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"Online Wellbeing Studie": Nutzer haben falsches Vertrauen zu Anti-Viren Updates Internetnutzer empfanden Online-Banking als sicherer verglichen mit Einsatz von Kreditkarten beim Internet-Einkauf (17.03.08) - F-Secure veröffentlichte die Ergebnisse ihrer ersten jährlich stattfindenden "Online Wellbeing Studie”. Für die Studie wurden Internetnutzer aus den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Deutschland befragt. Die Nutzer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren beantworteten dazu Fragen aus verschiedenen Bereichen der Internetsicherheit. Damit wurde ihr "Sicherheits-IQ" und ihr Vertrauen in die Sicherheit von alltäglichen Online-Aktivitäten gemessen.
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Die Ergebnisse zeigen: Obwohl die meisten Nutzer Sicherheitssoftware auf ihrem Rechner installiert haben, sind viele trotzdem unsicher, ob ihre E-Mails frei von Malware sind. Die Studie ergab außerdem, dass nur wenige Nutzer wissen, wie oft ihre Sicherheitssoftware aktualisiert werden muss. So gingen viele Befragten davon aus, dass ihre Sicherheitssoftware auf dem neuesten Stand sei - lagen damit aber falsch. Die Studie zeigt, dass die Internetnutzer in Europa und Nordamerika über ein gutes Grundwissen im Bereich Internetsicherheit verfügen. Trotzdem vertrauen sie bei den alltäglichen Online-Aktivitäten nicht auf die Sicherheit im Netz. Während die Ergebnisse in den Bereichen "Kenntnisse zu Sicherheitsaspekten" und "Vertrauen in Online-Aktiviäten" länderübergreifend sehr ähnlich ausgefallen sind, zeigten die deutschen Nutzer erheblich weniger Vertrauen zu E-Commerce und Online-Banking als die Nutzer in den anderen Märkten. Dafür hatten die deutschen Befragten ein signifikant besseres Verständnis dafür, wie häufig Anti-Viren-Programme aktualisiert werden müssen. Im Folgenden eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der F-Secure Studie: Verständnis für Anti-Viren-Programme Obwohl die meisten Nutzer annahmen, sie hätten die neueste Version ihrer Anti-Viren Software installiert, hatten nur wenige ein konkrete Vorstellung davon, wie häufig Updates nötig sind. Dies lässt auf ein falsches Vertrauen in den Virenschutz schließen. Trotzdem gab die Mehrheit der Nutzer richtig an, dass mehr als nur Anti-Viren-Software nötig ist, um Online-Security zu gewährleisten. Die Zahlen im Durchschnitt: · 19 Prozent der Befragten wissen, dass Anti-Viren-Programme mehrmals am Tag aktualisiert werden müssen. Die deutschen Nutzer schneiden bei dieser Frage mit 31 Prozent am besten ab. · 76 Prozent der Teilnehmer sind sich sicher, dass ihr Virenschutz auf dem neuesten Stand ist. · 73 Prozent der Internetnutzer sind sich im Klaren darüber, dass ihr Computer mit Malware infiziert werden kann, wenn sie sich ausschließlich auf Anti-Viren-Lösungen beschränken - auch wenn die Anti-Viren-Software dem neuesten Stand entspricht. E-Mail-Security Die Nutzer zeigten über alle Märkte hinweg ein geringes Vertrauen in die Sicherheit beim Umgang mit E-Mail-Inhalten (beispielsweise Attachments oder Links). · Nur 10 Prozent der Befragten sind sich sicher, E-Mail-Attachments öffnen zu können, ohne dabei ihren Rechner mit Malware zu infizieren. In den USA ist das Vertrauen mit nur 7 Prozent am geringsten. · Mit 9 Prozent ebenfalls sehr gering, ist das Vertrauen der Nutzer darin, ihren Rechner beim Anklicken eines Links in einer E-Mail nicht mit Malware zu infizieren. In Großbritannien ist das Vertrauen mit 15 Prozent am höchsten, in Frankreich liegt es nur bei 4 Prozent. · 24 Prozent der befragten Internetnutzer fühlen sich sicher vor Malware in E-Mails - die Werte liegen für Deutschland mit 31 Prozent am höchsten, in Kanada sind sie mit 17 Prozent am niedrigsten. Wissen über Online-Gefahren im Allgemeinen Generell waren die befragten Nutzer über die grundsätzlichen Sicherheitsrisiken im Internet gut informiert. Sie kannten die Wege und Möglichkeiten, wie ihr Rechner mit Malware infiziert werden kann. Erwartungsgemäß hatte die Mehrheit der Nutzer Sicherheitssoftware auf ihrem Rechner installiert. Trotzdem sind die Nutzer nicht vollständig von der Sicherheit beim Umgang mit Online-Inhalten überzeugt. · 95 Prozent der Befragten haben Sicherheitssoftware auf ihrem Rechner installiert. · 73 Prozent wissen, dass Rechner auch dann mit Malware infiziert werden können, wenn sie über aktuelle Anti-Viren-Software verfügen. · 88 Prozent der Nutzer ist klar, dass ihr Rechner durch Malware Teil eines Botnets werden kann und so ohne ihr Wissen Spam an andere Nutzer versendet. · 16 Prozent der befragten User vertrauen darauf, dass Dateien aus dem Internet frei von Malware sind. · 18 Prozent aller Befragten sind sicher, gegen Malware aus dem Internet geschützt zu sein. Generell hatten die Nutzer nur wenig Vertrauen in ihre Fähigkeiten, Phishing-Attacken identifizieren zu können: · Nur 37 Prozent der Befragten sind überzeugt davon, eine Phishing-E-Mail zu erkennen. In Frankreich vertrauten nur 26 Prozent auf ihre Fähigkeiten. · Sogar nur 27 Prozent aller Teilnehmer sind sich sicher, eine Phishing-Webseite zuverlässig erkennen zu können. Auch hier hatte Frankreich mit 21 Prozent den niedrigsten Wert. Gefühlte Sicherheit von Online-Transaktionen Die befragten Internetnutzer empfanden grundsätzlich das Online-Banking als sicherer verglichen mit dem Einsatz von Kreditkarten beim Internet-Einkauf. Beiden Möglichkeiten brachten die Nutzer aus Deutschland das geringste Vertrauen entgegen. · 50 Prozent der befragten Nutzer aus den USA, Kanada, Frankreich und Großbritannien haben keine Bedenken beim Online-Shopping mit ihrer Kreditkarte. Im Gegensatz dazu vertrauen nur 15 Prozent der deutschen User auf die Sicherheit dieser Bezahlmethode. · Immerhin 65 Prozent der Nutzer aus den USA, Kanada, Frankreich und Großbritannien fühlen sich beim Online-Banking sicher. Die deutschen Teilnehmer kamen nur auf einen Wert von 28 Prozent. Die vorliegende Studie wurde im Januar 2008 unter Internetnutzern im Alter zwischen 20 und 40 Jahren durchgeführt. Dazu wurden 1169 Teilnehmer aus den USA (225 Befragte), Kanada (228 Befragte), Großbritannien (227 Befragte), Frankreich (256 Befragte) und Deutschland (224 Befragte) befragt. Die teilnehmenden Internetnutzer beantworteten im Rahmen der Untersuchung eine Reihe von grundlegenden Fragen zur Internetsicherheit. Dazu sollten sie ihr Vertrauen in die alltäglichen Online-Aktivitäten auf einer Likert-Skala bewerten. (F-Secure: ra) |
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