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Neue Sita-Studie: Airlines sorgen sich um IT-Sicherheit Rund 83 Prozent der Airlines erklärten, im Jahr 2007 durch IT-Attacken unter Zugzwang gesetzt worden zu sein (04.04.08) - Fluglinien machen sich zunehmend um die Sicherheit ihrer IT-Systeme Sorgen. Das ist das Ergebnis der zweiten jährlichen Airline IT Security-Umfrage von Sita, einem der weltweit größten IT-Ausstatter von Airlines und Flughäfen. Im Rahmen der Studie wurden 152 Luftfahrt-unternehmen befragt. Rund 83 Prozent von ihnen erklärten, im Jahr 2007 durch IT-Attacken unter Zugzwang gesetzt worden zu sein. Im Jahr 2006 belief sich diese Zahl noch auf 80 Prozent.
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Knapp 63 Prozent der befragten Airlines reagierten auf neue Bedrohungen mit der Einführung spezieller Teams. Im Vorjahr lag die Zahl dieser "Spezialeinheiten" bei 55 Prozent. Auch externe Dienstleister kamen verstärkt zum Einsatz: von 22 Prozent in 2006 stieg ihr Anteil auf 36 Prozent im vergangenen Jahr. Als Gründe gaben die Airlines vor allem die wachsende Zahl von Passagieren an, die Migration auf IP-basierte Netzwerke sowie den verstärkten Einsatz offener Systeme für Self-Service-Angebote. Rund 74 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben, dass die Migration zu IP-basierten Netzwerken zusätzliche Angriffsfläche für Hacker biete und dass man sich dieser Problematik stellen müsse. Der Einsatz offener Systeme für immer mehr Self-Service-Angebote bleibt der Studie zufolge ein anhaltender Trend. Mehr als die Hälfte der befragten Luftfahrtunternehmen bieten einen Internet-Check-In an, insgesamt 89 Prozent planen, dies innerhalb der kommenden zwei Jahre anzubieten. Bis dahin wollen zudem 52 Prozent aller Airlines Self-Boarding einführen, während 76 Prozent Check-In-Möglichkeiten per Handy in ihr Portfolio aufnehmen möchten. Nach Einschätzung der Befragten stellen alle diese Services neue Herausforderungen in Punkto Sicherheit dar. "Die Umfrage zeigt, dass Airlines das Thema IT-Sicherheit immer ernster nehmen und in entsprechende Schutz-Systeme investieren", sagt Mark Prince, Head of Consulting for Security, Voice and Convergence bei Sita. "Immer mehr Airlines vertrauen bei der Gefahrenabwehr im IT-Bereich auf externe Partner. Dieser Trend wird sich in diesem Jahr bestimmt weiter verstärken. Der Druck der System-Konsolidierung, die Integration neuer Technologien und die steigenden Passagier-Zahlen machen dies nötig." Große Veränderungen sehen die Macher der Sita-Studie vor allem auf den Gebieten E-Ticketing und IP-Migration. Die Priorität dieser Bereiche sei allerdings von 63 und 49 Prozent auf 56 und 44 Prozent gesunken. Dies deute darauf hin, dass diese Techniken mittlerweile effektiv gegen externe Bedrohungen geschützt seien. Auch das IT-Budget für Sicherheit interessierte Sita. Obwohl die Gesamtausgaben dafür weiter ansteigen, zeigen die Ergebnisse, dass die Zuwachsraten sinken. So wurde das prognostizierte Budget von 4,5 Prozent für das Jahr 2007 mit 4,2 Prozent leicht unterschritten. Für das Jahr 2008 wird ein durchschnittlicher Anstieg um 4 Prozent vorhergesagt. "Die Umfrage zeigt eine Reihe von Punkten, die die Sicherheits-Verantwortlichen der Fluglinien in den kommenden zwölf bis 24 Monaten beschäftigen werden. Die Ergebnisse gelten dann wie im vergangen Jahr als Benchmark, an der IT-Leiter ihre Security-Strategien gegenüber den Mitbe-werbern messen müssen", so Mark Prince. (Sita: ra) |
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