfähige Alternative, die vollständige Transparenz und leichte Unterstützung von Outlook-Clients bietet. Dabei sind keinerlei Anpassungen, Plug-Ins oder ähnliches am Desktop notwendig. Die Umfrage von Osterman Research wurde unter 110 Unternehmen mit durchschnittlich 6.636 E-Mail-Usern im Auftrag von PostPath durchgeführt. (PostPath: ra)

 

 

 

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