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Anwendungs-Performance ist ausschlaggebend für den Erfolg globaler Geschäfte Studie zeigt kritische Einflussgrößen auf die Performance und die Auswirkungen auf globale Geschäfte (08.04.08) - Quocirca veröffentlichte im Auftrag von Riverbed Technology die Ergebnisse ihrer Studie zum Thema dezentralisierte Geschäftsprozesse (Distributed Business Index, DBI). Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass nur Unternehmen mit ausreichender Kommunikations- und IT-Infrastruktur Erfolg im immer dezentraler organisierten Arbeitsumfeld haben werden. Die Anwendungs-Performance wirkt sich direkt auf alle Mitarbeiter aus, die nicht im Hauptsitz eines Unternehmens arbeiten: Vom externen Personal über Beschäftigte in Zweigstellen bis hin zu Geschäftsreisenden - die Anwendungs-Performance beeinflusst unmittelbar die Produktivität, Motivation und Erwartungen dieser Mitarbeitergruppen. Die Leistungsfähigkeit der IT-Infrastruktur eines Unternehmens entscheidet darüber, wie gut Mitarbeiter am Hauptsitz mit den Kollegen an anderen Standorten zusammenarbeiten.
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Um den mobilen und externen Mitarbeitern, sowie den Beschäftigten in den Zweigstellen Zugang zu den internen Daten zu ermöglichen, sind Unternehmen auf weit verzweigte Netzwerke angewiesen. Über 70 Prozent der befragten Unternehmen in Großbritannien, Frankreich und Deutschland gaben an, dass 25 Prozent ihrer Mitarbeiter zumindest zeitweise von unterwegs arbeiten. 95 Prozent der Firmen nutzen dazu elektronische Geräte. Bezogen auf die Anzahl der Zweigstellen, ergab sich ein durchschnittlicher Wert von 33 verschiedenen Standorten unter allen befragten Unternehmen mit über 1.000 Angestellten. "Der Grad, in dem ein Unternehmen erfolgreich dezentrale Geschäftsprojekte unterstützen kann, hängt direkt von der Anwendungs-Performance ab", fasst Bob Tarzey, Service Director bei Quocirca, zusammen. "Ein schnelles Netzwerk ermöglicht die reibungslose Zusammenarbeit aller Mitarbeiter, Kunden und Zulieferer." Zur Studie Der Index für dezentrale Arbeitsprozesse (Distributed Business Index, DBI) basiert auf der Befragung von 315 IT-Verantwortlichen und Managern in Großbritannien, Frankreich und Deutsch-land. Untersucht wurde dabei der Grad der Dezentralisierung in Unternehmen mit mehr als 1.000 Angestellten. Zudem wurden die Gründe dafür näher betrachtet, warum einige Unternehmen extrem dezentral organisiert sind, während sich andere Firmen dabei sehr zurückhalten. Abschließend wurden die Grenzen und Einschränkungen beider Organisationsstrukturen untersucht. Ergebnisse Es gibt drei Faktoren, von denen der Dezentralisierungsgrad eines Unternehmens abhängt: · Geschäftsstellen - Die Anzahl der Standorte, inklusive Hauptsitz und Niederlassungen. · Mobile Mitarbeiter - Die Prozentsatz der mobilen Mitarbeiter, die mit der heutigen Kommunikationstechnologie ausgestattet sind. · Externe Beschäftigte - Die Vielfalt der externen Mitarbeiter, die Anwendungen im Unternehmensnetzwerk nutzen. Je höher die Ausprägung dieser drei Faktoren ist, desto höher ist der DBI. Am stärksten dezentralisiert sind demnach Unternehmen aus dem Finanz-, Telekommunikations- und Medienbereich. Einen niedrigen Index weisen hingegen Unternehmen aus dem Gesundheitswesen und dem öffentlichen Sektor auf. Weitere Ergebnisse · Struktur - Über 60 Prozent der europäischen Unternehmen haben immer noch eine traditionelle Struktur: Der Hauptsitz ist über ein Netzwerk mit den kleineren Niederlassungen verbunden. · Antrieb - Die drei wichtigsten Gründe für die Dezentralisierung sind: 1. Effizienz der Geschäftsprozesse, 2. Kundenzufriedenheit, 3. Mitarbeiterzufriedenheit. · Offenheit - Im Ländervergleich öffnen Unternehmen aus Deutschland ihr Netzwerk am häufigsten für ihre Kunden. 38 Prozent der befragten Unternehmen taten dies bereits. Im Gegensatz dazu waren die deutschen Unternehmen mit 28 Prozent am zurückhaltensten, wenn es um den Netzwerkzugang für Zulieferer ging. Die Unternehmen in Großbritannien erzielten in diesem Bereich mit 53 Prozent den Spitzenwert. · Arbeitsteilung - Die richtige Infrastruktur ermöglicht es, Tätigkeiten leichter auszulagern, die nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens gehören. Über 70 Prozent der befragten Unternehmen erlauben Ihren Vertragspartnern den Zugang zu Anwendungen im internen Netz. · Schnelligkeit - Für stark dezentralisierte Unternehmen ist eine schnelle Antwortzeit ihrer Anwendungen im Netzwerk extrem wichtig, da sie sich direkt auf die Mitarbeiter im Außendienst auswirkt. Der mobile Zugriff auf Anwendungen ist für 33 Prozent der Unternehmen mit einem hohen DBI unabdingbar. · Fokus - Stärker zentral aufgestellte Unternehmen können, aufgrund ihrer Konzentration auf den Hauptsitz, die Erfahrungen der Endnutzer schlechter beurteilen. · Antwortzeiten - Damit mobile Mitarbeiter und Beschäftigte in Zweigstellen ihre Aufgaben bestmöglich bewältigen können, brauchen Sie zwei Dinge: einen Netzwerkzugang und eine geeignete Infrastruktur. Über 40 Prozent der Befragten erwarten bei einer Remote-Anfrage an eine Anwendung eine Antwortzeit von ein bis drei Sekunden. Unternehmenserfolg "Externe und mobile Mitarbeiter sowie Beschäftigte in entfernten Niederlassungen können nur dann erfolgreich arbeiten, wenn sie einen verlässlichen Zugriff auf die Anwendungen im Wide Area Network haben. Ist das nicht der Fall, setzen früher oder später Frustrationen ein", erklärt Mark Lewis, Senior Director Marketing und Alliances für EMEA bei Riverbed. "Unternehmen können sehr dezentral organisiert sein, solange ihre Kommunikationsinfrastruktur das auch unterstützt. In einem globalen Zeitalter sind schnelle und effiziente Anwendungen der Schlüssel zum geschäftlichen Erfolg. Ausfallzeiten sind nicht mehr akzeptabel." (Riverbed: ma) |
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