Rubrik: Markt/Studien

Umfrage: 58 Prozent der Befragten haben Bedenken, wenn es um Disaster Recovery geht

72 Prozent der Befragten in der DACH-Region sehen im Menschen einen Risiko-Faktor

(31.10.07) - Fehlt IT-Fachleuten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) das Vertrauen in die Kollegen? Dieser Verdacht drängt sich aufgrund der Ergebnisse einer Online-Umfrage des IT-Schulungsanbieters Firebrand Training auf. Denn auf die Frage, welche Gefahren für die IT-Sicherheit den IT-Fachleuten schlaflose Nächte bereiteten, gaben 72 Prozent der Befragten in der DACH-Region den (Risiko-)Faktor Mensch an.

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Bei den Kollegen in Großbritannien rangiert dieser Aspekt nur auf Platz vier. Dort sorgen System-ausfälle für tiefe Sorgenfalten. "Ein Grund für den länderspezifischen Unterschied ist sicher, dass deutsche Unternehmen zwar viel in die IT-Sicherheit investieren, die eigenen Mitarbeiter aber zu wenig berücksichtigen", glaubt Robert Chapman, Mitbegründer von Firebrand Training und Geschäftsführer der gleichnamigen GmbH. "Wichtig ist, dass alle Angestellten auf dem neuesten Stand in Punkto IT-Sicherheit sind. Nur dann lassen sich erfolgreiche Attacken verhindern."

In der DACH-Region fürchten außerdem 64 Prozent der Befragten Systemausfälle. Danach rangiert der unerlaubte Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk. 58 Prozent der Befragten haben Bedenken, wenn es um Disaster Recovery (1) und Prozesskontinuität nach einem unvorhergesehenen IT-Zwischenfall geht. Am wenigsten Probleme scheinen unsichere Anwendungen wie Instant Messaging und durchlässige Perimeter zu verursachen.

Basis der Umfrage: Zwischenstand aus dem Monat September; Teilnehmer gesamt: 876

(1) Also die Datenwiederherstellung und das Ersetzen nicht mehr nutzbarer Infrastruktur und Hardware

(Firebrand: ra)

 

 

 

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