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US-Studie zeigt erhebliche Kundenbedenken wegen Phishing-Attacken in diesem Jahr Viele erwachsene Nutzer zeigen immer noch riskantes Online-Verhalten, das zu Phishing führen kann (06.09.07) - 89 Prozent der erwachsenen Online-Nutzer in den USA haben ebensoviel oder mehr Bedenken als im vergangenen Jahr, dass sie Opfer von Phishing-Attacken werden könnten. Das ist das Ergebnis einer US-Umfrage von Harris Interactive im Auftrag von Cloudmark, einem Anbieter von Messaging Security für Service Provider. Phishing-Attacken sind betrügerische E-Mails, die Verbraucher dazu verleiten sollen, persönliche Informationen preiszugeben (z.B. Bankverbindung, US-Sozialversicherungsnummer, Kreditkarten-Daten, usw.). Die Mails erwecken den Anschein von vertrauenswürdigen Stellen wie Banken oder Kreditorganisationen zu stammen.
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Gemäß der Umfrage praktizierten die erwachsenen Online-Nutzer im vergangenen Jahr mindestens eine der folgenden fünf Verhaltensweisen, durch die ein Nutzer häufig zu einem Phishing-Opfer wird: Fast zwei von fünf Nutzern (37 Prozent) haben E-Mails von unbekannten Absendern geöffnet. Etwa einer von zehn Nutzern (9 Prozent) hat Anhänge in E-Mails von unbekannten Absendern geöffnet. Etwa einer von sieben Nutzern (13 Prozent) hat Links in E-Mails von unbekannten Absendern angeklickt. Mehr als einer von sieben Nutzern (16 Prozent) hat persönliche Informationen auf einer Website preisgegeben, auf der solche Informationen "optional" angegeben werden konnten. Sechs Prozent haben auf E-Mails geantwortet, in denen behauptet wurde, dass es ein Problem mit ihrem Konto gäbe, dass sie jemandem Geld schuldeten, dass jemand ihnen Geld schuldete oder dass sie eine Möglichkeit hätten, Geld zu verdienen. 77 Prozent derjenigen, die sich mehr Sorgen über Phishing-Attacken machen, gaben als Grund für ihre erhöhten Bedenken an, dass sie gehört haben, dass Phishing ein zunehmendes Problem ist. Fast die Hälfte dieser Nutzer (45 Prozent) erhalten mehr Phishing-E-Mails als im vergangenen Jahr. Zusätzlich gaben 27 Prozent der besorgten Befragten an, dass sie nicht zwischen legitimen E-Mails und Phishing-E-Mails unterscheiden können. Alarmierende 23 Prozent kennen jemanden, der ein Opfer einer Phishing-Attacke geworden ist. Die Umfrage lässt darauf schließen, dass Phishing nach wie vor ein großes Sicherheitsrisiko darstellt. Obwohl 77 Prozent der erwachsenen Online-Nutzer, die sich heute größere Sorgen wegen Phishing machen, angeben, dass sie wissen, dass Phishing ein zunehmendes Problem ist, scheinen die Verbraucher immer noch nicht zu wissen, was sie tun können und sollten, um sich zu schützen. Außerdem gaben die meisten erwachsenen Online-Nutzer an, dass eine große oder mittelgroße Verantwortung für den Schutz gegen Phishing-Attacken sowohl bei ihnen selbst (89 Prozent) als auch bei ihren Service Providern (82 Prozent) liegt. "Wir waren überrascht, dass trotz des gestiegenen Bewusstseins der Verbraucher in Hinblick auf Phishing viele Nutzer immer noch ein potenziell riskantes Online-Verhalten an den Tag legen", sagte Bassam Khan, Vice President of Marketing, Cloudmark. "Für die Verbraucher ist es nahezu unmöglich, selbst mit der großen Zahl und zunehmenden Raffinesse der heutigen Phishing-Attacken fertig zu werden. Manche Phishing-Websites sind so realistisch, dass sie sogar erfahrene Internet-Nutzer täuschen. Diese Umfrage zeigt das wachsende Problem und unterstreicht die Notwendigkeit für Verbraucher und Service Provider, sich aktiv für ihren Schutz und den ihrer Kunden gegen Phishing und andere Formen von Online-Gefahren zu engagieren." Einige derjenigen Nutzer, die höhere Bedenken hinsichtlich Phishing-Attacken äußerten, haben ihr Verhalten tatsächlich geändert, indem sie bestimmte Online-Aktivitäten reduziert haben. Dieses veränderte Verhalten kann sich negativ auf den Online-Handel und auf Online-Transaktionen auswirken: 29 Prozent nutzen für den Online-Einkauf nur bestimmte Kreditkarten oder Konten, 21 Prozent begleichen nur bestimmte Rechnungen online, und 20 Prozent haben die Häufigkeit ihrer Online-Einkäufe reduziert. Bei den Verbrauchern gibt es abgesehen vom Phishing auch zunehmende Bedenken hinsichtlich anderer Schadsoftware. So sind die Verbraucher z. B. mehr als im vergangenen Jahr besorgt über Viren (38 Prozent), Spyware (35 Prozent) und Spam (30 Prozent). (Cloudmark: ma) |
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