Rubrik: Markt/Studien

Laut Sicherheitsstudie bleiben Spyware, Viren und Würmer die gefürchtetsten Angriffe

Zunehmende Herausforderung besteht im Zusammenhang mit mobilen Endgeräten und Mitarbeitern im Home-Office

(10.06.08) - Die zunehmende Mobilität der Mitarbeiter stellt die IT-Abteilungen der Unternehmen vor neue Herausforderungen: 50 Prozent der im Rahmen einer CompTIA-Studie befragten IT-Profis gaben an, dass die Sicherheitsvorfälle im Zusammenhang mit mobilen Endgeräten und Mitarbeitern am Heimarbeitsplatz im vergangenen Jahr erheblich zugenommen haben. Auch wenn immer neue Sicherheitsaufgaben auf die IT-Abteilungen zukommen, die derzeit gefürchtetsten Angriffe sind nach wie vor Würmer und Viren (54 Prozent) und Spyware (51 Prozent). Um die zunehmende Komplexität der IT-Sicherheit in den Griff zu bekommen setzen Unternehmen auf Zertifizierung und Training: bei Anwendern und IT-Profis. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen CompTIA-Umfrage unter 2.000 IT-Profis in USA, Canada, Großbritannien und China.

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"Der globale Trend zur Dezentralisierung und zu mobilen Arbeitnehmern stellt hohe Ansprüche an die Sicherheitsinfrastruktur von Unternehmen", erklärt Bodo Vander, Business Development Manager bei CompTIA für Deutschland, Österreich und Schweiz. "Die größte Herausforderung für die IT-Abteilungen der Unternehmen stellt die damit verbundene zunehmende Komplexität einer sicheren Infrastruktur dar." Die Gefährdungen im Zusammenhang mit mobilen Endgeräten und Heimarbeitsplätzen stünden dabei beispielhaft für diese Entwicklung. Einfache Fehler der Anwender im Umgang mit den Geräten können zu erheblichen Sicherheitsrisiken führen: Nutzung des Gerätes für unautorisierte Zwecke, Wurm-, Viren- und Phishing-Attacken oder ganz einfach der Diebstahl oder Verlust der Geräte.

Training für die Anwender

Annähernd dreiviertel der Befragten (71 Prozent) gaben an, dass sie ihren mobilen Mitarbeitern und Heimarbeitern Zugriff auf die Unternehmensdaten und -netzwerke gewähren. Dem gegenüber steht eine sehr geringe Anzahl an Unternehmen, die ihre Mitarbeiter auf den Umgang mit mobilen Endgeräten vorbereiten: Nur 39 Prozent der Unternehmen haben ihre Mitarbeiter in speziellen Sicherheitstrainings über die Gefahren im Umgang mit mobilen Endgeräten informiert. Dabei scheinen entsprechende Trainings eine sehr Erfolg versprechende Maßnahme zu sein: 92 Prozent der Befragten, die ihre mobilen Mitarbeiter entsprechend geschult hatten, geben an, dass die Anzahl der Sicherheitsvorfälle seitdem erheblich abgenommen haben.

Zertifizierung für die Profis

Um den komplexen Herausforderungen der IT-Sicherheit eines Unternehmens gewachsen zu sein, setzen die Unternehmen mehr als je zuvor auf das Training und die Zertifizierung ihrer IT-Fachkräfte. In 33 Prozent der befragten US-Firmen sind IT-Sicherheitszertifizierungen heute Voraussetzung für die Anstellung und Beschäftigung. Im Jahre 2006 waren es 25 Prozent, 2005 lediglich 14 Prozent. Vorreiter bei dieser Entwicklung ist China: Dort setzen 78 Prozent der Firmen entsprechende Zertifizierungen voraus. (CompTIA: ma)

 

 

 

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