Rubrik: Markt/Studien

IDC hat ermittelt: Viele Firmen haben Nachholbedarf in punkto Laptop-Sicherheit

Studie zeigt, dass Notebook-Diebstahl an der Tagesordnung ist

(22.10.07) - Firmen-Laptops sind nach wie vor begehrtes Ziel von Langfingern. Eine IDC-Studie im Auftrag von Kensington zeigt jetzt: In 92 Prozent der Firmen wurden schon einmal Laptops entwendet. In der Hälfte der Unternehmen schlugen die Diebe gar innerhalb der letzten sechs Monate zu. Auffallend war auch, dass kleine und mittlere Unternehmen in punkto Laptop-Sicherheit schlecht gerüstet sind.

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Nachholbedarf in Sachen Sicherheit: Die Mehrheit der befragten Firmen (59 Prozent) haben keinen Sicherheitsverantwortlichen und planen auch nicht, eine solche Funktion zu besetzen. Gleichzeitig waren sich 96 Prozent der Befragten nicht der Kosten bewusst, die neben der erneuten Hardware-anschaffung auch durch Ausfallzeiten entstehen können.

Risiken nicht nur für die Unternehmen: Als größte Gefahr beim Laptop-Klau betrachteten die Befragten die Offenlegung von Kundendaten - noch vor der Gefährdung von Mitarbeiter- und allgemeinen Unternehmensdaten. Phil Odgers, IDC-Experte und Autor der Studie, kommentiert das Ergebnis: "Wenn Daten in die falschen Hände fallen, steht im Ernstfall das Kundenvertrauen auf dem Spiel. Sicherheit sollte also nicht nur dann zum Thema werden, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist."

Jasmine Eichele, Marketing Executive DACH von Kensington, weiß: "Jeder zweite Laptopdiebstahl könnte durch ein Schloss verhindert werden. Die Datensicherheit greift aber meistens zu kurz. Am Arbeitsplatz sollte die physische Sicherung der Laptops oberste Priorität haben. Ein Schloss ist einfach angebracht und schützt effizient vor Laptop- und Datenklau."

Kensington empfiehlt zudem folgende Richtlinien zur Laptopsicherheit in Unternehmen:

·         Laptops müssen immer angeschlossen werden

·         Laptops sollten außer Sichtweite sein (nicht in Fensternähe oder auf Autositzen)

·         Regelmäßige Datensicherungen durchführen

·         Risikobewusstsein bei Nutzung und Transport in der Öffentlichkeit schärfen

IDC hat im Auftrag von Kensington im Juni 2007 insgesamt 200 IT-Manager in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den Beneluxstaaten telefonisch befragt. (Kensington: ma)

 

 

 

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