Rubrik: Markt/Studien

RZ-Automatisierung zur verbesserten Compliance-Fähigkeit beitragen

Automatisierung von Rechenzentren gewinnt in den nächsten zwei Jahren an Bedeutung

(21.04.08) - Während die Automatisierung von Rechenzentren bei der Ausrichtung der IT-Services an den Geschäftszielen bereits heute eine wichtige Rolle spielt, wird ihre Bedeutung innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre noch weiter deutlich ansteigen. Das ist das wichtigste Fazit einer kürzlich durchgeführten unabhängigen Studie, die von CA unterstützt wurde.

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Für die Studie wurden 300 Chief Information Officers (CIOs) und IT-Führungskräfte aus Unternehmen in den USA, Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) sowie dem Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsraum (APAC) mit mehr als 250 Millionen Dollar Jahresumsatz befragt. Mit der Auto-matisierung der Rechenzentren hoffen Unternehmen drei Ziele zu erreichen: die Optimierung ihres Performance Managements, der Verfügbarkeit der Infrastruktur sowie eine einfache und dynamische Anpassung der IT an die sich ständig ändernden Geschäftsanforderungen. Besonders großen Wert legen die amerikanischen Teilnehmer (40 Prozent zudem auf die Einhaltung regulativer Vorgaben und Audits. In der EMEA-Region waren dagegen 24 Prozent und in der APAC-Region 19 Prozent der Befragten der Meinung, dass die RZ-Automatisierung auch zur verbesserten Compliance-Fähigkeit beitragen soll.

"IT-Führungskräfte sind sich darüber im Klaren, dass sie den Automatisierungsgrad ihrer IT erhöhen müssen, um Unternehmens-Services zu optimieren und Wettbewerbsvorteile zu gewinnen”, betont Thomas Leitner, Geschäftsführer von CA in Deutschland. "Die Automatisierung der Rechenzentren mittels Software-Provisionierung und Job Scheduling stellt sicher, dass die IT auf die Dynamik der Geschäftswelt reagieren kann. Erst damit erreicht ein Unternehmen echte Agilität."

Die wichtigsten Vorteile der Automatisierung erkennen die Teilnehmer der Studie in einer höheren betriebswirtschaftlichen Effizienz und Produktivität, einer verbesserten Einhaltung von Service Levels, einer höheren IT-Verfügbarkeit, einer Reduzierung menschlicher Fehler und in der Chance, an den Geschäftsprioritäten ausgerichtete IT-Services liefern zu können.

Als Treiber der Rechenzentrums-Automatisierung identifizierten die befragten IT-Führungskräfte die Virtualisierung und die Server-Konsolidierung. Die richtigen Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten einzustellen und zu halten, heißt eine weitere Top-Strategie der Unternehmen. Damit sollen die IT-Abteilungen ihre diesjährigen Zielvorgaben erreichen können.

"Die Automatisierung von Rechenzentren - mit dem Management der Virtualisierung, der Server-Konsolidierung sowie der Energie-Einsparung und der Provisionierung - optimiert die Server-Nutzung und hilft so, Green IT-Initiativen in die Praxis umzusetzen", erläutert Thomas Leitner.

Ein Motor für die Automatisierung sind weiterhin Best Practice-Frameworks. 51 Prozent der Befragten in den USA gaben an, dass ITIL (IT Infrastructure Library) den Automatisierungsbedarf im Rechenzentrum antreibt; in EMEA waren 48 Prozent und in APAC 38 Prozent dieser Ansicht.

Ein Drittel der weltweit Befragten nutzt derzeit Business Intelligence-Lösungen, um die Automatisierung von IT-Prozessen zu steuern. Am höchsten ist der Anteil in APAC (48 Prozent), gefolgt von EMEA (38 Prozent) und den USA (13 Prozent). Zudem erwarten die IT-Führungskräfte, dass der Einsatz von Business Intelligence-Lösungen für die Steuerung der IT-Automatisierung in den nächsten drei Jahren zunehmen wird. (CA: ma)

 

 

 

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