Rubrik: Markt/Studien

Forrester: Drei pragmatische Schritte zu einer erfolgreichen Outsourcing-Strategie

Kosteneinsparungen und verbesserte IT-Betriebsabläufe sind die Schlüssel

(05.10.07) - Drei entscheidende Schritte für Unternehmen sind es, mit denen der größtmögliche Nutzen aus einer Outsourcing-Strategie gezogen werden kann. Dies ist das Ergebnis der neuesten Forrester-Studie, in der sich Analysten des renommierten Technologie- und Markforschungsunter-nehmen über drei Jahre hinweg detailliert mit großen Service-Anbietern und Anwender-Unternehmen befasst haben. Dabei haben die Analysten eine Reihe von Defiziten in der Outsourcing-Strategie bei Anwender-Unternehmen aufgedeckt.

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Der Autor der Studie, Senior Analyst Richard Peynot, kommentiert die Ergebnisse: "Die Gespräche mit den Nutzern ergaben, dass die gängigen Argumente für Outsourcing nach wie vor gültig sind: Kosteneinsparungen und verbesserte IT-Betriebsabläufe sind die Schlüssel. Ein weiteres Argument ist der Qualitätsmangel der eigenen IT-Abteilung - nicht selten benutzt vom Top-Management, um eine Entscheidung für das Outsourcing durchzusetzen. Das Argument "Outsourcing als eine Sanktion" ist jedoch riskant, denn nur selten berücksichtigen die Befürworter die nötige Bandbreite unterschiedlicher und für den Outsourcing-Erfolg wichtiger Faktoren."

Forrester behandelt in diesem Report den Weg zur Bildung einer strategischeren Beschaffungs-methode - beginnend mit der Sicherstellung, dass alle am Outsourcing Beteiligten die verfügbaren Outsourcing-Modelle verstanden haben. Nach jahrelanger Beobachtung von ausgelagerten Geschäftsaktivitäten und Gesprächen mit Kunden zu diesem Thema hat Forrester sechs grundlegende Outsourcing-Modelle identifiziert, die in der Studie vorgestellt werden.

Ferner zeigt Forrester in der Studie drei grundlegende Schritte zur Erstellung eines strategischen Modells für das Outsourcing, die den Unternehmen beim Finden und dem Einsatz eines geeigneten Modells helfen.

Strukturelle Beschaffenheit der IT-Abteilung spielt eine Rolle bei der Vorauswahl des Modells. IT Eigenschaften, wie zum Beispiel der Grad der IT-Zentralisation oder IT-Betriebsabläufe sind fundamentale Fragen, die bereits bestimmte Modelle ausschließen und andere in die engere Wahl treten lassen. Unternehmen sollten sich nicht für ein Modell entscheiden, bevor sie geprüft haben, ob es für sie sinnvoll ist.

Personalverfügbarkeit für neue Projekte hat Einfluss auf die Modellauswahl. Ressourcenauflagen und -pläne sollten dem Anwender Anlass geben, die angestrebten Outsourcing-Modelle anzu-passen, beziehungsweise bestimmte Optionen für sich einfach auszuschließen.

IT-Zusammenhänge determinieren die Einführung des ausgewählten Outsourcing-Modells. Das Zusammenspiel der IT-Aktivitäten im Unternehmen wird ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung für die Auslagerung eines bestimmten Bereichs sein - oder welcher Bereich weitere vorbereitende Tätigkeiten für eine geeignete Outsourcing-Methode bedarf.

Dieser Report wird gemeinsam mit weiteren Studien im Rahmen des "Forrester's Service and Sourcing Forum EMEA 2007" diskutiert werden. Die Veranstaltung, für die namhafte Redner aus der Industrie wie von Kimbery-Clark, ABN AMRP und ING gewonnen werden konnten, findet am
29. und 30. November 2007 in Nizza statt. (Forrester: ra)

 

 

 

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