Rubrik: Markt/Studien

Online-Shopping: Fehlende Bedenken hinsichtlich der Internet-Sicherheit

Sieben von zehn Befragten weltweit machen sich keine Gedanken über die Sicherheit ihrer Transaktionen

(27.11.07) - Webroot Software veröffentlichte die Ergebnisse ihrer jüngsten Untersuchung "State of Internet Security: Protecting Consumers Online". Der Studie zufolge werden in der diesjährigen Weihnachtssaison sowohl das Online-Shopping-Volumen als auch die Bedrohungen für Online-Käufer weltweit zunehmen. Die Studie deckte auf, dass eine überraschend große Zahl von Internetbenutzern nicht die nötigen Vorkehrungen treffen, um beim Online-Shopping den Schutz ihrer Privatsphäre und ihrer persönlichen Daten zu gewährleisten. Aufgrund dieser mangelnden Vorsicht laufen sie Gefahr, Opfer von Cyberkriminalität zu werden. Die Studie beleuchtet auch spezifische Risiken und zeigt, wie man diese identifiziert und sich vor Cyberbedrohungen schützt.

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"Die Cyber-Kriminellen von heute haben finanzielle Motive, und in der Weihnachtszeit klingeln bei ihnen die Kassen. Da sehr viele Online-Shopper mit ihren Kreditkarten bezahlen, ohne über die Sicherheitsrisiken oder die notwendigen Schutzmaßnahmen Bescheid zu wissen, werden sich Online-Kriminelle ungeniert bedienen können", erklärte Mike Irwin, COO von Webroot Software. "Im vergangenen Jahr schnellte die Zahl der Spyware-Bedrohungen im Zeitraum von Oktober bis Dezember um 173 Prozent nach oben. Dabei handelte es sich zu 20 Prozent um neue Malware - man kann wirklich sagen, dass diese Diebe pünktlich zur Vorweihnachtszeit ihre beste neue Malware auffahren."

Wie die Studie "The State of Internet Security: Protecting Consumers Online" ergab, machen sich sieben von zehn Befragten weltweit keine Gedanken über die Sicherheit ihrer Transaktionen. Dementsprechend haben 70 Prozent aller Online-Shopper auch keine Bedenken, bei Online-Einkäufen ihre Kreditkartennummer einzugeben. Dabei ist einer von sieben Befragten weltweit schon einmal Opfer eines Online-Delikts geworden, wie etwa Diebstahl von Kreditkartennummern oder Kontoinformationen oder anderen Formen von Identitätsdiebstahl.

In den Vereinigten Staaten lag die Zahl sogar noch höher: Mehr als einer von fünf Online-Shoppern in den USA war bereits von Online-Betrug, dem Diebstahl von Bank- oder Kreditkartennummern oder Identitätsdiebstahl betroffen. Am anderen Ende des Spektrums liegt Japans als eines der sichersten Länder für Online-Shopper. Möglicher Grund: In Japan ist die Zahl der Konsumenten, die mit Handys und anderen von den Mobilbetreibern geschützten Mobilgeräten im Internet einkaufen, höher als in anderen Ländern. Von den japanischen Online-Shoppern, die Windows-PCs verwenden, verfügen dagegen 39,9 Prozent über keinen Spyware-Schutz.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie:

·         Fast 70 Prozent aller Befragten äußerten keinerlei Bedenken bezüglich der Sicherheit von Online-Transaktionen.

·         Einer von sieben Befragten war bereits von Online-Betrug, dem Diebstahl einer Bank- oder Kreditkartennummer oder Identitätsdiebstahl betroffen.

·         Nur 20 Prozent der Befragten werden angesichts dieser Risiken weniger online einkaufen; den meisten Online-Shoppern geht Bequemlichkeit vor Sicherheit.

·         30 Prozent der Befragten unterlassen es, ihre Kreditreports zu prüfen (in Ländern, in denen es diese gibt), um festzustellen, ob sie ein Problem haben.

·         Fast 40 Prozent haben keine Anti-Spyware-Software zum Schutz ihrer Computer.

Sicheres Online-Shopping in der Weihnachtssaison

"Wenn Konsumenten ihre Computer richtig schützen und einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, können sie ihr Risiko verringern, Opfer von Cyberkriminalität zu werden", sagte Irwin weiter. "Die Befragung von Konsumenten auf der ganzen Welt zeigt uns, dass die Computer derjenigen Verbraucher, die die richtigen Schutzvorkehrungen treffen, am seltensten mit Malware infiziert werden. In unserer von Cyberkriminalität bedrohten Welt müssen die Online-Shopper das Blatt zu ihren Gunsten wenden, indem sie jede nur mögliche Vorsichtsmaßnahme ergreifen und so für sichere Weihnachtseinkäufe sorgen." 

Die wichtigsten fünf Maßnahmen zum Schutz vor Cyber-Kriminalität

·         Sicherheitssoftware installieren: Den besten Schutz bietet ein mehrschichtiger Sicherheitsansatz. Drei Arten von Sicherheitssoftware sollten auf jedem PC installiert werden und stets auf dem neuesten Stand sein: Spyware-Schutz, Virenschutz und eine Firewall.

·         Über den Händler Bescheid wissen: Am besten kauft man bei Firmen ein, die man bereits kennt und denen man vertraut. Wenn man den Händler nicht kennt, bei dem man etwas kaufen möchte, sollte man zunächst Informationen über ihn einholen.

·         Den Kreditstatus überwachen: Viele Opfer merken erst, dass sie zum Opfer geworden. sind, wenn sie bereits viel Geld verloren haben. Konsumenten sollten unbedingt regelmäßig ihren Kreditreport und/oder Kreditstatus überprüfen, um ungewöhnliche Vorgänge schnell zu entdecken. Kreditagenturen wie Equifax, Experian und TransUnion sind gute Quellen für diesbezügliche Auskünfte.

·         Nach einer "Einmal-Kreditkarte" fragen: Viele Kreditkartengesellschaften nutzen eine neue Technologie, die es ermöglicht, nur einmal verwendbare Kreditkartennummern für Online-Käufe auszustellen. Auf diese Weise können Konsumenten vermeiden, online ihre echte Kreditkartennummer zu verwenden.
(Webroot: ra)

 

 

 

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