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Sicherheits-Know-how weltweit am meisten gesucht Studie des Interessenverbands der IT-Industrie untersucht Trends im (16.05.08) - Eine weltweite Umfrage von CompTIA unter 3.578 IT-Managern zeigt: IT-Fachkräfte werden nach wie vor dringend benötigt. 46 Prozent der befragten Manager gaben an, ihre Abteilungen noch in diesem Jahr erweitern zu wollen. 52 Prozent wollen spätestens in einem Jahr, 64 Prozent in fünf Jahren ihre Abteilungen ausbauen. Den derzeit größten Bedarf für zusätzliches Know-how sehen die IT-Manager in eher klassischen Bereichen wie Sicherheit (74 Prozent), allgemeiner Netzwerk-Administration (66 Prozent) und Betriebssystemen (66 Prozent).
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Um dem steigenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und entsprechende Know-how-Lücken zu schließen, wollen die Unternehmen mehr in externe Trainings (42 Prozent), Zertifizierung (36 Pro-zent) und interne Weiterbildungsmaßnahmen (35 Prozent) für ihre Mitarbeiter investieren. Den zukünftig größten Bedarf an Fachwissen sehen die befragten Manager im Umfeld von Wireless-Technologien. Auch in Deutschland ist Sicherheitsfachwissen derzeit am meisten gefragt. Auf Rang zwei folgen hierzulande die Softskills. Im Rahmen der "Skills Gap" Studie wurden weltweit 3.578 IT-Manager mit Personalverantwortung in Nordamerika, Europa und Asien befragt, darunter 258 deutsche Manager. Wireless-Knowhow zunehmend gefragt Während die befragten IT-Manager derzeit den größten Bedarf in eher klassischen Bereichen wie Sicherheit, Netzwerke und Betriebssysteme sehen, werden in Zukunft zunehmend auch Kompe-tenzen für neuere Technologien gefragt sein. So erwarten 39 Prozent der befragten IT-Manager, dass bereits im nächsten Jahr spezielles Wireless-Knowhow für ihr Unternehmen wichtig sein wird. 55 Prozent halten entsprechende Fähigkeiten in fünf Jahren für unumgänglich. Außerdem prognos-tizieren die Befragten einen zunehmenden Bedarf an Spezialisten für webbasierte Technologien. IT-Sicherheit auch in Deutschland Top Auch die aus dem deutschen Markt befragten 258 IT-Manager gaben an, dass bei ihnen das Thema Sicherheit an erster Stelle stehe und sie bei Neueinstellungen entsprechend insbesondere auf Sicherheitsqualifikationen achten. Anders als in Italien oder Frankreich stehen in Deutschland auf Rang zwei der am meisten benötigten Fähigkeiten Softskills für die Betreuung von Kunden, Projekt-management, Kommunikation und Verkauf. Nur die Manager in den USA und Canada sehen in diesem Bereich einen ähnlich hohen Bedarf. Skills Gap im Vergleich: etablierte und neue IT-Industrienationen
Als Skills Gap wird die Lücke zwischen der Bedeutung, die eine bestimmte Kompetenz für ein Unternehmen hat, und deren tatsächlicher Verfügbarkeit bezeichnet. 73 Prozent der in den neun etablierten IT-Industrien befragten Manager (aus Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, den Niederlanden, Großbritannien und USA) gaben an, dass Kenntnisse und Fertigkeiten für die Bereiche Sicherheit, Firewalls und Datenschutz die wichtigsten für ihre Unternehmen seien. Doch nur 57 Prozent berichteten, dass ihre IT-Beschäftigten ausreichende Kompetenzen in diesen Bereichen aufweisen können. Dies entspricht einer Differenz von 16 Pro-zentpunkten. In den Nationen mit einer vergleichsweise jungen IT-Industrie (China, Indien, Polen, Russland und Südafrika) fällt diese Lücke noch deutlicher aus: Hier gaben 76 Prozent der Befragten an, das Sicherheits-Kow-how für ihr Unternehmen am wichtigsten ist. Doch nur 57 Prozent antworteten, dass sie über entsprechend kompetentes Personal verfügen. Dies entspricht einem Unterschied von 19 Prozentpunkten. (CompTIA: ra) |
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