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Umfrage belegt bedrohlich steigende Zahl der Spam-Angriffe auf soziale Netzwerke 83 Prozent der Nutzer sozialer Netzwerke erhielten im vergangenen Jahr Spam (20.06.08) - Cloudmark veröffentlichte die Ergebnisse einer von Harris Interactive durchgeführten Studie zum Thema Spam in sozialen Netzwerken. Danach haben in den letzten zwölf Monaten rund 83 Prozent der Nutzer [1] Spam in Form von Einladungen von Freunden, Nachrichten oder Postings erhalten. Ähnlich wie bei E-Mail-Angriffen erhielten sie unaufgefordert Produktinformationen oder es wurde versucht, sie auf eine Phishing-Webseite oder auf eine Webseite umzuleiten, die Schad-software enthält. Aufgrund dieses Problems würden bereits zwei Drittel der Befragten erwägen, zu einem anderen sozialen Netzwerk zu wechseln, sollten sie eine erhebliche Anzahl dieser unerwünschten Nachrichten erhalten.
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Mit rund 80 Prozent macht sich bereits mehr als drei Viertel der Nutzer Gedanken über Spam-, Phishing- und Viren-Angriffe auf ihre Konten. 37 Prozent der Befragten konnten in den letzten sechs Monaten eine Zunahme unerwünschter Nachrichten verzeichnen, rund 17 Prozent stuften die Zunahme als erheblich ein. Im Durchschnitt haben die Nutzer ihren Angaben zufolge in den letzten zwölf Monaten 64 unerwünschte (oder Spam-) Einladungen von "Freunden", Nachrichten oder Postings erhalten. Soziale Netzwerke konnten allein in den vergangenen zwei Jahren einen enormen Zuwachs an Mitgliederzahlen verzeichnen. In Deutschland waren nach IVW [2] -Zahlen im April 2008 unter den fünf meistabgerufenen Webseiten drei deutsche soziale Netzwerke. Laut Forrester Research verfügt Facebook weltweit über 60 Millionen aktive Benutzer, deren Zahl sich alle sechs Monate verdoppelt, und MySpace hat weltweit über 110 Millionen monatlich aktive Benutzer. Um die Nutzerzahl weiter zu steigern, setzen viele soziale Netzwerke auf virale Methoden zur Anwerbung neuer Mitglieder und bieten diesen unterschiedlichste Kommunikationsmöglichkeiten, wie zum Beispiel E-Mail, SMS, Chats, Blogs und Message-Broadcasting. Leider wirken genau die Eigenschaften, die soziale Netzwerke so erfolgreich machen – also die große Vielfalt von Kommunikationskanälen, die Offenheit der Netzwerke und die Größe des Publikums – auch sehr anziehend auf Spammer und Hacker." "Die Umfrageergebnisse sind sowohl für die Betreiber, als auch für die Nutzer von sozialen Netzwerken sehr relevant", sagte Jamie de Guerre, CTO von Cloudmark. "Soziale Netzwerkseiten müssen sich des Problems der Weiterverbreitung von Spam annehmen, denn die zunehmenden Spam- und Phishing-Attacken werden auch Auswirkungen auf zukünftiges Wachstum und die Kundenbindung haben. Die Anbieter müssen das Sicherheitsproblem gezielt angehen, oder sie riskieren Einbußen bezüglich Nutzung und Umsatz. "Die Nutzer wiederum sollten dieselben Vorsichtsmaßnahmen treffen, die sie auch für andere Formen der Online-Kommunikation angenommen haben, wie zum Beispiel nie auf unerwünschte Nachrichten antworten und niemals persönliche Informationen in ihren Profilen publizieren, die zu Identitätsdiebstahl führen könnten", erklärte de Guerre. (Cloudmark: ra) [1] Erwachsene über 18 Jahre in den USA mit
Internetzugang, die über ein oder mehrere Konten auf einer Website eines
sozialen oder beruflichen Netzwerks verfügen (n = 972). [2] IVW – (Informationsgemeinschaft zur Feststellung
der Verbreitung von Werbeträgern e.V), IVW Online Nutzungsdaten, Page Impressions |
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