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Studie über die Erfahrungen und Meinungen zu Handy-Spam 80 Prozent der Deutschen sind Opfer von "Handy-Spam" (05.05.08) - Cloudmark, Anbieter von Messaging-Security-Lösungen der Carrier-Klasse, veröffentl-ichte die Ergebnisse einer von YouGov durchgeführten Studie zur aktuellen Verbreitung von Handy-Spam in Deutschland. Der Studie zufolge wurde bereits die Mehrheit der deutschen Handybenutzer Opfer von Spam: 80 Prozent der Befragten haben schon unerwünschte Nachrichten auf ihr Mobil-telefon erhalten.
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Die Studie untersuchte die Erfahrungen und Meinungen zu Handy-Spam und kam zu dem Ergebnis, dass den Service Providern große Probleme aus diesem Thema erwachsen können: 45 Prozent der Kunden würden aufgrund von Handy-Spam einen Anbieterwechsel in Betracht ziehen, wobei dieser Anteil sogar auf 70 Prozent steigt, falls jeden Monat mindestens eine Spam-Nachricht auf dem Handy eingeht. Hinzu kommt, dass diese Spam-Nachrichten nicht nur lästig und störend sind, sondern dass sie darauf abzielen, dem Empfänger finanziellen Schaden zuzufügen und persönliche Daten für den illegalen Gebrauch zu sammeln: 12 Prozent der Befragten, bei denen Spam einging, hatten Phishing-Nachrichten erhalten, in denen sie dazu aufgefordert wurden, persönliche Daten mitzuteilen, 62 Prozent erhielten eine Textnachricht mit dem Aufruf, eine kostenpflichtige Nummer anzurufen, und 32 Prozent empfingen eine Textmeldung mit einem Link zu einer anderen Website. Neil Cook, Head of Technology EMEA von Cloudmark, sagt hierzu: "Zu glauben, dass Handy-Spam in Deutschland noch kein wirkliches Problem ist, wäre ein Irrtum. Vor allem wenn man bedenkt, dass 93 Prozent der 25- bis 34-Jährigen bereits davon betroffen sind, wird einem rasch klar, wie umfangreich dieses Phänomen bereits ist." "Handy-Spam ist vielleicht nicht ganz mit traditionellem E-Mail-Spam gleichzusetzen, aber die Studie zeigt, dass die Toleranzgrenze der Empfänger von unerwünschten oder unaufgeforderten Nachrichten gleich null ist. Das heißt für die Mobilfunkanbieter ganz klar, dass sie es sich nicht leisten können, ihre Hände in den Schoß zu legen und einfach abzuwarten, was passiert." In der von Cloudmark angeregten Studie wurde auch festgestellt, dass neue Werbekonzepte für Handys bereits jetzt unter dem Handy-Spam leiden, da das Vertrauen der Kunden verloren geht und auch der Ruf der Marke in Mitleidenschaft gezogen wird. 73 Prozent der Befragten räumten ein, dass Handy-Spam sie zukünftig wohl eher davon abhalten werde, mit ihrem Handy an Werbe-aktionen teilzunehmen oder Zahlungen darüber abzuwickeln. "Die Betreiber schaden damit nicht nur ihrer Marke und setzen durch ihren mangelnden Schutz vor Spam das gegenwärtige Geschäft aufs Spiel, sondern sie verbauen sich auch zukünftige Einnahmequellen, noch bevor sie jemals richtig zum Laufen kommen. Die Kunden müssen Vertrauen haben und dürfen keine schlechten Erfahrungen machen, nur dann können zukünftige Handy-Werbekampagnen auch erfolgreich sein", so Cook. (Cloudmark: ma) |
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