Rubrik: Markt/Studien

Anwendervertrauen: Deutsche erwarten verstärkte Bedrohungen aus dem Internet

Anwendervertrauen in die Sicherheit des Internets stieg in den USA und Japan, verringerte sich aber in Europa

(05.12.07) - Trend Micro präsentiert die Ergebnisse ihrer dritten Studie zum Vertrauen von Endanwendern in die Internet-Sicherheit. Die "Trend Micro Internet Confidence and Safety Survey" wird zweimal jährlich durchgeführt und zeigt, wie Verbraucher die aktuelle Sicherheitslage im Internet einschätzen. Der globale "Confidence and Safety Index" stieg dabei von 39,9 auf 40,7 Punkte - Ursache hierfür ist das wachsende Anwendervertrauen in den USA und Japan. In Europa und vor allem in Deutschland zeigten sich die befragten Anwender hingegen von der aktuellen Sicherheitslage beunruhigt.

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In den USA stieg der Anteil der Anwender, die das Internet als "sehr sicher" beurteilen, von
45 Prozent im Februar 2007 auf 53 Prozent im August 2007. Gleichzeitig zeigten sich im August
32 Prozent (Februar 2007: 26 Prozent) der US-amerikanischen Anwender überzeugt, dass das Internet innerhalb der nächsten sechs Monate noch sicherer wird. Parallel zum wachsenden Vertrauen in die Sicherheit steigt auch die Bereitschaft US-amerikanischer Anwender, risikoreichere Transaktionen im Internet vorzunehmen. Im Vergleich zum Februar stieg der Anteil der Online-Banking-Anwender unter den Befragten um 9 Prozent. 16 Prozent der Befragten gaben an, öffentliche Hot Spots für den WiFi-Internetzugang zu nutzen - ein Anstieg um vier Prozent seit Februar.

In Japan stieg das Anwendervertrauen in die Internetsicherheit um 18 Prozent von neun Prozent im Februar auf 27 Prozent im August 2007. Der Anteil japanischer Anwender, die in den letzten sechs Monaten eine Infektion ihres Computers verzeichneten, fiel von 17 Prozent im Februar auf 13 Prozent im August 2007. 41 Prozent der Befragten gaben an, "großes Vertrauen" in die Fähigkeit der eingesetzten Internet-Sicherheitssoftware zu haben, ihren Computer vor Bedrohungen zu schützen. Das entspricht einem Zuwachs von 15 Prozent im Vergleich zum Februar, wo nur 26 Prozent der japanischen Befragten dieser Meinung waren.

Sinkendes Vertrauen in Europa

Während das Anwendervertrauen in den USA und Japan insgesamt zunahm, ergibt die Trend Micro Studie für Deutschland, Frankreich und Großbritannien ein gegenteiliges Bild. Im August 2007 gaben 42 Prozent (Februar 2007: 31 Prozent) der Befragten in Großbritannien an, dass ihr Computer innerhalb der letzten sechs Monate infiziert wurde. Dies entspricht einem Anstieg von 11 Prozent. Gleichzeitig wuchs die Bereitschaft der Befragten zu risikoreicheren Transaktionen im Internet, wie zum Beispiel die Bezahlung von Einkäufen mit Kreditkarte und die Nutzung von öffentlichen WiFi-Zugängen.

In Deutschland haben 10 Prozent der Befragten ein nur sehr geringes und weitere 47 Prozent ein mäßiges Vertrauen in die Internetsicherheit. Bei der Anzahl der tatsächlich aufgetretenen Infektionen ist in Deutschland ein kleiner Anstieg zu verzeichnen: 43 Prozent der Befragten gaben im August 2007 (Februar 2007: 40 Prozent) an, in den letzten sechs Monaten von Malware betroffen gewesen zu sein.

Weitere Ergebnisse der Studie

·         18 Prozent aller Befragten in Deutschland sind der Meinung, dass das Internet innerhalb der nächsten sechs Monate wesentlich sicherer wird. Das entspricht einem Rückgang um 10 Prozent im Vergleich zu Februar 2007 (28 Prozent).

·         46 Prozent der Befragten in Frankreich haben "großes Vertrauen" in den Schutz ihrer Computer durch die eingesetzte Internet-Sicherheitssoftware. Dies ist ein Anstieg um 11 Prozent im Vergleich zum Februar 2007.

(Trend Micro: ra)

 

 

 

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