Rubrik: Markt/Studien

Laut Befragung verkürzt Virtualisierung die Ausfallzeiten von Applikationen

Disaster Recovery und Business Continuity motivieren zur Virtualisierung

(16.04.08) - Vizioncore stellt die Ergebnisse einer Studie vor, im Rahmen derer das Unternehmen im Februar 2008 auf der VMworld Europe-Konferenz Endanwender aus Organisationen verschiedener Größe und Branchen befragte. Demnach konnten Unternehmen und Behörden, die Virtualisierung nutzen, ihre Systeme nach einem Ausfall sehr viel schneller wiederherstellen, als andere. 76 Prozent der rund 200 Teilnehmer gaben an, dass sie eine virtuelle Maschine innerhalb von zwei Stunden wiederherstellen konnten, 73 Prozent äußerten, dass Virtualisierung bei ihnen die Ausfallzeiten von Applikationen senken half. Etwas mehr als ein Drittel aller Organisationen, die Virtualisierung implementiert haben, verfügen allerdings nicht über eine spezielle Disaster Recovery-Strategie, die ihre Umgebungen schützt.

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"Die Rolle von Virtualisierung in Unternehmen ist weit über die Serverkonsolidierung hinaus gewachsen", erklärt Chris Akerberg, President and Chief Operating Officer von Vizioncore. "Die Ergebnisse dieser Befragung zeigen, dass ein höheres Niveau an Business Continuity und schnelleres Disaster Recovery inzwischen zu den prominenten Triebkräften für den Einstieg in die Virtualisierung geworden sind. Die Tatsache, dass viele Organisationen noch immer keine geeignete Disaster Recovery-Strategie für ihre virtuellen Infrastrukturen eingeführt haben, deutet auf die große Chance, die in diesem Bereich existiert.

Sie ist der Grund, weshalb wir uns zunehmend in einer guten Position sehen, Unternehmen und Behörden beim Schutz ihrer geschäftskritischen Applikationen, die auf virtuellen Maschinen laufen, zu helfen. Es ist dies einer der Aspekte, weshalb wir in den Management-Tools eine so wesentliche Unterstützung der Kunden sehen, Virtualisierung noch bequemer zu nutzen und die potenziellen Vorteile zu erschließen, die diese Technologie Unternehmen jeder Größe bietet."

Während Serverkonsolidierung mit 93 Prozent der Kunden, die dies als einen ihrer primären Beweggründe angaben, nach wie vor ein wichtiger Grund für die Implementierung von Virtualisierung ist, erwiesen sich für Unternehmen auch andere Vorteile als zunehmend wichtig, Virtualisierung in Betracht zu ziehen. Dazu gehören geringere Hardwarekosten (56 Prozent), verbessertes Disaster Recovery (54 Prozent) und zentralisiertes Management (50 Prozent).

Der Betrieb virtueller Desktops wurde von rund 20 Prozent der Befragten, die eine Implementierung entweder bereits durchgeführt haben oder planen, Virtual Desktop Infrastructure (VDI) einzuführen, ebenfalls als Motiv für die Virtualisierung des Rechenzentrums genannt. Nur drei Prozent gaben "grüne IT" als Beweggrund dafür an. "Wir waren überrascht über den Grad an Interesse, den die Teilnehmer der Befragung an VDI zeigten", so Akerberg. "Dies lässt vermuten, dass hier ein großes Entwicklungspotenzial für Virtualisierung entsteht. Das fehlende Interesse an Umweltfreundlichkeit ist signifikant - es scheint, als sähen Anwender dies eher als zusätzlichen Vorteil, denn als wesentlichen Grund für eine solche Implementierung." (Vizioncore: ma)

 

 

 

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