Rubrik: Markt/Studien

Europa hinkt den USA beim Thema Virtualisierung hinterher

Onstor vergleicht die Ergebnisse einer Studie zum Thema Virtualisierung in den USA und Europa

(11.07.08) - Das explosive Informationswachstum verlagert Geschäftsdaten mehr und mehr in virtualisierte Umgebungen. Besonders Speichervirtualisierung liefert Unternehmen dabei echte Geschäftsvorteile. Eine aktuelle Studie von Onstor vergleicht Planung und aktuellen Stand von Unternehmen bezüglich Virtualisierung in den USA und Europa.

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Die Mehrheit der 650 befragten Unternehmensvertreter aus den USA und Europa sind der Ansicht, dass ihre momentane Speicherlösung höchsten für die nächsten zwei Jahre einsetzbar ist und dann die Grenze ihrer Skalierbarkeit erreicht.

Obwohl Speichervirtualisierung in beiden Regionen weitestgehend als der beste Weg zu einer flexiblen, skalierbaren und hochverfügbaren Speicherumgebung gilt, setzen erst 27 Prozent der europäischen Umfrageteilnehmer eine Virtualisierungslösung für Speicher im Unternehmen ein. In den USA sind es immerhin 35 Prozent - 67 Prozent denken aber bereits über den Einsatz der ersten oder zusätzlicher Speichervirtualisierungslösungen nach.

Insgesamt sind das vereinfachte Management und das Einsparungspotenzial die ausschlag-gebenden Faktoren bei der Entscheidung für neue Speicherlösungen - die meisten Teilnehmer vermuten ein Einsparungspotenzial zwischen 20 und 40 Prozent.

Bob Miller, CEO von Onstor, sieht effektive Speichervirtualisierung als reellen Geschäftsvorteil für Unternehmen. Sie vereinfacht das Management der Speicherlösungen, verbessert ihre Einsatz-möglichkeiten, ermöglicht einfache Migration und bietet neue High-End Features für die Kunden. "Unternehmen, die heute auf eine virtualisierte Speicherstrategie setzen, sehen sehr schnell die Vorteile wie geringere Betriebskosten und verbesserte Datenverfügbarkeit."

Ergebnisse im Überblick:

·         59 Prozent der US-Teilnehmer gehen davon aus, dass ihre aktuelle Speicherlösung bei gleichbleibendem Datenwachstum nur noch für zwei Jahre skalierbar ist. In Europa sind es nur 40 Prozent.

·         Die Hälfte der US-Unternehmensvertreter hält das vereinfachte Management für den ausschlaggebenden Faktor bei der Wahl einer Speichervirtualisierungslösung. Bei den Europäern waren sogar 60 Prozent dieser Meinung.

·         45 Prozent der US-Teilnehmer gehen von 20 und 40 Prozent operationellen Einsparungen aus, die beim Einsatz einer Speichervirtualisierung realisiert werden könnten. Bei den Europäern rechnen 48 Prozent mit einer entsprechenden Kostensenkung.

Unternehmen kämpfen heute mit schier unüberwindbaren Bergen von Daten, die auf einer Vielzahl von Speichersystemen in gesamten Unternehmen verteilt sind. Das erklärt den steigenden Bedarf an zentralisierten, virtuellen Speicherlösungen, die das Management extrem vereinfachen. Speicheradministratoren können so im Unternehmen verteilte Speicher als eine einzige aggregierte Einheit sehen, provisionieren und verwalten.

Speichervirtualisierung ermöglicht außerdem das einfache Verändern, Ergänzen und Aktualisieren von Speicherressourcen während des Betriebs, ohne dabei die laufenden Anwendungen zu stören. Insgesamt wird die Storage Downtime für Reparaturen und Instandhaltung erheblich gesenkt.

Studienteilnehmer beider Kontinente gehen davon aus, dass Speichervirtualisierung bei einer weiteren jährlichen Verdopplungsrate der Unternehmensinformationen zu einer absoluten Notwendigkeit wird. (Onstor: ma)

 

 

 

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