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Bedrohung deutscher Unternehmen durch Spam wächst Laut Umfrage liegt die größte Gefahr im Verlust wichtiger E-Mails (07.05.08) - Deutsche Unternehmen leiden zunehmend unter der anhaltenden Spam-Flut und sehen die größte Bedrohung im Verlust geschäftsrelevanter E-Mails, beispielsweise aufgrund fehlerhafter Spam-Filter. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage unter IT-Verantwortlichen deutscher Unternehmen im März 2008. Im Rahmen der CeBIT befragt der Berliner E-Mail-Sicherheitsspezialist eleven jährlich IT-Entscheider zur aktuellen Spam-Situation in ihren Unternehmen.
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75 Prozent der Befragten gaben an, das Spam-Aufkommen ihres Unternehmens hätte sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt - 2007 waren nur 55 Prozent dieser Meinung. Die größte Gefahr liegt den IT-Entscheidern zufolge in den so genannten False Positives, dem Verlust geschäftsrelevanter E-Mails aufgrund fehlerhafter Spam-Filter (55 Prozent). Demzufolge betrachten die befragten IT-Verantwortlichen die False-Positive-Rate (38 Prozent) als wichtigstes Kriterium bei der Auswahl eines Spam-Filters, gefolgt von der Spam-Erkennungsrate (35 Prozent). Zudem haben 56 Prozent der Befragten schon einmal eine wichtige an sie geschickte E-Mail verloren, während etwa die Hälfte mindestens einmal selbst eine Nachricht versandt hat, die beim Empfänger nicht ankam. "Der Verlust wichtiger E-Mail-Nachrichten kann neben einem irreparablen Imageverlust auch erhebliche wirtschaftliche Schäden zur Folge haben, wenn beispielsweise Aufträge und Rechnungen im Spam-Filter hängen bleiben. Hinzu kommen die Kosten durch die Belastung der IT-Infrastrukturen. Bei der Auswahl einer Anti-Spam-Lösung müssen daher die Hauptkriterien False-Positive-Rate, Spam-Erkennung und Ressourcenbelastung Hand in Hand gehen", sagt Robert Rothe, Gründer und Geschäftsführer von eleven. Immer mehr Unternehmen setzen zudem auf die Expertise von E-Mail-Sicherheitsdienstleistern und vertrauen auf ausgelagerte Managed-Service-Lösungen: 43 Prozent der Befragten gaben an, eine solche Lösung bereits einzusetzen oder dies zu planen. Die Auslagerung der Anti-Spam-Maß-nahmen an einen externen Dienstleister führt zu einer erheblichen Kosteneinsparung sowie zu einer deutlichen Entlastung der IT-Infrastrukturen von Unternehmen, da Spam die Unternehmensserver gar nicht erst erreicht und beispielsweise zusätzliche Hardwareanschaffungen zur Bewältigung des Spam-Volumens entfallen. (eleven: ma) |
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