Rubrik: Markt/Studien

Sicherheitsstudie offenbart Gleichgültigkeit der Internetnutzer gegenüber Online-Gefahren

Hälfte der Befragten lädt Dateien von Websites oder tauscht sie aus, obwohl sie die potenziellen Gefahren kennen

(10.12.07) - Obwohl sie die Gefahren kennen, die Websites sozialer Netzwerke, E-Mails und Downloads transportieren können, laden über 50 Prozent der Befragten weiterhin Programme, Musik, Videos und Spiele herunter oder tauschen Dateien über das Internet aus. Dies ist ein zentrales Ergebnis der Studie, die PC Tools, der australische Anbieter von Sicherheitssoftware, bei weltweit über 25.000 Privatanwendern durchgeführt hat.

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Der Studie zufolge hält sich zwar die große Mehrheit der befragten Internetnutzer für gut informiert über Sicherheitsgefahren aus dem Web und entsprechende Sicherheitsprodukte, zeigt sich aber gleichzeitig weitgehend gleichgültig gegenüber verstärkten Schutzmaßnahmen. Dieses Resultat überrascht umso mehr, weil 79 Prozent der Befragten bereits erleben mussten, dass ihr Rechner von Schadsoftware wie Viren, Spyware, Spam und Trojanern infiziert wurde.

"Wir haben festgestellt, dass sogar die Website-Besucher bei PC Tools, die in der Regel gut über Risiken im Internet Bescheid wissen, recht sorglos im Umgang mit Computerschädlingen sind", sagt Simon Clausen, Chief Executive Officer von PC Tools. "Daher glauben wir, dass wir bei der Masse der Computernutzer vor einem sehr viel größeren Problem stehen, denn wer sich nicht ausreichend vor Malware schützt, dem drohen Datendiebstahl und finanzielle Verluste."

Für PC Tools sind die Studienergebnisse alarmierend: Die meisten Computernutzer gehen zu leichtfertig mit PC-Schädlingen um. "Wir betrachten es schon lange als Aufgabe der Industrie, die Kunden auf Probleme der Computersicherheit und der Cyber-Kriminalität aufmerksam zu machen und sie über die Gefahren aufzuklären", erklärt Simon Clausen. "Diese Studie bestätigt unsere Annahme. Leider ist eine solche Aufklärung nicht immer ganz einfach durchzusetzen. Allzu oft müssen PC-Nutzer erst einmal schmerzliche Verluste erfahren, bevor sie ihr Verhalten im Umgang mit Computerschädlingen ändern."

PC Tools warnt daher vor dem Datenaustausch (File Sharing) und riskanten Online-Aktivitäten.

Weitere Ergebnisse der Studie:

·         Nur 8 Prozent der Befragten weltweit geben an, keine Angst vor Malware und Viren zu haben. 51 Prozent machen sich Gedanken über Schädlinge, laden aber dennoch weiterhin Dateien aus dem Internet herunter. Immerhin 41 Prozent wissen um die Gefahren und verzichten daher auf Downloads.

·         92 Prozent der Befragten kennen den Begriff Computervirus

·         87 Prozent kennen den Begriff Spyware

·         88 Prozent wissen, was eine Firewall ist

·         70 Prozent der Befragten benutzen ein Antivirus- und ein Anti-Spyware-Programm zusammen, weitere 28 Prozent eine Security Suite oder eine Antispyware oder Antivirensoftware.

·         Nur 29 Prozent glauben daran, dass ihr Computer ausreichend gegen Schädlinge geschützt ist, 72 Prozent vertrauen ihrer Sicherheitssoftware teilweise oder gar nicht.

Zur Methode:

Für die Studie wurden Newsletter-Abonnenten von PC Tools im Zeitraum von September 2007 bis November 2007 online befragt. Weltweit antworteten rund 25.500 Personen, darunter auch Kunden aus Deutschland. Da die Umfrage auf Kundenangaben basiert, ist sie nicht repräsentativ. PC Tools nimmt an, dass ihre Kunden generell über ein größeres Wissen im Bereich Computersicherheit verfügen. (PC Tools: ma)

 

 

 

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